Breidenbacher Hof und Interconti in Düsseldorf

Neue Restaurants in den Luxushotels an der Kö

Breidenbacher Hof und Interconti in Düsseldorf: Neue Restaurants in den Luxushotels an der Kö Breidenbacher Hof und Interconti in Düsseldorf: Neue Restaurants in den Luxushotels an der Kö Foto: Andreas Bretz
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In den Düsseldorfer Nobelherbergen Breidenbacher Hof und Interconti Hotel stehen große Veränderungen an, da beide Häuser ihre Restaurants umbauen. Uns haben die beiden Küchenchefs von ihren Plänen berichtet.

Sie sind beide Küchenchefs in den Restaurants zweier Luxushotels an der Kö: Philipp Ferber von der Brasserie 1806 im Breidenbacher Hof und Timo Bosch, der im Restaurant Pega des Hotels Interconti arbeitet. Beide müssen in den nächsten Wochen allerdings hier und da ihr Improvisationstalent beweisen.

Denn in den beiden Restaurants wird umgebaut. Mehr noch: Sie sollen auch neue Namen bekommen. Nach einigem Zögern rückt Ferber dann doch mit dem Namen raus: „The Duchy“. Als Inspiration diene das Zeitalter des ehemaligen Herzogtums Berg – englisch „Duchy“, sagt er.

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Der neue Name fürs Pega steht offiziell noch aus. Aber es gebe schon eine engere Auswahl. Im Interconti haben bereits vor gut zwei Wochen die Umbauarbeiten begonnen. Anfang der Woche war auch Start für den Umbau im Breidenbacher Hof.

Während Timo Bosch sozusagen Premiere feiert, hat Philipp Ferber die erste Phase schon hinter sich und kann aus der Erfahrung schöpfen. Denn im August ist die Küche im Breidenbacher Hof modernisiert und komplett runderneuert worden. „Da haben wir in der Showküche gearbeitet und im Tee-Salon in der ersten Etage serviert“, sagt er.

Timo Bosch und sein Team haben in der Zeit für die Angestellten des Breidenbacher Hofs gekocht. Kollegen helfen sich eben untereinander. Und jetzt hat Philipp Ferber dem Interconti-Küchenchef die Wärmeboxen des Breidenbacher Hofs zur Verfügung gestellt. Denn in ihnen wird das Essen „verpackt“ und es geht von der Küche unterirdisch zum Gast in die Bar und das improvisierte Restaurant.

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Das sei schon eine Umstellung, denn statt zehn Sekunden von der Küche bis zum Tisch dauere es jetzt rund eine Minute. „Wir haben für die Umbauzeit für auch unsere Karte angepasst“, sagt Bosch, obwohl es in der Küche selbst keine Beeinträchtigung gebe.

Der zweifache Familienvater, der aus dem Sauerland kommt, nimmt es gelassen. Die Zeit geht auch vorüber, und dann soll das Restaurant seine eigene Identität bekommen „Und wir wollen nicht nur unsere Hotelgäste ansprechen, sondern auch nationale und internationale Besucher sowie die Düsseldorfer.“ „Fine Dining“ ist angesagt. „Wir wollen keine Sterneküche, sondern eine hochwertige, innovative regionale Küche bieten.

Und dabei soll Fernseh- und Sternekoch Björn Freitag unterstützen mit seinen Ideen. 120 Plätze soll das künftige Restaurant haben, das in sich geschlossen sein wird. Das Lokal wird über einen eigenen Eingang von der Königsallee aus zugänglich sein und damit nicht mehr, wie bisher, allein durch die Lobby.

Auch The Duchy, bekommt einen separaten Eingang – an der Heinrich-Heine-Allee. Der Gast muss also künftig nicht mehr über die große Treppe der Hotel-Lobby zum Restaurant. Und auch wenn Philipp Ferber nicht viel verraten möchte, so soll es doch ein neues Ambiente geben.

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Der Küchenchef ist gelassen. „Aus den Umbauarbeiten im August haben wir viel gelernt, da hatten wir in der Küche nur ein Viertel des Platzes zur Verfügung.“ Die Lagerung sei mit viel Lauferei verbunden gewesen. „Unsere Servicekräfte sind mit elektronischen Pager ausgerüstet, die sagen, wann das Essen fertig ist. Nur gaben die Pager am Ende des Tee-Salon keine Signale mehr. Und jedes Mal zehn Meter mehr laufen, das haben die Mitarbeiter am Ende des Tages gespürt.“ Und er denkt an die Fritteuse, die in der Show-Küche wesentlich kleiner war.

Für Philipp Ferber war mit dem Umbau der Küche die größte Hürde genommen. „Improvisation ist das A und O“, sagt er, „aber das bin ich gewohnt. Und Planung muss sein.“ Und so steht für das Restaurant, das noch ohne Namen ist, schon das kulinarische Konzept: Es soll eine moderne Interpretation einer europäischen Brasserie sein. „Mit Innovation und Bewährten“, wie Ferber betont.

Da darf der Klassiker, das Wiener Schnitzel, nicht fehlen. Und auch Ferbers Lieblingsgericht nicht: Himmel und Ähd mit hauseigenen Äpfeln und Kartoffeln. „Aus der eigenen Produktion“, sagt der Koch nicht ohne Stolz.

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Quelle: RP