Düsseldorfer des Jahres 2019

Siham El-Maimouni ist ein Fan von Wolfram Kons

Düsseldorfer des Jahres 2019: Siham El-Maimouni ist ein Fan von Wolfram Kons Düsseldorfer des Jahres 2019: Siham El-Maimouni ist ein Fan von Wolfram Kons Foto: Hans-Juergen Bauer (hjba)
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Bevor am Montagabend die Preisverleihung „Düsseldorfer des Jahres“ stattfindet, trafen die beiden Moderatoren Wolfram Kons und Siham El-Maimouni beim Einkleiden zum ersten Mal aufeinander – und verstanden sich sofort blendend.

Dass die Chemie zwischen Wolfram Kons und Siham El-Maimouni stimmt, merkt man sofort. Dabei trafen die beiden Moderatoren am Freitag beim Einkleiden für die Preisverleihung „Düsseldorfer des Jahres“ im Modegeschäft Breuninger zum ersten Mal aufeinander. „Wir haben einmal vorher telefoniert“, erzählt El-Maimouni, die im Fernsehen die „Sendung mit der Maus“ und „Westart“ moderiert und die bekannte Stimme des mehrsprachigen Radio-Senders Cosmo ist. Vor dem Telefonat mit dem Moderator sei sie ein wenig in Sorge gewesen, wie sie zugibt. Ob Kons auch abseits der TV-Kameras so locker und sympathisch sei? Offenbar schon. „Wir haben sofort miteinander geplaudert, als wären wir alte Freunde.“ Aber so ganz zum ersten Mal haben sich die beiden am Freitag nicht gesehen, zumindest nicht im Fall von El-Maimouni, die sich als Fan des RTL-Moderators outet: „Bei uns zu Hause liefen immer die Magazine, die er moderiert hat.“

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Gemeinsame Verbundenheit mit Düsseldorf

Ein gutes Omen für die Gala am Montagabend. Denn obwohl viele Menschen meinen, dass eine Doppelmoderation nur die halbe Arbeit sei, sieht es in der Realität anders aus, wie Kons aus Erfahrung weiß: „Sie ist doppelt so schwer.“ Schließlich müsse man sich gut aufeinander abstimmen und für den anderen mitdenken. Und als Zuschauer würde man schnell merken, wenn die Moderatoren nicht gut miteinander auskommen, erzählt El-Maimouni.

Auf die Preisverleihung freuen sich die beiden sehr. Für Kons ist es das zweite Mal, dass er durch die Gala führt: „Das Besondere an der Veranstaltung ist, dass so viele Leute aus Düsseldorf kommen, die ich kenne und mag. Außerdem liebe ich es, mit Publikum zu arbeiten.“ Siham El-Maimouni, die seit vielen Jahren in Düsseldorf-Unterbilk lebt, moderiert das Event zum ersten Mal, als Zuschauerin war sie aber schon einmal dabei: „Ich finde es toll, dass sich eine Stadt die Zeit nimmt, ihre Menschen zu würdigen.“

Die Gewinner stehen schon längst fest

Die Gewinner der Preise stehen bereits seit November fest, damals tagte eine 14-köpfige Jury – zu der auch Wolfram Kons gehörte – um die Gewinner in den Kategorien Wirtschaft, Sport, Innovation und Nachhaltigkeit, Kultur, Ehrenamt und Lebenswerk sowie der Sonder-Kategorie Karneval zu bestimmen. Wer sich über eine Auszeichnung freuen darf, wird erst bei der Gala am Montagabend verraten – mit einer Ausnahme: In dieser Woche wurde bereits bekannt gegeben, dass der Architekt Christoph Ingenhoven in der Kategorie Innovation und Nachhaltigkeit mit einem Preis gewürdigt wird. Geboren in Düsseldorf studierte Ingenhoven in Aachen sowie an der Düsseldorfer Kunstakademie und gründete im Anschluss sein Architektenbüro. Sein bislang größtes Projekt ist das 2017 fertiggestellte Marina One in Singapur, ein Hochhauskomplex mit Büro- und Wohnhochhäusern, die einen großen öffentlichen Garten umschließen.

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Große Anerkennung erhielt sein Architekturbüro auch im Jahr 1997 mit dem Entwurf eines der ersten ökologischen Hochhäuser weltweit, dem RWE-Turm in Essen. Aber auch in seiner Düsseldorfer Heimat ist er tätig. 2020 wird sein Projekt, der Kö-Bogen 2, fertiggestellt, dessen charakteristische Fassade mit einer acht Kilometer langen Hainbuchenhecke begrünt wird und damit Europas größte Grünfassade bilden wird. Ausgezeichnet wird er für seine Fähigkeit, Ästhetik und innovative Technologie mit einem ökonomischen Umgang an Ressourcen zu verbinden. Bei der Gala am Montag auf dem Areal Böhler wird er seine Auszeichnung persönlich entgegennehmen.

Quelle: RP