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Genetikk

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Foto: Veranstalter

Genetikk ist ein deutsches HipHop-Duo aus Saarbrücken, das bei dem Independent-Label Selfmade Records unter Vertrag steht. Es setzt sich aus dem Rapper Karuzo und dem Produzenten Sikk zusammen. Ihr Album "D.N.A." stieg auf Platz 1 in die deutschen Charts ein. Nach ihrer ausverkauften Tour gibt es am 2. Dezember ein Zusatzkonzert im zakk in Düsseldorf.

Karuzo und Sikk lernten sich während ihrer Schulzeit kennen und begannen nach eigenen Angaben etwa im Alter von dreizehn Jahren gemeinsam Musik aufzunehmen. Im Oktober 2010 veröffentlichten sie unter ihrem Gruppennamen Genetikk ihr erstes Album "Foetus" zum kostenlosen Herunterladen. Foetus wurde von Kritiken stilistisch zwischen "dreckigem Realo-Gangster Charme" und "comichafter Überzeichnung des eigenen Charakters" eingeordnet. Sowohl auf dem Cover zu Foetus als auch in Musikvideos des Duos trat Rapper Karuzo im Folgenden mit Gesichtsbemalung auf, die dem Stil der Anhänger von Insane Clown Posse, den sogenannten Juggalos, ähnelt.

Voodoozirkus und D.N.A. erreichen Platz 1 der Charts

Im Oktober 2011 gab Karuzo die Verschiebung des Albums Samsara bekannt. Ende des Jahres unterschrieben Genetikk einen Künstlervertrag bei dem Musiklabel Selfmade Records. Im Februar 2012 trat Genetikk im Rahmen der Deutschland-Tournee des US-amerikanischen Hip-Hop-Musikers GZA als Vorgruppe auf. Am 24. Februar 2012 erschien im Internet-Shop des Independent-Labels sowie über iTunes ihr zweites Album "Voodoozirkus" als erstes kommerzielles Album Genetikks. Mit diesem konnte das Duo Platz 1 der iTunes-Charts erreichen.

Am 21. Juni 2013 erschien ihr Album "D.N.A." über das deutsche HipHop-Label Selfmade Records. Es stieg auf Platz 1 der deutschen Album-Charts ein und konnte sich auch in den Top 10 der Schweizer und Österreicher Charts platzieren. Mit dem Song "Liebs oder lass es", das einen Gastpart von Sido beinhaltet, stieg erstmals eines ihrer Lieder in die deutschen Single-Charts ein. Das Album erhielt von Musikmedien überwiegend positive Kritiken. Mit dem Longplayer begründeten sie außerdem ein neues Image.

"Der Mensch ist ein visuelles Wesen"

Nachdem sie in Bezug auf ihre Identität zuvor oft sowohl inhaltlich als auch visuell mit Clowns und Schizophrenie gespielt hatten, pflegten sie nun das Bild von Außerirdischen, was im Titel des Albums ("Da Neckbreaker Aliens"), in Songtexten von Tracks wie "Spezies" oder "D.N.A." und auch bei der visuellen Gestaltung und dem Auftreten des Duos wiederzufinden ist. So waren sie im Zuge der Veröffentlichung der Alben Foetus und Voodoozirkus ausschließlich geschminkt aufgetreten und begannen nun auf dem Cover und den Videos sowie bei allen öffentlichen Auftritten von der Berliner Künstlerin Sonja Dissberger angefertigte Masken zu tragen. In Interviews hob Karuzo die Bedeutung der Optik hervor. So sei der Mensch ein "visuelles Wesen", das die Musik nicht ausschließlich auditiv wahrnehme. Die Masken fungieren darüber hinaus als Schutz der Privatsphäre.