Mit Blinker und austauschbarer Batterie

Tier bringt neues E-Scooter-Modell nach Düsseldorf

Mit Blinker und austauschbarer Batterie: Tier bringt neues E-Scooter-Modell nach Düsseldorf Mit Blinker und austauschbarer Batterie: Tier bringt neues E-Scooter-Modell nach Düsseldorf Foto: Daniel Schrader
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Der Berliner E-Scooter-Anbieter Tier bringt eine neue Flotte seiner Fahrzeuge nach Düsseldorf. Diese verfügen über einen Blinker und eine abnehmbare Batterie, die in Zukunft von den Nutzern selbstständig ausgetauscht werden soll.

Auf dem hart umkämpften Markt der E-Scooter-Anbieter will das Berliner Unternehmen Tier mit einem neuen Modell um Marktanteile kämpfen. Seit einigen Wochen tauscht der Anbieter Stück für Stück die vorhandene Flotte durch neue Fahrzeuge aus, die sicherer und nachhaltiger sein sollen.

So verfügen die neuen Scooter über jeweils zwei Blinker an den Lenkstangen sowie hinten neben dem Nummernschild, um ein Abbiegen der Fahrzeuge für andere Verkehrsteilnehmer deutlich zu machen. Mit zwei Knöpfen am Lenker können die Blinker durch den Fahrer ein- und wieder ausgeschaltet werden.

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In anderen Städten finden sich an den neuen E-Scootern auch kleine Boxen, aus denen die Nutzer einen faltbaren Schutzhelm entnehmen können. Ob und wann das auch in Düsseldorf verfügbar sein wird, ist aktuell noch unklar.

Eine weitere Neuerung ist, dass die Scooter über eine herausnehmbare Batterie verfügen, die auf der Trittfläche angebracht ist. Langfristiger Plan ist laut eines Unternehmenssprechers, dass Nutzer die Batterien des neuen E-Scooters an Ladestationen, die sich in Lebensmittelgeschäften, Cafés und anderen Partnerstandorten befinden sollen, austauschen können, um im Gegenzug Freifahrten zu erhalten.

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Damit würde sich das Unternehmen das umständliche Aufladen und Austauschen der Akkus durch seine Mitarbeiter sparen, was gleichzeitig auch die Betriebskosten senken würde.

Die Ladestationen sollen nämlich vollautomatisch sein, sodass sie keine Beaufsichtigung durch Personal erfordern, sondern können einfach an das Stromnetz angeschlossen werden müssen.

Einziger Knackpunkt: Abgesehen von den verursachten Stromkosten möchte das Unternehmen den möglichen Partnern kein Geld für die Ladestation bezahlen, schließlich habe das System auch für die Inhaber Vorteile: Die Ladestationen brächten den Inhabern neue Kunden und steigerten somit auch die Umsätze, argumentiert das Unternehmen.

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Quelle: RP