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Postpost - Grand Central

Foto: Postpost - Grand Central

Das über 38.000 qm große Grundstück und die Gebäude des ehemaligen Postverteilzentrum zwischen Capitol-Theater und Hauptbahnhof sind vom derzeitigen Besitzer, der Catella Corporate Finance GmbH, zur Interimsnutzung freigegeben. Das Konzept der Zwischennutzung wird derzeit von den Ämtern auf Machbarkeit geprüft.

Hinter dem Konzept von "postPOST - Grand Centra" steht die Open Source Festival GmbH sowie Dirk Schmaler, Creative Evangelist@UDG, Dozent an der Akademie für Mode und Design Düsseldorf. Organisatorische Unterstützung kommt von Christian Fleischer, Geschäftsführer der ZackBumm GmbH aus Düsseldorf, der die Verantwortung als Betreiber von Veranstaltungsflächen von anderen Objekten in Düsseldorf kennt.

Gemeinsam soll in sehr kurzer Zeit, mit vereinten Kräften und mittels langjährig aufgebauter Netzwerke ein Ort auf Zeit aktiviert werden, der gleichermaßen als Produktionsstätte wie auch als Treffpunkt zur Projekt-Vernetzung der Kultur und Kreativwirtschaft beiträgt und Raum zum Experimentieren bietet. Sobald die nötigen Nutzungsgenehmigungen vorliegen, werden die Räume für mindestens 5 Monate bespielt.

Ihre selbstbestimmte Aufgabe sehen die Betreiber des gesamten "postPOST - Grand Central" Geländes darin, ein abwechslungsreiches und experimentierfreudiges Programm zu entwickeln. Durch die Unterstützung der Catella Corporate Finance GmbH sowie weiterer Förderer sollen die Mietpreise und Nebenkosten weit unter dem üblichen Mietspiegel angesetzt werden. Dadurch wird auch kleineren Veranstaltern und jungen Künstlern ermöglicht Kreativprojekte mitten in der Stadt zu realisieren und eine breitere Öffentlichkeit zu erhalten.

Das postPOST-Gelände besitzt gegenüber einer Vielzahl kommerziell betriebener Flächen in Düsseldorf infrastrukturelle Vorzüge. So ist das gesamte Gebäude beheizt, es gibt ausreichend Strom, feste Sanitäranlagen und obwohl es fast nicht notwendig wäre, denn zentraler und verkehrsoptimaler kann eine Fläche fast nicht liegen, ausreichend Parkplätze auf dem Vorplatz des Gebäudes. Nach Einschätzung der Initiatoren ist "postPOST - Grand Central" das größte und zentralste jemals umgesetzte Zwischenutzungsprojekt in der Landeshauptstadt.

Die zur Verfügung stehenden Gebäude werden für "postPOST - Grand Central" konzeptionell in drei Module unterschieden:

Ateliers und Werkstatträume

Bis zu dreißig Atelier und Werkstatträume mit Tageslicht verteilen sich auf zwei Etagen des ehemaligen Verwaltungstrackts. Ganz bewusst sollen die Räume Etablierten als auch Newcomern verschiedenster Disziplinen angeboten werden. Nutzungen als Künstlerateliers, Musikstudios oder Werkstätten sind geplant. In dem Geschoss darunter stehen Freiflächen für kleinere Ausstellungen und Pop-up-Galerien zur Verfügung. Zur Umsetzung dieses Moduls sind die Initiatoren aufgrund anfallender Kosten für Instandsetzung, Miete, Nebenkosten, Administration und Bewachung in Gesprächen mit möglichen Förderern.

Sobald die Übernahme dieser Nebenkosten geklärt ist, werden die Räume über die Facebook Seite von "postPOST - Grand Centra" für 3,- bis 6,- € inkl NK pro qm angeboten. Bereits jetzt können mögliche Interessenten sich vormerken lassen. Bitte per Email anmelden unter: postpost@zack-bumm.net

postPOST Club Raum

Arbeiten, die in den Ateliers und Werkstätten entstehen können und sollen in dem postPOST Club Raum öffentlich gemacht werden. Vergleichbar mit dem Nutzungskonzept „LIVE at ELEKTRO MÜLLER“ welches die Open Source Festival gGmbh bereits erfolgreich in den Räumen des ehemaligen KlingKlang Studios umgesetzt hat. Der postPOST Club Raum fungiert somit als Bindeglied zwischen den Ateliers und Werkräumen und der Öffentlichkeit.

Zu erwarten sind dort u.a. Ausstellungen der bildenden Kunst/Fotografie/Design, Installationen, Konzerte, Filmvorführungen, Lesungen, Performances, Modenschauen. Auch Konzepte die sonst außerhalb von postPOST stattfinden, können hier gastieren. Der postPOST Club Raum ist somit der öffentlichste Raum im postPOST Konzept und dient somit als sein Zentrum.

Versandhalle

Die rund 5.500 qm große ehemalige Versandhalle der Post mit ihrem 60er-Jahre-Charme hat bei den Konzeptern selbst bereits vielzählige Ideen für Veranstaltungsformate hervorgerufen, die sie in Kooperation und Eigenregie verantworten möchten. Aber nicht nur bei dem postPOST Versandhalle für eine Theaterproduktion des FFT bereits mit einer Einzelgenehmigung genutzt, weitere Projekte befinden sich derzeit in der Genehmigungsphase.

Mietinteressenten wenden sich bitte an: postpost@zack-bumm.net

Kontakt für Anfragen jeglicher Art: postpost@zack-bumm.net