Zwischen House und Techno

Duebbers & Van Meegen erobern Düsseldorf

Zwischen House und Techno: Duebbers & Van Meegen erobern Düsseldorf Zwischen House und Techno: Duebbers & Van Meegen erobern Düsseldorf Foto: Harald Schaack
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Sven Dübbers und Jan van Meegen - die beiden Jungs aus Düsseldorf haben's drauf: Sie sind das beste Beispiel dafür wie aus einem Hobby Leidenschaft wird.

Seit vier Jahren legen Sven Dübbers (Foto, links) und Jan van Meegen auf, doch erst 2010 machten die beiden auf sich aufmerksam. Partyveranstalter aus Düsseldorf waren begeistert und die Jungs spielten auf den "Feier Rhein" Open-Air Veranstaltungen. Ein Jahr später legten sie als Resident-DJs im Düsseldorfer Club "Rheingold" auf und fanden dort immer mehr Fans. Mittlerweile legen Duebbers & Van Meegen auf verschiedensten Partys auf und stellen jedes Mal unter Beweis, dass sie es echt drauf haben. Mit ihrer neuen Partyreihe "Friends don't let Friends Dance to Bad Music" legen sie die Messlatte noch etwas höher. Trotzdem bleiben die beiden bodenständig und wissen, worauf es ankommt. Ihr Motto: Qualität setzt sich durch!

Geboren sind wir beide 1992 in Düsseldorf.

Zum DJing kamen wir vor etwa vier Jahren durch den selben Musikgeschmack und das Besuchen von Clubs mit gefälschten Schülerausweisen. Nachdem wir in einigen Düsseldorfer Locations mit großen Augen den dort spielenden DJs auf die Finger geschaut hatten, beschlossen wir, uns intensiv mit dem Auflegen und der elektronischen Musik auseinanderzusetzen. Unser Medium war damals eine "Freeware-DJ-Software", die dann schleunigst auf's Aldi Notebook runtergeladen wurde. Daraus dröhnte dann völlig übersteuerte, wild durcheinander gewürfelte "Electromukke" - zum Leid unserer Eltern. Mit der Zeit entwickelte sich eine ungebremste und vermutlich un-therapierbare Vinyl-Sucht, die zwar unser Herz sehr erfreut, unser Konto hingegen Monat für Monat leert.

DuebbersVanMeegen (image/jpeg) Unser Sound befindet sich irgendwo zwischen House und Techno, wobei sich damit unsere Musik gar nicht beschreiben lässt. Uns ist das Gesamtpaket wichtig, also das Zusammenspiel von verschiedenen Genres in diesem Bereich und die kleinen aber feinen Details in jedem Track. Unsere Platten suchen wir meistens nach der Genialität des jeweiligen Grundgerüstes einer Nummer aus. Das bedeutet Basslines, Hats und Claps wecken unser Interesse, Melodien und Atmosphäre überzeugen uns im Endeffekt. In unseren Sets achten wir auch besonders auf die Stimmung der Crowd. Die geben uns zwar unseren Sound nicht vor, wir  versuchen uns aber stetig davon leiten zu lassen und im Gegenzug mit ganz speziellen Sounds zu verblüffen.

In diesen Clubs legen wir besonders gerne auf: Momentan ist unsere Homebase das „Royal Bambi“ in Dortmund – das ist auch der Club, in dem wir am liebsten auflegen. Leute, Atmosphäre, Räumlichkeiten und auch die anderen DJs stimmen. Auch im Studio Club Essen macht Auflegen großen Spaß, denn das Equipment und besonders das Monitoring sind eine wahre Wonne.
Am 30. November startet in Dortmund im Club "Le Grand“ unsere eigene Partyreihe "Friends don't let Friends Dance to Bad Music", welche dann in konstant wechselnden Locations in der Umgebung stattfinden wird. Ihr dürft also gespannt sein!

Unser schönstes Erlebnis beim Auflegen: Als Jan das allererste Mal eine Vinyl im Club gespielt hat, fiel ihm durch die Vibration der Bässe eine gerade frisch geöffnete Bierpulle mit Öffnung nach unten auf den Plattenspieler. Das Erlebnis bleibt für immer unvergessen!

Mit diesem DJ möchten wir gerne mal zusammen auflegen: Ricardo Villalobos

Wenn wir nicht gerade an den Turntables stehen: Sven ärgert sich in der 13. Klasse schwarz, Jan hingegen macht momentan ein freiwilliges soziales Jahr und kommt morgens auch nicht aus dem Bett. Ansonsten verbringen wir selbstverständlich viel Zeit mit unseren Freunden.

Und was wir schon immer mal loswerden wollten: Qualität setzt sich durch!

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