Three Places in Düsseldorf

Drei Orte, zwei Männer und ein Tourismus-Preis

Three Places in Düsseldorf: Drei Orte, zwei Männer und ein Tourismus-Preis Three Places in Düsseldorf: Drei Orte, zwei Männer und ein Tourismus-Preis Foto: Anne Orthen
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Im September startet die Reihe „Three Places“, bei der die Teilnehmer drei Orte in einem Viertel kennenlernen. Schon jetzt ist das Projekt preisgekrönt.

Zum Bäcker, zur Arbeit, zur Bushaltestelle – der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Meist geht er die immer gleichen Wege. Und so kann es passieren, dass man selbst nach Jahren im Viertel auf einmal in einem Hinterhof, einer Seitenstraße oder direkt um die Ecke ein Restaurant, eine Werkstatt, ein kleines inhabergeführtes Geschäft entdeckt, von dessen Existenz man keine Ahnung hatte. Schade eigentlich.

Es kann sich also sogar für Ur-Düsseldorfer lohnen, mal an einer Veranstaltung der Reihe „Three Places“ teilzunehmen. Das finden jedenfalls André Janssen und David Holtkamp, die sich das Konzept ausgedacht haben. Vor kurzem erhielten sie dafür den Tourismus-Preis Urbanana.

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Die Idee: Zwei Mal im Jahr treffen sich zwei Dutzend Menschen in einem schicken Hotel in einem spannenden Stadtteil. Sie teilen sich in drei Grüppchen auf und besuchen neben dem Hotel noch zwei weitere Orte in fußläufiger Distanz. „An jedem Ort gibt es etwas zu entdecken – kreativ, kulturell oder kulinarisch“, sagt David Holtkamp, Chefredakteur des Magazins „The Dorf“. Die erste Tour startet am 14. September im Max Brown Hotel Midtown im Japanviertel und führt zu Anmo, einer Teestube mit Kunstgalerie (oder einer Galerie, in der man Tee trinken kann?), sowie in den Asiamarkt Tains.

Konzertveranstalter André Janssen (Goldmucke) bucht für jeden „Three Places“-Abend Künstler. „Das können Musiker sein, aber auch mal ein Zauberer oder ein Artist“, sagt er. Wer im Japanviertel auftritt, ist noch geheim.

Dass der Abend stets in Hotels startet und endet, ist Absicht. „Man kann natürlich auch kritisch sehen, dass aktuell immer mehr Hotels in Düsseldorf entstehen“, sagt Holtkamp. „Aber auf der anderen Seite gibt es auch immer mehr liebevoll designte Häuser mit einer ganz besonderen Atmosphäre.“ Für die Düsseldorfer sei es noch nicht normal, Hotel-Lobbys oder -Bars als Treffpunkte zu wählen. „Da gibt es noch immer eine Hemmschwelle.“ Auch die soll mit „Three Places“ sinken.

Tickets für „Three Places - Japanviertel Edition“ (14.September, 18 bis 22 Uhr) kosten ca. 25 Euro und sind unter thedorf.de sowie im Max Brown Hotel an der Kreuzstraße erhältlich.

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Quelle: RP