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Frühstück bis zum Abend im Café Buur

Hier gibt es "instagrammable food": Frühstück bis zum Abend im Café Buur Hier gibt es "instagrammable food": Frühstück bis zum Abend im Café Buur Foto: Anne Orthen (ort)
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Im Café Buur an der Friedrichstraße endet der Morgen nie. Die zahlreichen Frühstücksvarianten sind köstlich und auch optisch eine Wucht.

Nanu – wer hätte gedacht, dass an einem Wochentag in einem Café kaum mehr ein Platz frei ist? Das auch noch in einem Lokal mit Frühstücksspezialitäten. Am frühen Nachmittag ist die Zeit dafür doch eigentlich vorbei. Aber die Uhren gehen etwas anders im Café Buur. Bei unserem Testbesuch brauchten wir etwas Glück, um einen kleinen Tisch zu bekommen. Der Erfolg ist gerechtfertigt, wie wir schnell herausfinden werden.

Wir bestellen zuerst einen Smoo­thie. Preislich mit 5,90 Euro zwar happig, inhaltlich aber ebenso: Der Mango-Berry ist fruchtig-sauer und durch den Joghurt cremig; der Son Goku durch Banane, Avocado, Honig und Kokosmilch süß-tropisch.

Als Vorspeise lohnt sich ein Toast. Es gibt sie mit Avocadocreme, Spiegelei und Tomaten oder mit Frischkäse, Lachs und Rucola (je 6,90 Euro). Wir sind verblüfft über die pompöse Art, in der die Speisen serviert werden. Auf dem mächtigen Holzbrett ist das Brot über und über bedeckt mit den frischen Zutaten, die fein arrangiert sind wie Farben auf einem Gemälde.

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Ähnlich ist das Arrangement auch bei Frühstücksmenüs. Die vegane Variante zum Beispiel begeistert mit der Idee, die Obststücke in einer halben ausgehöhlten Ananas zu servieren. Dazu gibt es ein Couscous mit Tomaten und Kräutern in einer gusseisernen Pfanne sowie geröstetes Brot mit Humus (11,90 Euro).

Top in Geschmack und Aussehen auch der Riesenbagel mit Rührei in der Mitte, während ein Ensemble aus Gurkenstückchen, Cherrytomaten, Rucola und Granatapfelstücken das Gebäckstück umgibt. „Egg-Simit“ heißt dieses Mahl (9,90 Euro). Das „Kamasutra“ ist ein Curry mit Huhn oder Tofu (9,90 Euro); das „Sucuk Halli Galli“ verführt mit Rührei, Kartoffeln, Obst und Brot sowie der namensgebenden Wurst (9,90 Euro).

Es gibt auch „Popeye’s Liebling“ mit Rührei, Spinat, Feta oder würziger Sucuk-Wurst (8,90 Euro); eine Speise namens „Shakshuka“ mit Chili, Kümmel, Knobi und Tomatensoße (9,90 Euro); und als sprachliche Herausforderung das Eiergericht „Maanviljelijä aamiainen“ mit Lachs und Dill (8,90 Euro).

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Dass die Namen mal orientalisch klingen, mal mitteleuropäisch, mal finnisch, hat mit den Buur-Mitarbeitern zu tun. „Wir haben Kollegen aus vielen Ländern. Jeder Mitarbeiter kann und soll Speisen aus seinem Heimatland vorstellen“, sagt Geschäftsführer Mazlum Akyol. Das Beste wird von Buur-Inhaber Parham Pooramin und seinem Team so lange variiert, bis es zum einen köstlich ist und zum anderen optisch eine Wucht. Denn Pooramin hat beim ersten Café Buur in Köln erkannt, dass ein Essen auch fotogen sein muss.

Weil der Gastronom es unterstützt, dass Speisen fotografiert werden und massenhaft online zu sehen sind, hat das Buur als Instagram-Café zuerst in Köln einen Hype ausgelöst. Kein Wunder, dass Parham Pooramin schnell auch in der Medienstadt Düsseldorf ein Buur eröffnen wollte. Als an der Friedrichstraße das Lokal Äpelschlaad schloss, war der optimale Standort gefunden. Die Räume wurden umgebaut. Zur Einrichtung gehören nun robuste Holzmöbel, grob verputzte Wände und eine Beleuchtung im Industrie-Stil – sehr stylisch und sehenswert.

Unseren Besuch beenden wir mit dem Pancake „Affengeil“ (12,90 Euro). Gut, dass wir uns den Pfannkuchen teilen, so üppig ist die Kalorienbombe mit Banane, Eis und Schoko. Bevor wir die Leckerei mit Gabeln in ein Massaker verwandeln, machen wir schnell noch ein Foto mit dem Handy. Das Bild muss ja nicht unbedingt auf Insta geteilt werden, aber zum Vorzeigen bei Freunden ist es eine feine Sache.

Infos rund ums Café Buur

Der Name: „Buur“ soll Mundart sein und auf Hochdeutsch „Bauer“ heißen. Die Zutaten kämen, so teilt der Geschäftsführer mit, möglichst aus der Region Rheinland.

Adresse: Friedrichstraße 120 Öffnungszeiten: täglich 10 bis 18 Uhr

Kontakt: via https://www.facebook.com/Caf%C3%A9-Buur-2165159663799735/

Anfahrt: Mit der Wehrhahn-Linie der Rheinbahn bis Haltestelle Kirchplatz oder mit der Straßenbahn bis Bilker Allee/Friedrichstraße. Auch der S-Bahnhof Bilk ist nur wenige 100 Meter vom Café Buur entfernt. Freie Parkplätze sind rar in der Gegend.

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Quelle: RP