Düsseldorfer Bäder

„Das schönste Freibad in Nordrhein-Westfalen“

Düsseldorfer Bäder: „Das schönste Freibad in Nordrhein-Westfalen“ Düsseldorfer Bäder: „Das schönste Freibad in Nordrhein-Westfalen“ Foto: Anne Orthen
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Im Strandbad Lörick gibt es jetzt dank umfassenden Erneuerungen wieder ein 50-Meter-Becken. Am 30. April weihte der Oberbürgermeister Thomas Geisel das noch nicht ganz fertige Strandbad Lörick ein.

Einweihung durch Oberbürgermeister Geisel

Vollständig einsatzbereit für die neue Freibad-Saison war das Strandbad Lörick am gestrigen Montag noch nicht – Strandliegen mussten noch aufgestellt, das Netz des Volleyballfeldes aufgehängt und der Rasen gemäht werden. Am Rande der Liegezone stand auch noch ein Bagger verloren herum. Doch diese Arbeiten sind nur noch Feinheiten im Gegensatz zur großen Erneuerung, welche rechtzeitig fertig wurde und Oberbürgermeister Thomas Geisel gestern feierlich einweihen konnte.

50-Meter-Schwimmbecken mit acht Bahnen

Nach anderthalb Jahren ohne verfügt das Strandbad, welches der Bädergesellschaft-Aufsichtsratsvorsitzende Peter Schwabe sogar als das „schönste Freibad Nordrhein-Westfalens“ bezeichnete, nun wieder über ein 50-Meter-Schwimmbecken mit acht Bahnen. Für OB Geisel ein wichtiges Zeichen angesichts der in diesem Jahr anstehenden Modernisierungsmaßnahmen der Düsseldorfer Bäderlandschaft. „Damit kommen wir auch bei steigenden Einwohnerzahlen der erhöhten Nachfrage nach Schwimmunterricht für Kinder und dem wachsenden Bedarf nach Freizeit- und Gesundheitssportangeboten in der Bevölkerung entgegen.“

Hochwasser verzögert Bauzeit

Dabei waren die Bauarbeiter schon im November 2017 angerückt, um das alte, undicht gewordene Becken aus gefliesten Fertigbetonteilen durch ein Edelstahlbecken zu ersetzen. Doch dann kam das Hochwasser zum Jahresanfang – und die nah am Rhein gelegene Baugrube musste aufgrund der Hochwasserschutzbestimmungen wieder mit 3.000 Kubikmetern Kies verfüllt werden.

Da die Gefahrenzeit für Hochwasser im Rhein für gewöhnlich noch bis Ende April gilt, mussten die Bauarbeiten insgesamt drei Monate ruhen. „Diese Wartezeit hat den kompletten Bauplan nach hinten verschoben“, erklärte Roland Kettler, der Geschäftsführer der Bädergesellschaft. Sehr zum Unmut der linksrheinischen Freibadgänger, denen während des heißen Sommers im vergangenen Jahr nur das schon vor acht Jahren erneuerte Mehrzweckbecken zur Verfügung stand. „Statt der sonst über 100.000 Gäste hatten wir vergangenen Sommer deshalb leider nur 20.000“, sagt Kettler.

Neuerungen für zwei Millionen Euro

Im Zuge der zwei Millionen Euro teuren Maßnahme wurde zusätzlich der Eingangsbereich des Freibades optimiert sowie eine neue, energiesparendere Wasseraufbereitungsanlage eingebaut. Bis Ende Mai sollen dann auch die Betonterrassen der Außenduschen fertig sein, die barrierefreien Sanitärcontainer bleiben allerdings. Ganz auf 23 Grad war das Wasser des Beckens allerdings noch nicht erwärmt worden, denn offiziell öffnet das Bad erst am 18. Mai. Leidtragende waren die Auszubildenden der Bädergesellschaft, die symbolisch das erste Anschwimmen im neuen Edelstahlbecken übernahmen.

Öffnungszeiten sind witterunsabhängig

Auch in diesem Jahr sind die Öffnungszeiten des Freibades witterungsabhängig. Gäste können sich über eine Drei-Tage-Vorhersage informieren, die durch Aushänge und auf der Homepage der Bädergesellschaft bekannt gemacht wird. Wer trotz der noch kühlen Prognosen der nächsten Tage das neue Becken aber vorab schon einmal testen möchte, kann dies am ersten Mai tun. Dann öffnet das Strandbad für alle Neugierigen kostenfrei die Tore.

Öffnungszeiten: Ab 18. Mai bei gutem Wetter an Wochenenden und Feiertagen von 9 bis 20, wochentags ab 6 Uhr. In Schlechtwetterphasen ist das Freibad zum Frühschwimmen von 6 bis 10, am Wochenende von 9 bis 12 Uhr geöffnet.

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Quelle: RP