Gourmet-Festival in Düsseldorf

„Man kann an einem Ort probieren, wie es in aller Welt schmeckt“

Gourmet-Festival in Düsseldorf: „Man kann an einem Ort probieren, wie es in aller Welt schmeckt“ Gourmet-Festival in Düsseldorf: „Man kann an einem Ort probieren, wie es in aller Welt schmeckt“ Foto: Tino Hermanns
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Die Landeshauptstadt hatte an diesem Samstag noch mehr als sonst für Feinschmecker zu bieten: Das Gourmet-Festival in Düsseldorf zieht Jahr für Jahr Prominente und kulinarisch Interessierte an.

Gourmet Festival Düsseldorf | Samstag, 24. August 2019 Gourmet Festival Düsseldorf // Sa 24.08.19 Königsallee 74 Fotos

Horst Lichter fühlte sich wie im Urlaub. „Alle Leute sind nett, bieten einem etwas an und dazu das Wetter mit der Location. Das ist Urlaubsstimmung pur. Dafür muss man gar nicht weit weg fahren“, schwärmte der Fernsehkoch und Moderator. „Und das Essen ist extrem lecker. Wir wollten eigentlich nur eine kleine Vorspeise nehmen, aber das artet jetzt aus.“ Walnussbrot, verschiedene Schinken-, Wurst und Käsesorten dazu einen fruchtigen Weißwein und gute Freunde, das reicht, um Lichter glücklich zu machen.

Er war zum ersten mal auf dem Gourmet Festival Düsseldorf und überrascht von der Vielfalt der Angebote. „Wir waren letzte Woche in Düsseldorf und haben gesehen, dass auf der Kö etwas aufgebaut wird. Als man uns sagte, dass das für das Gourmet Festival ist, war uns klar: Hier müssen wir hin“, verriet Lichter. „Und das Schöne ist, ich muss nicht kochen, sondern kann entspannt genießen.“

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Vielfältiger Genuss

So wie es auch viele Düsseldorfer wie Ariane Bensmann, Christiane Heyer und Sonja Platz sowie Menschen von außerhalb taten. Andi Winter aus Dreieich im Landkreis Offenbach verband das Angenehme mit dem Nützlichen. „Ich wollte meine Freunde eh besuchen, das war dieses Wochenende ideal“, so Winter. Er hatte sich wie seine Freunde auch gerade eine Wildschweinbratwurst gegönnt. „Die Wildschweinbratwurst gehört zu meinem Standardprogramm. Die esse ich jedes Jahr“, erläuterte Markus Schönherr. „Aber das ist nicht das einzige. Gestern habe ich schon Tapas gegessen und extrem guten Kaffee getrunken. Hier findet jeder etwas, was ihm schmeckt. Und das Schöne ist, es ist zwar die Kö, aber die Preise sind nicht überzogen. An vielen Ständen kann man sogar kostenlos probieren.“

Die Vielfalt der kulinarischen Genüsse war unüberschaubar. Es gab u.a. das „Wilde Ding“ (Burger aus 60 Prozent Hirsch und 40 Prozent Wildschwein), Quesadilla mit grilled Chicken, Quiche mit Rotkraut, Ziegenkäse und Walnüssen, Thunfisch Sashimi, „High in Omega 3“ (Schellfisch vom Grill), Wurst, Schinken und Käse in allen Variationen, schottische Whiskys, Gin in Hülle und Fülle, Wein aus aller Herren Länder, darunter auch Sachsen und Eis. „Ich liebe das Gourmet Festival. Von mir aus könnte das jede Woche stattfinden“, schwärmte Bensmann. Sie hatte sich unter anderem für ein Flanksteak vom Grill entschieden. „Ich freue mich immer riesig, wenn ich das Flanksteak esse. Es ist so weich, zart, das schmilzt förmlich auf der Zunge und ist so geschmacksintensiv. Das hat sich wieder mal gelohnt“, so Benamann weiter.

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Nachhaltigkeit gewünscht

Platz zog es zu einem mexikanischen Fastfoodwagen, während Heyer sich mit einem „Vanille-Mascarpone-Eisparfait“ für die süßen Sachen interessierte. „Das war grandios, richtig lecker“, so Heyer. „Sowieso ist das Gourmet Festival grandios. Man kann an einem Ort probieren, wie es in aller Welt schmeckt.“

Und doch war die Freude nicht ungetrübt. „Man könnte dafür sorgen, dass die einzelnen Stände eine nachhaltige Verpackungs-, Geschirr und Besteckkultur haben“, forderte Bensmann. Ihr war einfach noch viel zu viel Plastik im Einsatz. Dass die Brücken über den Kö-Graben abends zur Partymeile werden, störte sie hingegen nicht. „Das ist doch gut“, befand sie. „Dann ist die soziale Durchmischung beim Gourmet Festival größer.“

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Quelle: RP