Strandbad in Düsseldorf-Lörick

Schwimmbad-Besuch in Corona-Zeiten

Strandbad in Düsseldorf-Lörick: Schwimmbad-Besuch in Corona-Zeiten Strandbad in Düsseldorf-Lörick: Schwimmbad-Besuch in Corona-Zeiten Foto: Verena Kensbock
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Wer in den Freibädern in Düsseldorf schwimmen gehen will, braucht dafür im Moment eine Reservierung und muss sich an ein festes Zeitfenster halten. Am Mittwoch wurde es noch einmal richtig voll.

Es sind zwei Mädchen, vielleicht zwölf Jahre alt, die als letzte das Freibad verlassen. Ein Sicherheitsmann begleitet sie über die Wiese zum Ausgang, während die eine in ihrer Tasche wühlt und die andere sich das nasse Haar im Laufen kämmt. Um 16 Uhr müssen die Becken, die Wiesen, das Strandbad leer sein.

Am bislang wärmsten Tag des Jahres waren die Düsseldorfer Schwimmbäder voll. Das Rheinbad in Stockum und das Strandbad in Lörick, in denen vorab Online-Reservierungen notwendig sind, waren am Mittwoch weitgehend ausgebucht. Aufgrund der Corona-Schutzverordnung müssen die Badegäste online einen Zeitraum reservieren, in dem sie schwimmen gehen wollen.

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So sollen die Anzahl der Badegäste begrenzt und Warteschlangen vermieden werden. Außerdem kann so, im Fall einer Corona-Ansteckung, nachvollzogen werden, welche Personen sich zur selben Zeit im Bad aufgehalten haben. Spontan ein paar Bahnen zu ziehen, ist an solch sommerlichen Tagen schwierig geworden.

Werktage sind unterteilt in Frühschwimmen von 6 bis 9 Uhr, Familienschwimmen von 10 bis 16 Uhr und After-Work-Schwimmen von 17 bis 20 Uhr. Am Wochenende und an Feiertagen können die Besucher zwischen dem Vormittag (8 bis 13.30 Uhr) und dem Nachmittag (14.30 bis 20 Uhr) wählen.

In den einstündigen Pausen werden die Bäder gereinigt und desinfiziert. Als das Freibad in Lörick leer ist, die Besucher auf ihre Fahrräder und in ihre Autos gestiegen sind, haben die Mitarbeiter darum keine Pause. Sie wuseln über das Gelände, eine Mitarbeiterin läuft mit dem Wischer in der Hand in Richtung Duschen.

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Schon um 16.30 Uhr biegen die nächsten Autos auf dem Parkplatz ein. Die Badegäste schultern ihre Rucksäcke, nehmen ihre Masken in die Hand, klemmen ihre Kühltaschen unter den Arm und gehen in Richtung Eingang.

Drei Mitarbeiterinnen in gelben T-Shirts stehen bereit, um die Reservierungen der Badegäste zu kontrollieren, ein Sicherheitsmann steht am Rand und überwacht die Lage. Kurz vor der dritten Öffnung des Tages um 17 Uhr hat sich eine Schlange von knapp 70 Leuten gebildet. Am Eingang gilt Maskenpflicht. Im Wasser darf der Mundschutz jedoch gegen Taucherbrille getauscht werden.

Für alle, die kein Internet haben, wird es übrigens schwierig mit der Reservierung. Denn per Telefon ist das nicht möglich. Hier müssen Familie oder Freunde helfen und die Online-Buchung übernehmen. Voraussichtlich am Samstag, 6. Juni, soll auch das Allwetterbad in Flingern in die Saison starten.

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Quelle: RP