Demonstration in der Innenstadt

„Fridays for Future“- 3000 Teilnehmer in Düsseldorf erwartet

Demonstration in der Innenstadt: „Fridays for Future“- 3000 Teilnehmer in Düsseldorf erwartet Demonstration in der Innenstadt: „Fridays for Future“- 3000 Teilnehmer in Düsseldorf erwartet Foto: Reuters/Wolfgang Rattay
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Beim zweiten globalen Aktionstag der Umweltschutzbewegung „Fridays for Future“ wollen am Freitag auch in Düsseldorf tausende Schüler auf die Straßen gehen. Am Mittag könnte es in der Innenstadt zu Verkehrsbehinderungen kommen.

Laut Polizei haben die Organisatoren 3000 Teilnehmer für die Freitagsdemonstration angemeldet. Treffpunkt ist um 10.30 Uhr am Maxplatz in Carlstadt. Von da wollen sie über die Benrather Straße und die Bankenseite der Kö zum Graf-Adolf-Platz ziehen.

Dann geht es zurück zur Kö, über die Geschäftsseite bis zur Elberfelder Straße, dann über die Heinrich-Heine-Allee in Richtung Tonhalle und schließlich über das Joseph-Beuys-Ufer zum Rheinpark.

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Dort soll bis 16.30 Uhr die Abschlusskundgebung stattfinden. Bislang hatten die „Fridays for Future“-Demonstranten diese immer vor dem Landtag abgehalten, doch wegen der Aufbauarbeiten zum Japan-Tag sei der Bereich diesmal gesperrt, so der Polizeisprecher. Auf dem Zugweg könne es zu Verkehrsbehinderungen kommen.

Auch die Rheinbahn rechnet mit einigen Behinderungen. Einige Busse in der Innenstadt könnten nicht wie gewohnt fahren. Betroffen seien voraussichtlich die Buslinien 726, 780, 782, 785 und SB50. Die Rheinbahn empfiehlt ihren Fahrgästen, alternativ die U-Bahnen sowie die S-Bahnen der Deutschen Bahn zu nutzen.

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Nach dem Vorbild der Schwedin Greta Thunberg gehen Schüler und junge Studierende seit Monaten freitags - während der Schulzeit - für mehr Klimaschutz auf die Straße. Dass die Proteste während der Unterrichtszeit stattfinden, hat in Deutschland zu einer Debatte geführt. Mittlerweile haben sich aber auch Eltern, Wissenschaftler und andere den Demonstrationen angeschlossen.

Nun findet der Klimaprotest zum zweiten Mal im Großformat statt. An der ersten Auflage am 15. März hatten sich nach Angaben der Veranstalter weltweit etwa 1,9 Millionen Menschen beteiligt, wie aus einer Liste von Fridays for Future hervorgeht.

Der zweite Klimaprotesttag wurde akribisch vorbereitet, wie Thunberg, die deutsche Aktivistin Luisa Neubauer und Mitstreiter aus aller Welt in einem Gastbeitrag in der „Süddeutschen Zeitung“ schrieben: „Wir haben zahllose Stunden organisiert und mobilisiert, in denen wir auch einfach mit unseren Freunden herumhängen oder für die Schule hätten lernen können.“ Sie riefen Erwachsene auf, sich den jungen Demonstranten anzuschließen.

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Fridays for Future fordert, dass die Politik beim Thema Klima auf die Wissenschaft hört, die Ziele des Pariser Weltklimaabkommens einhält und mit entschiedenen Maßnahmen dazu beiträgt, die Erderwärmung bei 1,5 Grad Celsius zu stoppen. Schon heute ist es auf der Erde etwa ein Grad Celsius wärmer als vor der Industriellen Revolution.

Der zweite sogenannte globale Klimastreik nahm wegen der Zeitverschiebung seinen Anfang in Neuseeland. Nach asiatischen Ländern wie Indien und Indonesien wird dann auch in allen 28 EU-Staaten sowie in mehreren afrikanischen Staaten demonstriert, ehe Nord-, Mittel- und Südamerika dran sind.

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Quelle: RP