Vom Radio ans DJ-Pult

Funk-Legende Bruce Robertson

Vom Radio ans DJ-Pult: Funk-Legende Bruce Robertson Vom Radio ans DJ-Pult: Funk-Legende Bruce Robertson Foto: TONIGHT.de/Benajmin Wirtz

Bruce Robertson ist in Düsseldorf schon lange bekannt. Mitte der achtziger Jahre war er als Radio-Moderator beim britischen Sender BFBS und seiner Sendung „Nothin’ But The Blues“ zu hören. Ab 1990 stand sein Name für Club-Sound mit Jazz, Blues, Funk und Soul. Legendär: Willie Bart-Planges „Cape Coast“-Partys auf der Römerstrasse in Derendorf. Nach 1996 legte Robertson nur gelegentlich auf. Eines Freitagabends besuchte er im Jahr 2001 das kürzlich eröffnete Les Halles in Pempelfort, weil er gehört hatte, das DJs für den „Funky Friday“ gesucht wurden. Kaum stand Robertson hinter dem DJ-Pult, hatte er auch gleich den damaligen Betreiber Helge Wolf begeistert. Seitdem gehört er beim Les Halles zum Inventar und beschreibt seine Anfangszeit dort:

„Damals hatte ich meine komplette Anlage und tausende von Platten verkauft. Ich musste also ganz von vorne anfangen. So bin ich jeden Samstag auf den Trödelmarkt im Les Halles gegangen, habe jeden Kiste durchstöbert und viel gefunden. Mit diesen alten Platten habe ich dem Funky Friday mit authentischem Old School versorgt. Eigentlich war die House-Nacht „La Nuit“ am Samstag ein Geheimtipp, zu der mehrere hunderte Gäste kamen. Der Funky Friday hatte gerade mal ein paar Duzend Besucher. Das hat sich von Woche zu Woche geändert und schnell hatte der Freitag einen festen Termin im Düsseldorfer Party-Kalender.“

Bruce Robertson ist nun fast zehn Jahren Resident-DJ im Les Halles und hat den „Funky Friday“ zu einem legendären Party-Abend gemacht. Seit einigen Jahren spielt er samstags auch House-Sound, wobei seine New York style Soulful House sowie Deep- und TechHouse-Sets bei den Gästen besonders beliebt sind.

Hier ist der DJ-Steckbrief von Bruce Robertson:

Geboren an einem 11. Juli in London, England.

Zum DJing kam ich aus der Not!

Mein Sound ist sehr vielfältig. Meist lege ich Jazz, Blues, Funk, Soul, Dance und Disco Classics, Soulful House sowie NYC Deep und TechHouse auf. Und: Rock is still a Religion!

In diesen Clubs lege ich besonders gerne auf: Les Halles in Düsseldorf.

Mein schönstes Erlebnis beim Auflegen war eine private B-Day-Party in Queens (New York) im August 2009. Es war eine sehr bunte Mischung an New Yorker Gästen. Darunter befanden sich auch Drummer, Tänzer, Mode Designers, lokale DJs und Musiker allgemein. Gefeiert wurde in einem Hinterhof mit Latino-Essen und Barbeque. Es wurde spontan Musik gemacht und der Sound war ein tolles Live-Erlebnis. Latino-Beats vom Feinsten! Das war der wahre Sound von New York! Unbeschreiblich und unvergesslich.

Meine fünf All Time Favorites:

Someone to watch over me – Stanley Turrentine Take me with you – Rippingtons Speechless – Michael Jackson Colour of my skin – Swing 52 Fabienne – Bruce Robertson

Mit diesem DJ möchte ich gerne mal zusammen auflegen: Louie Vega, Kevin Hedge

Wenn ich nicht gerade an den Turntables stehe, dann besuche ich Theo „Obstjunge“ Fitsos im „Ab der Fisch“.

Und was ich schon immer mal loswerden wollte:

If you don’t like the music a DJ is playing, then leave the Club. Go and find one that fits more to your style. But never get on his nerves with your personal requests. He has to play for everyone in the Club and not just for you! Please respect the DJ! He’s knows his job better than you do. He wouldn’t be there otherwise. Think about it!

 

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Quelle: kats