Von Papa Paul gibt es gute Ratschläge

Let’s Dance mit Düsseldorf-Fan Lili Paul

Von Papa Paul gibt es gute Ratschläge: Let’s Dance mit Düsseldorf-Fan Lili Paul Von Papa Paul gibt es gute Ratschläge: Let’s Dance mit Düsseldorf-Fan Lili Paul Foto: Andreas Bretz
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Von der Manege aufs Tanzparkett: Das „Let's Dance“-Parkett wird freigemacht für die Artistin Lili Paul. Im Hinterkopf hat die 21-Jährige die besten Tipps ihres berühmten Vaters und Roncalli-Chefs Bernhard Paul.

Sie ist die Tochter des berühmten Roncalli-Zirkusdirektoren Bernhard Paul: Lili Paul. Seit ihrer Kindheit ist die Akrobatin ständig auf Achse, und oft stand sie schon im Apollo-Varieté auf der Bühne. Jetzt wartet eine Herausforderung auf die 21-Jährige, die sie in vollkommen neue Sphären katapultieren könnte: Ab 21. Februar wird die Akrobatin in der TV-Show „Let’s Dance“ (RTL) mittanzen. Millionen Zuschauer werden sie dann kennenlernen.

Trotz des enormen Publikumsinteresses bleibt Lilli cool. „Lampenfieber habe ich keines, es überwiegt die Vorfreude, ich bin gespannt, ob das so bleibt“, sagt sie im Gespräch mit unserer Redaktion. „Ich habe schon viele verschiedene Trainer gehabt, das wird schon gut funktionieren.“

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Es sei ja auch nie ihr großer Traum gewesen, ins TV zu gehen, „ich habe ja auch ein schönes Leben im Zirkus und im Varieté“. Besonders ist die Teilnahme bei „Let’s Dance“ für sie allemal, obwohl sie schon ein vergleichsweise alter Hase im Showgeschäft ist. „Es ist eine neue Herausforderung, eine Choreographie in einer Woche zu erlernen – sonst hatte ich wesentlich mehr Zeit und präsentierte die dann jahrelang.“

Auf die Kostüme freut sie sich, auf den großen Auftritt. Bis dahin macht sie das, was sie ohnehin schon ihr ganzes junges Leben begleitet: Fitness und Konditionstraining, bis zu vier Stunden täglich. In der Startwoche treffen sich dann alle, und es entscheidet sich, mit wem sie tanzen wird. Wunschpartner? „Nö. Keinen.“

Papa Paul ist stolz, sein Rat kurz und bündig: „Bleib Du selber, streng Dich an, mach deine Hausgaben.“ Ihn habe sie übrigens noch nie tanzen gesehen, dafür ihre Mutter Eliana und sie hoffe, ihr Talent zu haben, erzählt Lili belustigt. Lampenfieber habe sie nicht, aber Respekt vor der Jury schon: „Normalerweise mache ich meinen Erfolg vom Applaus des Publikums abhängig“.

Seit ihrer Kindheit ist die Tochter von Zirkusdirektor und Apollo-Varieté-Chef Bernhard Paul Teil des berühmten Roncalli-Universums. Dank des Show-Gens entschied sie sich schon im Alter von sechs Jahren, sich auf ihr Talent in der Manege zu konzentrieren. Dort hat sie sich einen Namen als Kontorsionsakrobatin gemacht – im Volksmund auch Schlangenfrau genannt.

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Regelmäßig tritt sie mit ihren Geschwistern Vivian (30) und Adrian (28) auf, , wie etwa als Rollschuh-Akrobatin. Er ist von dieser Woche an wieder im Düsseldorfer Apollo-Varieté zu sehen. Derweil wurden ihre Auftritte immer gesprächswertiger. 2018 war sie Artistin auf dem Semper-Opernball in Dresden. 2019 war das Roncalli-Nesthäkchen der Life-Ball-Engel in Wien – laut RTL die größte Aids-Charity-Gala der Welt.

Im selben Jahr war Lili in der Vox-Doku „7 Töchter“ zu sehen und trat zwei Monate lang als Special Guest in den „Swarovski Kristall Welten“ in Österreich auf. Jetzt also Köln und RTL und „Let’s Dance“. Dabei mag sie beide Städte sehr gerne und findet nicht, dass es große Unterschiede gibt. Obwohl: „Ich liebe Düsseldorf, den Medienhafen, die Innenstadt, den Rhein“, bekennt sie.

Ihren Auftritt auf großer TV-Bühne sieht die schöne Single-Frau entspannt und will vor allem Freude haben: „Das Schöne am Tanzen: Es ist eine tolle Sportart, aber auch sehr anstrengend.“ Und der Plan A steht sowieso schon lange fest: Mit ihren Geschwistern will sie irgendwann die Geschäfte ihres Vaters übernehmen. Nach und nach fuchsen sich die drei in die organisatorischen Aufgaben von Papa Paul ein. „Das Zirkusgeschäft ist kein Zuckerschlecken.“ Das TV-Geschäft bekanntlich auch nicht.

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Quelle: RP