Ex-"Sansone" unter neuer Regie

"Coco & Clay" begrüßt die ersten Gäste

Ex-"Sansone" unter neuer Regie: "Coco & Clay" begrüßt die ersten Gäste Ex-"Sansone" unter neuer Regie: "Coco & Clay" begrüßt die ersten Gäste Foto: Bernd Schaller
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Nicht mehr wiederzuerkennen ist das frühere "Sansone", das jetzt "Coco & Clay" heißt: Große Fenster, schicke schwarz-weiße Möbel, hier ein bisschen Art-Deko, dort elegante Wandmalerei, über allem schweben glitzernde Lüster und verbreiten angenehmes Licht: Am Mittwochabend begrüßte Coco Turkie mit ihrem Team die ersten Gäste in ihrem Restaurant an der Niederrheinstraße 333.

In den vergangenen Monaten baute sie das Restaurant, das sie von Giovanni Sansone übernommen hatte, komplett um, riss alle Teppiche raus, bestellte fast weltweit Inneneinrichtung: Die schwarzglänzenden Design-Heizkörper fand sie in England, Bodenfliesen und Terrassen-Tische in Marokko, die Kronleuchter in Amerika und Berlin, die großen Tische und den Tresen schreinerte ein niederländischer Schreiner passend für das Bistro. Im Restaurant haben 58 Gäste Platz, auf den beiden Terrassen zusammen 70. Der hintere Außenbereich ist ruhiger, vorne an der Straße ist es etwas belebter. Es gibt nur noch einen Teil, der an das frühere Sasone erinnert: der grün-gekachelte gemütliche Kamin in der hinteren Ecke, der nach wie vor als Heizung dient.

Chef in der Küche ist Augusti Ster, der aus Myanmar stammt und zuletzt im Weinhaus Tante Anna in der Altstadt sowie eine kurze Zeit im "Parlin" gekocht hat. Auf der Speisekarte stehen zum Beispiel Asiatische Hühnersuppe (sieben Euro), Steak Tatar (12,50), Caesar Salad (7,50), Flammkuchen mit Trüffel, Lachs oder Schinken (ab zehn Euro), Rinderfilet (28), Spaghetti Salsiccia (zehn Euro), Kabeljau mit Zitronenrisotto (22) und Schokoladenmousse (5,50). Geöffnet ist das Restaurant (außer sonntags und montags) von 11.30 Uhr bis Mitternacht, so dass es auch den ganzen Tag über etwas zu essen gibt.

Am Nachmittag bietet Coco Turkie zudem Kaffee und drei verschiedene Kuchen an. Sie weiß: "Es kommen bestimmt die Nachbarn gerne auf einen Nachmittags-Kaffee vorbei." Aber weil sie die Lebensgefährtin des früheren DEG-Spielers Roger Klüh ist, rechnet sie auch damit, dass der ein oder andere prominente Gast bei ihr irgendwann zu Besuch sein wird. "Ralf Möller kommt bestimmt vorbei", erzählt Klüh, der die ganze Zeit während des Umbaus mit dabei war. Immer an seiner Leine: Mr. Clay, eine pechschwarze Mischung zwischen einem Rhodesian Ridgeback und einer Dogge, mittlerweile fünf Monate alt. Der Hund ist auch Namensgeber des Restaurants.

Quelle: RP