Mode-Quartier

Szene-Restaurant im Design-Hotel Indigo eröffnet

Mode-Quartier: Szene-Restaurant im Design-Hotel Indigo eröffnet Mode-Quartier: Szene-Restaurant im Design-Hotel Indigo eröffnet Foto: Indigo

Der Standort ist sorgsam gewählt. Nahe der Kaiserswerther Straße, wo Hunderte Showrooms beheimatet sind und sich während der Mode-Ordertage Experten aus aller Welt treffen, passt das Design-Hotel Indigo ins Bild. Jedes Zimmer sieht anders aus, jeder Gast soll sich in einem individuellen Ambiente wiederfinden.

Armin Morbach, der dadurch bekannt wurde, dass er die Teilnehmerinnen von Heidi Klums Fernsehshow "Germany's Next Topmodel" fotografiert hat, ist dafür verantwortlich. Exklusiv sind etwa die Bilder für die Hoteltapete gemacht worden, in einem Studio in Hamburg, mit Models in Kleidern aus Paris. Als künstlich-lange Wimpern etwa dienten die Haare eines Handfegers.

Und jetzt bietet das Vier-Sterne-Haus unter der Leitung von Katja Schnabel auch die passende Gastronomie: Im Indigo hat das Szene-Restaurant "[a]dress kitchen & bar" geöffnet und soll künftig für kulinarische Kreativität stehen. Bis zu 55 Sitzplätze gibt es in dem hellen Restaurant mit einer Bar in der Mitte.

Manager Thomas Röllig versprach bei der Präsentation des Konzeptes, die Gäste erwarte in der inspirierten und inspirierenden Umgebung eine Mischung "aus ursprünglich rheinischer Tradition und dem gegenwärtigen Düsseldorfer Lifestyle". Das soll durch die besondere Auswahl der Speisen einerseits und die frische Zubereitung der regionalen Rohprodukte andererseits gewährleistet werden.

Das Mode-Thema wird in der Speisekarte aufgegriffen. So könnte man die "Signature food" -Gerichte des neuen Restaurants leicht mit der Beschreibung einer schicken Modekollektion verwechseln, hieß es. Hinter "Ajour chiffon" verbirgt sich damit kein transparenter Stoff, sondern hauchdünn geschnittenes Rindercapaccio.

Der Name "Twin Set Surprise" steht nicht für eine zweiteilige Bekleidungs-Kombination, sondern für eine fruchtige Dessert-Überraschung. Raten muss der Kunde allerdings nicht, was er erhält: In der Karte wird gleich in der Beschreibung aufgeschlüsselt, dass man hier unter dem Begriff "Troyer" keinen Fischerpulli serviert bekommt, sondern Krustenbraten vom Zanderfilet im Wirsingmantel. Und wem dieser Teil der Karte zu abgehoben ist, der kann auch aus einer Reihe von Burgern, Sandwiches und anderen kleinen Gerichten wählen.

Quelle: RP