Kommen und Gehen

Einkaufen ohne Verpackung

Kommen und Gehen: Einkaufen ohne Verpackung Kommen und Gehen: Einkaufen ohne Verpackung Foto: Anne Orthen
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Timothy Kriemer und Nubia Osario wollen mit ihrem Unverpacktladen "Pure Note" in Düsseldorf Bilk Müll vermeiden.

Gemüse in Plastikfolie, eingeschweißte Pasta: Vor allem beim alltäglichen Einkauf produzieren wir Tonnen an Plastikmüll. Oft hat der Verbraucher im Supermarkt aber keine andere Möglichkeit. Die Gründer von „Pure Note“ in Bilk möchten dem nun entgegenwirken. „Jeder kennt aus den Medien oder vom eigenen Urlaub die Bilder von riesigen Plastikmüllbergen an Stränden und in den Meeren“, erzählt Timothy Kriemer mit ernster Miene. „Das ist ein großes Thema und eine reale Gefährdung, die uns alle betrifft.“

Vor einiger Zeit überlegte er mit Nubia Osario, die er über einen guten Bekannten kennengelernt hat, wie man eine Lösung für dieses Problem in die Tat umsetzen könnte. Orientiert haben sich die beiden an der Zero-Waste-Bewegung, die den unnötigen Gebrauch von Plastik reduzieren will.

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Dabei heraus kam die Idee zur Ladengründung von Pure Note an der Brunnenstraße. Auf rund 100 Quadratmetern haben die Kunden die Möglichkeit, mehr als 400 unverpackte Produkte – hauptsächlich Bio und aus lokaler Produktion – zu kaufen. Das Konzept ist dabei so einfach wie genial, wenn es um die Vermeidung von Verpackungsmüll geht. Aus speziellen Behältern können sich die Kunden die Produkte wie Reis, Pasta, Mehl und Co. in eigene Dosen, Beutel und Schalen füllen und so mit nach Hause nehmen.

Plastikverpackungen? Fehlanzeige. Auch für spontane Besuche im neuen Bilker Bio-Markt sind die beiden Gründer gewappnet. „Wir werden an der Kasse recycelte Papiertüten bereitstellen. Außerdem wollen wir einen Austausch zwischen den Kunden fördern. Es wird die Möglichkeit geben, vorne alte Behälter und Dosen abzugeben, damit andere davon profitieren“, erzählt Kriemer.

Eine weitere Besonderheit bei „Pure Note“ wird der Gastronomie-Bereich mit vegetarischen und veganen Tagesgerichten sowie Kaffee und Kuchen sein. Die Mischung aus einem Unverpackt-Laden und einer Gastro-Ecke sei ein „Alleinstellungsmerkmal“, finden die beiden Gründer: „Ganz im Sinne der Zero-Waste-Bewegung können wir so Lebensmittel, die nicht verkauft wurden, für unsere eigenen Gerichte im Laden verwenden. So wird nichts verschwendet.“

Genießen können die Kunden ihr Essen in der urigen Einrichtung des Ladens, die aus alten Holzmöbeln und Paletten zusammengestellt wurde. Und Ideen gibt es noch viele: Workshops sollen bald noch angeboten werden.

Pure Note, Brunnenstraße 30. Weitere Infos bei Facebook oder unter www.purenote.de

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Quelle: RP