Traumzeit 2016

"Das perfekte Festival für Festivalhasser"

Ekstatische, verzerrte Gitarren und Melancholie, Blechbläser im Hip-Hop-Groove und neue Statements aus der Hamburger Schule – auch die Traumzeit 2016 setzt wieder auf popmusikalische Kontraste und ein Programm neben dem Mainstream.

Auch in diesem Jahr werden zahlreiche Musiker wieder das ehemalige Hüttenwerk Duisburg-Meiderich, diesen einstigen Moloch aus Dampf, Lärm, Hektik und Eisen mit Musik, Kunst, Freude und Ekstase befeuern. Zu den Headlinern des Festivals am Hochofen zählen Tocotronic, Moop Mama, Dinosaur Jr, Ásgeir und Goat. Insgesamt werden rund 40 Bands vom 17. bis zum 19. Juni im Landschaftspark Duisburg-Nord auf vier Bühnen ein Programm aus kreativem Pop, Indie, Singer/Songwriter, Elektro, Neo-Folk und mehr spielen.

Das perfekte Festival für Festivalhasser

"Die Traumzeit ist das perfekte Festival für alle Festivalhasser: Kein Helga-Alarm, keine Dixieklo-Tsunamis, keine hyperventilierenden Coldplay-Mädchen... Auf dem Gelände selbst gibt's Ruhrpott-Romantik statt Fanmeilen-Flair. Weil wir unsere Lieblingsbands sowieso lieber in intimer Clubatmosphäre sehen als auf der unpersönlichen JägermeisterBecksMixerySuperduper-Megabühne, wird die auf der Traumzeit gar nicht erst aufgebaut! Stattdessen bespielt man verschiedene kleinere, ehemalige Werkshallen, wie z.B. die Gebläsehalle – die für mich persönlich schönste Konzertlocation im gesamten Ruhrgebiet", sagt Pianist Kai Schumacher über das Traumzeit Festival.

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"Schön, dass es mit Tocotronic endlich geklappt hat", freut sich Frank Jebavy, Leiter des Festivalbüros der Stadt Duisburg. Seit mehr als 20 Jahren hat die Indie Band sich ständig weiter entwickelt. Den Mitbegründern der sogenannten "Hamburger Schule" ist es immer wieder gelungen, die musikalische Entwicklung weiter zu treiben, bevor man sich selbst zitierte. Die Songs der Platte "Die Rote Platte", ihr letztes Album, kreisen um Erinnerungen und die Liebe. Musikalisch klingen die Tracks entspannt-poppig, weltoffen und beschwingt.

Die ersten Künstler stehen fest

Auch der isländische Singer/Songwriter Ásgeir stand schon seit einigen Jahren auf der Wunschliste des Festivals. Seine erste CD "Dyrd I Daudathogn" besitzt jeder zehnte Isländer und mit der zweiten "In the Silence" erlangte der Musiker internationale Anerkennung. Mit einer unverwechselbaren Stimme singt er nordisch-folkig klingende Songs, die von akustischen Instrumenten und natürlich klingender Elektronik getragen werden.

 

Mit bayrischer Blasmusik der anderen Art hat die Band Moop Mama seit einigen Jahren zunächst die Straßen, dann auch Clubs und Festivals erobert. Sieben Bläser und zwei Trommler formte Sänger und Rapper Keno Langbein in München zu einer wilden Hip-Hop Blaskapelle.

Schon Mitte der achtziger Jahre gründete der Sänger, Gitarrist und Schlagzeuger Joseph Donald Mascis die Band Dinosaur Jr, die schnell einen Kultstatus erlangte. Doch so richtig ist das Trio erst nach seiner Reunion 2005 durchgestartet. Die Inspiration kommt aus unterschiedlichen Richtungen. Von Led Zeppelin, Neil Young oder auch britischem Punk.

Bislang haben für das Traumzeit Festival 2016 Matt Simons, Turbostaat, Augustines, Kelvin Jones, Jochen Distelmeyer, Razz, Mine, Spain, Meute, Grandbrothers, Charlie Cunningham, I Have A Tribe, Sarah And Julian und Hein Cooper bestätigt, weitere Bands folgen.

Hier gibt's die Tickets fürs Festival

Das Festivalticket für drei Tage Musik auf vier Bühnen inklusive Campingmöglichkeit auf dem Festivalgelände kostet 80 Euro plus Gebühren. Erhältlich ist es über www.traumzeit-festival.de sowie in allen gängigen Vorverkaufsstellen, unter anderem an der Theaterkasse im Theater Duisburg, Opernplatz.