Neustart in Düsseldorf nach Corona-Schließung

Studenten müssen in der Mensa einen Sitzplatz reservieren

Neustart in Düsseldorf nach Corona-Schließung: Studenten müssen in der Mensa einen Sitzplatz reservieren Neustart in Düsseldorf nach Corona-Schließung: Studenten müssen in der Mensa einen Sitzplatz reservieren Foto: Andreas Endermann
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Viele Monate waren die Mensen des Studierendenwerks wegen Corona geschlossen. Nun können Studenten und Lehrende an Heinrich-Heine-Uni und Hochschule Düsseldorf wieder dort essen, allerdings unter Auflagen. Eine sorgt für Erheiterung.

An den Düsseldorfer Hochschulen startet das neue Semester mit mehr Veranstaltungen vor Ort als im Sommersemester. Viele Studenten, darunter „Erstis“, schauten in den vergangenen Tagen deswegen auch immer mal wieder bei den Mensen vorbei, standen aber vor verschlossenen Türen.

So wie die neunzehnjährige Uni-Studentin Meral. „Zum Studium gehört doch auch, dass man mit seinen Kommilitonen zum Essen in die Mensa geht.“ Sie freute sich daher am Montag wie viele andere Studenten und Lehrende darüber, dass das Studierendenwerk Düsseldorf die Mensen an der Heinrich-Heine-Universität (HHU) und der Hochschule Düsseldorf (HSD) nach der Corona-bedingten Schließung der vergangenen Monate wiedereröffnete. Wer dort essen will, muss jetzt allerdings einiges beachten, was auch teils für Erheiterung bei den Studierenden sorgt.

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So sind die Mensen und auch die Mitnahme-Angebote etwa an der Robert-Schumann-Hochschule oder der Kunstakademie nur von 11.30 bis 14 Uhr geöffnet. „Wir bieten ein eingeschränktes Essenangebot mit Essen I und Essen II (mit je zwei festen Beilagen) als Tellergericht an“, teilt das Studierendenwerk mit. In den gastronomischen Betrieben mit Sitzplatzangebot sei zudem „zwingend eine Online-Platzreservierung für einen halbstündigen Zeit-Slot, max. 48 Stunden im Voraus buchbar“ und zwar über www.stw-d.de/gastronomie/tischreservierungen-der-mensen.

Vor allem diese Reservierungspflicht sorgt bei einigen Studierenden für Erheiterung. „Essen gehen in der Mensa wird jetzt richtig elitär“, sagt etwa HHU-Student Thomas, der sich am Montag erst einmal nur etwas mitnehmen wollte. „Wenn ich in den Genuss eines Tisches komme, werde ich auf jeden Fall meine Kleiderwahl überdenken“, scherzt sein Kommilitone Markus.

Auch bei der Bezahlung müssen sich die Gäste auf Änderungen einstellen: So bittet das Studierendenwerk darum, dass an den Kassen auf Barzahlung und das Aufladen der Mensa- oder HHU-Karte verzichtet und stattdessen die Auflademöglichkeit über den Anbieter Klarna genutzt wird (https://topup.klarna.com/). Für Verpackungen wird wie schon früher eine Verpackungspauschale in Höhe von 0,50 Euro fällig. Mitgebrachte Schüsseln, Schalen und Behältnisse werden aus Hygienegründen zudem nicht mehr entgegengenommen oder befüllt.

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Los geht es auch wieder im Café an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Uni (8 bis 14 Uhr). „Hier bieten wir ausschließlich ein ,to-go’-Frühstücks und warme Zwischenverpflegung zum Mitnehmen an. Der Sitzbereich vor dem Café ist gesperrt“. Das Café Uno wurde bereits vor ein paar Tagen für das To-go-Geschäft geöffnet (mo-fr 8-14.30 Uhr). Alle anderen Gastronomieeinrichtungen sollen aufgrund der geltenden Regelungen der Hygiene- und Infektionsstandards noch bis auf Weiteres geschlossen bleiben.

Quelle: RP