Code Agency Düsseldorf

Auf Spurensuche im Escape Room

Code Agency Düsseldorf: Auf Spurensuche im Escape Room Code Agency Düsseldorf: Auf Spurensuche im Escape Room Foto: Code Agency Düsseldorf

Wie spannend! Ein alter Tempel mitten in Düsseldorf! Am Wochenende hat unser Autor Christian mit einem Freund die Reise durch einen Escape Room der Code Agency in Düsseldorf gewagt. Auf der Suche nach dem "Zepter des Lichts" haben sie gemeinsam Rätsel gelöst und reisten durch verschiedene Zeiten. Zwischendurch sprachen sie mit Maximilian Giesen, dem Gründer der Code Agency.

So entstand die Code Agency Düsseldorf

Ursprünglich stammt die Idee aus Japan. Im Jahr 2014 erreichte die Escape Room-Welle schließlich auch Deutschland. Max Giesen haben bei den Escape Rooms vor allem drei Dinge gefallen: der analoge Aspekt , die logischen und haptischen Elemente: "Endlich mal was, wo man den Kopf einsetzen muss und in der realen Welt Zeit mit seinen Freunden verbringen kann." Kurze Zeit später hat Max, zusammen mit einem Freund, zwei Räume und Konzepte in Hamburg selbst entwickelt und aufgebaut. Mit der Zeit wurde das "Hobby" immer größer und 2018 zum Vollzeitjob. Zu dieser Zeit verschlug es Max wieder zurück in seine Heimatstadt - Düsseldorf. Knapp ein Jahr lang hat er damit verbracht, eine geeignete Location zu finden, um seine Ideen umzusetzen zu können. Ein weiters Jahr damit, den Escape Room zu bauen.

90 statt der üblichen 60 Minuten

Nach zehnmonatiger Bauzeit eröffnete der Escape Room im Januar 2020 und bietet momentan eine "analoge" Mission, sowie mehrere Virtual-Reality Missionen an. Anstelle der üblichen 60 Minuten habt ihr für eine analoge Mission jedoch bis zu 90 Minuten Zeit. Max erklärte uns, warum sie sich für die halbe Stunde extra entschieden haben:

"Wir fanden es immer schade, dass man gerade so richtig im Flow ist und dann schon eigentlich vor der Auflösung der Mission steht".

Code Agency Tempel (image/jpeg)

Was ist ein Escape Room eigentlich?

Auch wenn die englische Bezeichnung anderes vermuten lässt - bei einem Escape Room handelt es sich nicht unbedingt um einen Raum, aus dem ihr entkommen müsst. Viel mehr handelt es sich um eine interaktive Geschichte, bei der ihr um weiterzukommen, kleine und große Herausforderungen meistern müsst. Jede Herausforderung hat einen ganz eigenen Charme und Fokus: Logisches Denken, Kommunikation und Geschicklichkeit bilden die Grundlagen eines jeden Escape Rooms.

Wir haben die Mission "Die Suche nach dem Zepter des Lichts" durchgespielt und waren vom Erlebnis total begeistert. In insgesamt drei Räumen haben wir Rätsel in einem Raumschiff und auf einem Mittelalter-Markt gelöst. Zum großen Finale reisten wir in einen verlassenen Tempel. Die einzelnen Kulissen haben uns ebenfalls mehr als überzeugt. Ganz gleich, ob futuristisches Steuerpult oder antike Steintafel - jedem Objekt sieht man an, wie viel Zeit und Herzblut in ihm steckt. Denn alle Kulissen und Requisiten werden in der hauseigenen Werkstatt gefertigt. Wir wollen euch jedoch nicht zu viel über die einzelnen Räume und Rätsel verraten. Schließlich sollt ihr ja auch selbst etwas herausfinden und euch überraschen lassen ;).

Code Agency Space (image/jpeg)

Warum geht es bei der Suche nach dem Zepter des Lichts?

Dem Mythos nach handelt es sich bei dem Zepter um eine enorme Energiequelle, dessen Spuren erstmals im 8. Jahrhundert auftauchten, sich aber später in Südamerika verloren haben. Auch andere Organisationen suchen nach dem Relikt. Als Agenten bereist ihr verschiedene Zeiten und Orte, verbindet Spuren und findet das Zepter des Lichts. An der Mission können bis zu sieben Agenten teilnehmen. Wir bestritten das Abenteuer zu zweit und hatten dennnoch nicht das Gefühl, eine zu kleine Gruppe zu sein.

"Wir möchten eine möglichst breite Masse an Menschen ansprechen. Die Konzeption ist dabei immer das größte Problem", erklärte uns Max: "Man kann sich nie sicher sein, wie schwierig die Rätsel am Anfang sind. Nach den ersten Testläufen müssen wir immer wieder an der Schwierigkeit arbeiten und einzelne Elemente anpassen oder auch komplett überarbeiten."

Huxley VR Game (image/png)

Die perfekte Gruppe für den Escape Room

Max verriet uns außerdem, wie die perfekte Gruppe in seinen Augen aussieht: "Die besten Gruppen sind immer komplett durchgemischt, wie in einem guten Team. Jeder bringt einen unschiedlichen Charakter und unterschiedliche Stärken und Erfahrungen mit."

Wer es lieber digital mag, kann sich in eine der vier Virtual-Reality Missionen stürzen. An ihnen können insgesamt vier Spieler gleichzeitig teilnehmen.

"Das witzige dabei ist, man sieht und hört sich die ganze Zeit"

In der virtuellen Welt erhält jeder Spieler ein digitales Abbild – einen Avatar. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Vor einem virtuellen Spiegel könnt ihr euch als Indiana Jones verkleiden oder auch die Haare pink färben. Die virtuelle Welt wirkt dabei täuschend echt. "Wir haben schon Agenten gesehen, die beim Klettern die Muskeln anspannen oder anfangen zu schreien, wenn ihnen ein Käfer entgegenkommt."

Huxley VR (image/png)

In Zukunft soll das Angebot immer weiter ausgebaut werden. Insgesamt könnt ihr euch dann auf fünf analoge und mehrere Virtual-Reality Missionen freuen. Aktuell laufen die Vorbereitungen für den nächsten Escape Room "Poltergeist" bereits auf Hochtouren. Ab dem 1. April 2020 könnt ihr euch in die Tiefen des Kellers wagen und versuchen, das Geheimnis zu lüften. Euch erwartet eine intensive Erfahrung mit Schauspielern im Grusel- und Horror-Bereich, ohne den Bogen zu überspannen.

Sollte Horror nicht so euer Genre sein, gibt es voraussichtlich ab Mai eine weitere Alternative: In "Die Casa Moretta" durchsucht ihr das Geheimversteck einer Mafia-Familie der 1940er Jahre nach Beweisen, um sie endgültig hinter Schloss und Riegel zu bekommen. Ihr müsst euch aber beeilen, denn die Familie kann jederzeit zurückkehren.

Solltet ihr neugierig sein, findet ihr weitere Infos zu den einzelnen Missionen auf der Homepage. Eine Buchung ist dort online möglich. Oder schaut doch einfach mal so vorbei. Die Code Agency findet ihr am Stresemannplatz 4 unweit des Düsseldorfer Hauptbahnhofs.

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