Endlich mehr Zeit für schöne Dinge

#stayathome - so sind die Semesterferien in der Corona-Zeit

Endlich mehr Zeit für schöne Dinge: #stayathome - so sind die Semesterferien in der Corona-Zeit Endlich mehr Zeit für schöne Dinge: #stayathome - so sind die Semesterferien in der Corona-Zeit Foto: Privat

Bibliothek zu, Semesterstart verschoben und gähnende Leere im Terminkalender. Unsere Autorin Christin hat Düsseldorfer Studenten gefragt, wie sie in diesen Zeiten die Semesterferien verbringen.

Ob freiwillige Quarantäne, vorsorgliches Zuhause-Bleiben oder krankheitsbedingte Zeit in den eigenen vier Wänden: Für viele von uns ist es ungewohnt, 24 Stunden des Tages zu Hause zu verbringen, seine Freunde nicht mehr regelmäßig treffen zu dürfen und den normalen Alltag komplett umstellen zu müssen. Außergewöhnliche Umstände erfordern von jedem von uns eine große Portion Kraft, Durchhaltevermögen und im besten Fall auch Optimismus.

Semesterferien in der Corona-Zeit

Viele Studenten hatten sich die Semesterferien anders vorgestellt. Die einen planten Urlaub und Konzerte, die anderen wollten ihre Hausarbeiten schreiben oder die Zeit zum Geld verdienen nutzen. Aber es kam alles anders: Bibliotheken schlossen, Urlaube wurden gestrichen und der Semesterstart wurde bereits von Anfang auf Ende April verlegt - ob der Unibetrieb dann wieder normal starten wird, ist fraglich.

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Anstatt Trübsal zu blasen und die (meist unfreiwillige) Zeit zu Hause damit zu verbringen, das komplette Angebot von Netflix durchzuschauen, kann man die Zeit auch für andere Dinge nutzen. Wann ist schließlich ein besserer Zeitpunkt, um Dinge von der "To Do"-Liste abzuarbeiten, die schon längst eingestaubt waren? 

Für Stundentin Lara hat sich nahezu ihr komplettes Leben geändert: keine Uni, keine verfügbaren Jobs, keine Oma-Besuche, kein Bierchen im Park mit Freunden, keine Konzerte oder Festivals. Eigentlich arbeitet sie in der Gastronomie bei verschiedenen Events in Düsseldorf, das ist momentan aber nicht drin.

Stattdessen hat sie sich einen eigenen Alltag in der Corona-Zeit kreiert: Ich gehe früh ins Bett und stehe zu einer vernünftigen Zeit auf. Ich versuche täglich, mein Home-Workout zu machen und gehe danach eine Runde spazieren. Mir fehlen die Treffen mit meinen Freunden und meiner Familie, aber da ist Skype eine gute Alternative. Auch möchte ich in einem analogen Fotoalbum weiterarbeiten und ausgedruckte Bilder einkleben (sehr empfehlenswert, so schaut man sich die Bilder immer wieder an). Besonders froh bin ich darüber, Zeit zu haben, damit ich in Ruhe Animal Crossing und Pokémon spielen kann. Auch ans Klavier habe ich mich endlich mal wieder gesetzt - Unikram mache ich natürlich auch.

Laras Tipp an euch? Macht Pläne, meldet euch bei alten Bekannten oder einfach bei euren Freunden. Redet über vergangene Momente und über die, die ihr nach dieser Zeit erleben werdet – das bewirkt Wunder!

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Meret nutzt die Zeit für virtuelle Dates mit Freunden und kreative Stunden: Ich beschäftige mich größtenteils damit, mit meinen Freunden zu skypen - dabei spielen wir meist Spiele wie Montagsmaler online, Sims oder Nintendo. Ich habe mir auch eine Liste mit verschiedenen Sachen gemacht, die sich lange aufgestaut haben oder die ich seit langem erledigen wollte - zum Beispiel Gitarre spielen lernen oder mein Bass-Spiel vertiefen. Wie produktiv die Zeit wirklich sein wird, werde ich sehen. Geplant ist auch, mit einer Freundin morgens über Skype täglich Sport zu machen und so lange wie möglich draußen Board zu fahren.

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Bei Joana hat sich nicht nur der Arbeitsalltag in einer Goldschmiede in Düsseldorf Grafenberg geändert: Durch das Corona-Virus nehme ich mir mehr Zeit zum Backen oder Kochen. Außerdem ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt, endlich mal Bilder an meine Wand zu hängen - die warten schon lange darauf! Mein Arbeitsalltag ist jetzt anders als zuvor: Ich arbeite im CP-Goldschmiedeatelier in Düsseldorf und bei diesem Frühlingswetter vermisse ich es besonders, die Mittagspausen nicht mehr an der Düssel zu verbringen und in der Sonne zu sitzen.

Ich persönlich nutze die Zeit zu Hause zum Lesen von Büchern, die ich schon seit längerem wieder in die Hand nehmen wollte - eine persönliche Empfehlung ist Petra Hülsmanns "Glück ist, wenn man trotzdem liebt". Auch Hörbücher und Mario Bros. sind wieder hoch im Kurs, genauso wie Aquarellmalerei und die Yogamatte - hat das Fitnessstudio zu, mach ich halt Sport zu Hause!

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