"Querdenken 711"

Gruppe hinter Berliner Corona-Demonstration meldet Protest in Düsseldorf an

"Querdenken 711": Gruppe hinter Berliner Corona-Demonstration meldet Protest in Düsseldorf an "Querdenken 711": Gruppe hinter Berliner Corona-Demonstration meldet Protest in Düsseldorf an Foto: Shutterstock.com
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Die umstrittene Gruppe "Querdenken 711" versucht eine Mobilisierung in NRW. Für den 20. September plant sie Protest auf den Düsseldorfer Rheinwiesen. Zugleich laufen in der Landeshauptstadt die Demonstrationen der "Corona Rebellen" auf dem Burgplatz weiter.

Die Gruppe hinter der umstrittenen Demonstration am 29. August in Berlin plant erstmals in Düsseldorf einen großen Aufzug gegen die Corona-Schutzauflagen. Der örtliche Ableger von „Querdenken 711“ ruft für Sonntag, 20. September, zu einem Protestzug durch die NRW-Landeshauptstadt auf. Es soll sich um ein Pilotprojekt handeln, das bei Erfolg in Düsseldorf wiederholt und auf andere Landeshauptstädte ausgeweitet werden soll.

Der Anmelder, Michael Schele aus Hagen, kündigt an, dass die Demonstration alle zwei Wochen wiederholt werden soll, falls der Zulauf stimmt. Wegen des Gegenwinds der Berliner Behörden nach der Demonstration am 29. August will die Gruppe vermehrt in anderen Städten auftreten. Die Aktion in der Hauptstadt war unter anderem wegen der Teilnahme von Rechtsradikalen und den massenweisen Verstößen gegen die Corona-Schutzmaßnahmen scharf kritisiert worden.

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Der geplante Startpunkt der Demonstration ist die Rheinkirmes-Festwiese in Oberkassel. Der Zug soll über die Rheinkniebrücke und durch die Innenstadt laufen und nach der Rückkehr über die Oberkasseler Brücke an den Ausgangspunkt zurückkehren. Die Polizei bestätigt die Anmeldung. Die Organisatoren hoffen in einem im Internet verbreiteten Aufruf auf 50.000 Besucher. Bisherige Demonstrationen gegen die Corona-Schutzauflagen in Düsseldorf haben allerdings erheblich weniger Menschen auf die Straße gebracht.

Die Demonstrationen der "Corona Rebellen", die der Querdenken-Bewegung inhaltlich und personell eng verbunden sind, sollen unterdessen ebenfalls weiterlaufen. Derzeit finden sie auf dem Burgplatz statt. Nach dem Aufbau des Riesenrads muss sich die Gruppe aber einen anderen Ort suchen. Anmelder Bernd Bruns sagt auf Anfrage, am 18. Oktober finde die letzte Veranstaltung auf dem Burgplatz statt.

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Quelle: RP