Kunden-Daten wegen Corona-Auflage per App erfassen

Schluss mit der Zettelwirtschaft

Kunden-Daten wegen Corona-Auflage per App erfassen: Schluss mit der Zettelwirtschaft Kunden-Daten wegen Corona-Auflage per App erfassen: Schluss mit der Zettelwirtschaft Foto: EPOS PR

Wer in den letzten Wochen das Haus verlassen hat, um im Restaurant etwas zu essen oder sich die Haare beim Friseur schneiden zu lassen, kenn die Prozedur. Bevor es losgeht, muss ein Zettel ausgefüllt werden, damit der Name und die Kontaktdaten dem jeweiligen Laden vorliegen, damit mögliche Infektionsketten des Corona-Virus nachverfolgt werden können. Nun soll Schluss mit der Zettelwirtschaft sein.

Der Düsseldorfer Promi-Friseur Dashi Krasnici und Restaurant En de Canon gehören zu den ersten Betrieben in Düsseldorf, die sich für die digitale Lösung entschieden haben. Mittlerweile sind auch Locations wie Sutton's Irish Pub, Bilker Häzz, Pizzeria Romina, Cucina Vitale, Mayersdaily, Gaststätte Krokodil, Eiszeit in Pempelfort, Restaurant Spoerl Fabrik, Bar Barossa, Brauereiausschank Schlüssel Oberkassel, Zille Oberkassel oder die Hubertusstube dabei und es werden immer mehr.

Denn man spart sich einen Kugelschreiber in die Hand zu nehmen und der Service ist zudem für Kunden und Location-Betreiber kostenlos und laut Angabe der Entwickler auch DSGVO-konform. Zudem erfolgt der Eintrag via App und Web-Applikation verschlüsselt und für Dritte nicht einsehbar.

Die Corona-Auflage gilt für Friseursalons, Maniküre- und Kosmetikstudios oder Massagepraxen, Gastronomiebetriebe, Fitnessstudios und viele mehr. Eine nötige, aber auch lästige Maßnahme. Zudem ist es vielen Besuchern unangenehm, ihre persönlichen Daten auf einem Zettel preiszugeben, der für jeden einsehbar ist. Mal abgesehen davon, dass Zettel und Stift durch viele Hände gehen, was wiederum ein Risiko darstellen kann.

Startup entwickelt digitale, praktikable und kostenlose Lösung

Das Startup Logital hat schnell auf die Bedürfnisse des Marktes reagiert und die e-guest App entwickelt und herausgebracht. Im Gegensatz zu Mitbewerbern ist die Nutzung kostenlos für Betreiber und Gäste. Denkbar einfach können beide Seiten sich registrieren. Gäste hinterlegen dort verschlüsselt und nicht einsehbar für Dritte ihre Daten. Wer die App nicht herunterladen möchte, nutzt den Service einfach online unter e-guest.app.

„Sobald die Lokal-Betreiber sich auf unserer Website e-guest.de registriert haben, können sie sich QR-Codes ausdrucken, die sie auf ihre Tische legen. Der Gast muss lediglich den QR-Code scannen und ist dann an diesem Tisch mit Uhrzeit, Name und Adresse beim Wirt registriert“, erklärt Logital Geschäftsführer Oliver Diederichs.

Kontaktlos, papiersparend und DSGVO-konform

Die Daten werden verschlüsselt auf einem sicheren Server in Deutschland DSGVO bzw. GDPR konform gespeichert. Somit sind die Kundendaten absolut sicher gegen Missbrauch. Im Infektionsfall hat lediglich die zuständige Behörde das Recht die Datensätze, welche zu diesem Zeitpunkt noch verschlüsselt sind, anzufordern. Die erfassten Daten werden ausschließlich für den gesetzlich vorgeschriebenen Datenerfassungsprozess verwendet und nach der gesetzlichen Frist von 3-6 Wochen (je nach Bundesland) gelöscht.

Kleiner digitaler Bonus: nach dem QR-Code-Scan können Gäste und Kunden direkt in der App weitere Services nutzen, zum Beispiel die Speisekarten einsehen. Zudem zeigt die Umkreissuche auch weitere Betriebe an, die die e-guest App bereits nutzen. In Mönchengladbach und Neuss hat die neue App schon guten Anklang gefunden. Jetzt soll sie auch den Düsseldorfern das Alltagsleben mit den Corona-Maßnahmen einfacher machen.

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Die Digitalisierung weiterer Servicedienstleistungen

Ab August sollen weitere Spezifikationen in der App, die Digitalisierung der Betriebe voranbringen. Der Ruf des Kellners, die Aufforderung „zahlen bitte“, eine kontaktlose Bezahlfunktion, wie auch die Option einer Reservierung in den in der App registrierten Lokalen geht in Zukunft auch digital.

Über e-guest

Das e-guest Portal ist eine Marke des in Mönchengladbach sitzenden Startups Logital. Logital befasst sich mit der Entwicklung digitaler Produkte. Das junge Startup aus Mönchengladbach wurde von der Corona-Krise hart getroffen. Das Unternehmen wurde 2019 gegründet, und gleich zu Beginn seiner Tätigkeit von der Pandemie erwischt. Gerade am Anfang hat man noch keinen Kundenstamm, auf den man zurückgreifen kann und muss potenzielle Kunden erst überzeugen. Als die Gründer mit Verkündung der Covid19-Auflagen die Problematik der Datenerfassung erkannten, wollten sie schnell einen Beitrag leisten und so auch auf ihre Dienstleistungen aufmerksam machen. So ist bereits nach kürzester Zeit e-guest entstanden. Nach dem erfolgreichen Start der App hoffen die Entwickler auf Folgeaufträge für die Digital-Agentur.

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Quelle: Enthält Agentur-Material