Alte Tankstelle an der Bilker Allee

Nach Brause-Abriss soll es wieder einen Kulturraum geben

Alte Tankstelle an der Bilker Allee: Nach Brause-Abriss soll es wieder einen Kulturraum geben Alte Tankstelle an der Bilker Allee: Nach Brause-Abriss soll es wieder einen Kulturraum geben Foto: Andreas Endermann
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Die alte Tankstelle ist nach dem Teil-Abriss im November nicht mehr zu retten. Der Investor ist jetzt Stadt und Politik entgegengekommen und will einen Raum für Kultur schaffen. Gleichzeitig nimmt er Abstand vom Kronenhaus, das unter Denkmalschutz gestellt wurde.

Offenbar hat es jetzt wieder Gespräche gegeben zwischen Stadt, Politik und dem Eigentümer der alten Tankstelle an der Bilker Allee. Mit dem Abriss des Gebäudes, das früher Heimat der Brause war, sorgte die Project Immobilien im November vergangenen Jahres für Schlagzeilen.

Die Tankstelle sollte eigentlich unter Denkmalschutz gestellt werden, ein Prüfverfahren war gerade eingeleitet worden. Zwar war das Vorgehen des Investors rechtens, „aber nicht fair“, sagt Thorsten Graeßner von den Grünen im Stadtbezirk 3. Viel Kritik gab es für das Unternehmen mit Sitz in Nürnberg für den Teilabriss, den die Leiterin des Instituts für Denkmalpflege, Svenja Schrickel, stoppte.

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Allerdings zu spät. Die wichtigsten Merkmale der Tankstelle waren bereits weg. „Project Immobilien ist nun zu Kreuze gekrochen, will im Erdgeschoss einen Kulturraum schaffen“, sagt der Grünen-Politiker. 120 Quadratmeter groß, mit einer Bar und einer Toilette, auf Kosten von Stellplätzen, die abgelöst werden sollen. Über einen städtebaulichen Vertrag soll geregelt werden, dass der Kulturraum langfristig bestehen bleibt. Betreiben will Project Immobilien den Raum aber nicht, so Graeßner, „die Wohnungen, die darüber entstehen, werden ebenfalls verkauft“.

Parallel zu diesen Entwicklungen gibt es auch Neuigkeiten beim Kronenhaus, das Project Immobilien ebenfalls abreißen lassen wollte. „Da das Haus aber unter Denkmalschutz gestellt wurde, scheint das Objekt für die ursprünglichen Pläne nicht mehr nutzbar, eine Kaufoption wurde nicht gezogen“, sagt der Grünen-Politiker, der hofft, dass sich jetzt ein Entwickler findet, der gemeinsam mit der Politik ein Konzept erarbeitet. Eine Mischung aus öffentlich gefördertem Wohnraum, Atelierwohnungen für Künstler, Studentenwohnungen und altersgerechtem Wohnen hat Graeßner im Sinn.

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Quelle: RP