“Ruby, Ruby, Ruby, Ruby! AhaAhaAaa”

Interview mit Kaiser Chiefs zum New Fall Festival

“Ruby, Ruby, Ruby, Ruby! AhaAhaAaa”: Interview mit Kaiser Chiefs zum New Fall Festival “Ruby, Ruby, Ruby, Ruby! AhaAhaAaa”: Interview mit Kaiser Chiefs zum New Fall Festival Foto: Danny North

Kaiser Chiefs | Sonntag, 12. Oktober 2014 Kaiser Chiefs | Sonntag, 12. Oktober 2014 Kaiser Chiefs | Sonntag, 12. Oktober 2014 Kaiser Chiefs // So 12.10.14 Tonhalle 104 Fotos Die Kaiser Chiefs sind wieder da! Das Quintett um Sänger Ricky Wilson kehrt mit neuem Album auf die europäischen Bühnen zurück. Hits wie „I Predict A Riot“, „Oh My God“ und natürlich „Ruby“ hatten die Band zu einem der erfolgreichsten britischen Acts der 00er Jahre gemacht. Ihr Erfolgsrezept: eingängige Melodien und ein erhöhter Mitsingfaktor. Wir sprachen mit dem Bassisten Simon Rix über den anstehenden Gig beim New Fall Festival am Sonntag. Tickets bekommt ihr hier!

Was war euer bestes Sommerfestival 2014?

Wir lieben es wirklich, auf Festivals zu spielen. Die Menge ist in der richtigen Stimmung ganz viel Spaß zu haben. Deswegen macht‘s auch Spaß für sie zu spielen. In diesem Jahr sind wir am 20. April bei Paaspop in unsere Festivalsaison gestartet. Dann ging‘s über die USA und einmal quer durch Europa, bis wir am 12. September zum letzten Festival, dem Applepop, in den Niederlanden gelandet sind. Ich muss ehrlich sagen, ich hatte bei jedem einzelnen Festival Spaß. Trotzdem war Glastonbury wohl das Highlight! Wir haben dort zwei tolle Gigs an einem Tag gespielt, und eine Menge Leute haben unsere neuen Songs mitgesungen. Ziemlich unschlagbar!

Und jetzt geht’s in das ehemalige Planetarium. Wie bereitet ihr euch auf die Show in der Tonhalle vor?

Line-Up mit Kaiser Chiefs ist bestätigt: New Fall Festival: Mit neuen Locations zum Besucherrekord Line-Up mit Kaiser Chiefs ist bestätigt New Fall Festival: Mit neuen Locations zum Besucherrekord Zum Artikel » Bisher wusste ich nicht, dass es ein ehemaliges Planetarium ist, aber es sieht genial aus. Wir touren inzwischen schon seit mehr als zehn Jahren, deswegen ist es immer eine tolle Sache, neue Orte zu sehen. Wir freuen uns dabei sehr, in interessanten Locations zu spielen. Die Black Box mag manchmal besser klingen, aber wir lieben es, in einem Theater oder ungewöhnlichen Orten zu spielen. Das macht die Show zu etwas Besonderem, woran sich jeder erinnern wird.

Was müsst ihr musikalisch anders angehen als bei einem Sommerfestival?

Konzerte zu spielen ist interessant, weil sie auf eine gewisse Art alle gleich sind. Es gibt das Publikum und uns, unsere Songs und das Licht. New Fall Festival 2014: "5 Fragen, 5 Antworten" an und von Judith Holofernes New Fall Festival 2014 "5 Fragen, 5 Antworten" an und von Judith Holofernes Zum Artikel » Aber auf der anderen Seite sind sie alle auch unterschiedlich. Jedes Konzert hat seinen eigenen Charakter, der für gewöhnlich von den Leuten abhängig ist, die zu unserer Show kommen. Deswegen versuchen wir, jeden Gig auf die gleiche Weise anzugehen. Selbst wenn wir wie kürzlich in einer winzigen Location mit 180 Leuten spielen, ist es wichtig auch so zu performen, als sei es ein Stadion mit 20.000 Plätzen. Wir gehen auf die Bühne um die Leute zu unterhalten und immer 100 Prozent zu geben, damit jeder einen tollen Abend hat.

Habt ihr vorher schon mal in einer klassischen Konzerthalle gespielt?

5 Fragen, 5 Antworten : "New Fall Festival 2014": Maxim spielt erstes Konzert mit Cello-Orchester 5 Fragen, 5 Antworten "New Fall Festival 2014": Maxim spielt erstes Konzert mit Cello-Orchester Zum Artikel » Ist es ungewöhnlich, ein Sitzpublikum vor sich zu haben? Wir haben schon einige Male in der Royal Albert Hall in London gespielt. Wir lieben so interessante Kulissen. Wie ich erwähnte, gehen wir das Konzert auf die gleiche Art und Weise an wie jedes andere. Wobei wir nun auch die Möglichkeit haben, mehr langsame Stücke zu spielen.

Wie wird eure Setlist aussehen?

Die Setlist wird nicht allzu sehr variieren, auch wenn wir die Chance haben werden ein paar Songs zu spielen, die wir sonst eher selten im Programm haben. Vielleicht gibt’s ein oder zwei exklusive Stücke.

Und wie laut wird es werden?

Was ist denn das Limit?!