Wahrzeichen der Landeshauptstadt

Düsseldorfer Rheinturm bekommt neues Restaurant

Wahrzeichen der Landeshauptstadt: Düsseldorfer Rheinturm bekommt neues Restaurant Wahrzeichen der Landeshauptstadt: Düsseldorfer Rheinturm bekommt neues Restaurant Foto: QOMO Restaurant Bar

In den 1980er Jahren wurde der Rheinturm erbaut. Und seitdem hatte sich das Restaurant kaum verändert. Bis zum 27. September wird alles neu, mit modernem Design. 2,7 Millionen Euro kostete die Arbeit.

Der Rheinturm gilt als eines der herausragendsten Wahrzeichen der Landeshauptstadt. Besonders das Turmrestaurant ist bei Einheimischen beliebt und auch ein Touristenmagnet. Doch seit dem Bau des Turms zwischen 1978 und 1982 hat sich in dem Restaurant nur wenig verändert. Entsprechend war die Gaststätte in die Jahre gekommen. Schwere Teppichböden und Möbel im Stil der frühen 1980er Jahre prägten das Interieur. An der Decke hingen glitzernde Ketten, die ein wenig an üppigen Weihnachtsbaumschmuck erinnerten.

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Das ist nun Geschichte. Zurzeit wird das Restaurant im Rheinturm aufwendig saniert. Die Bauarbeiten sind seit Wochen im Gange und werden im September abgeschlossen. Besonders aufwendig gestaltete sich der Ausbau der alten Einrichtung, weil viele Teile schon in der Höhe von 172,50 Metern zersägt oder anderweitig zerkleinert werden mussten, um mit dem Aufzug zum Fuß des Turmes gefahren zu werden. Auffälligste Änderung ist der neue Fußboden. "Dort wo früher der flauschige Teppich war, ist nun dunkles Parkett", sagt Manfred Kornfeld. Kaufmännischer Vorstand der IDR AG. Die städtische Tochtergesellschaft ist Eigentümerin des Rheinturms und nutzt diesen gemeinsam mit der Deutschen Telekom.

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Wenn alles fertig ist, wird sich der mit Parkett verkleidete Fußboden wieder drehen, damit Restaurantgäste binnen genau einer Stunde einen kompletten Rundumblick genießen können. Die Wände werden künftig in schwarz gehalten. „Das soll den Blick stärker auf die wunderbare Fernsicht und das Düsseldorfer Panorama aus dieser Höhe lenken“, sagt Kornfeld. Außerdem werden an den Wänden bestimmte Dämmmaterialien verwendet, die den Geräuschpegel niedrig halten sollen. Nach Fertigstellung werden 144 Gäste potenziell einen Sitzplatz haben im neuen Restaurant. Die Bestuhlung soll deutlich moderner sein als vor der Renovierung. Auch dabei wird auf dunkle Farben gesetzt.

Für das neue Restaurant wurde in der Mitte des Turms auch eine komplett neue Küche installiert. Die alten Küchengeräte und Kühlschränke mussten mit einem Winkelschleifer zerkleinert werden, damit sie in den Aufzug passten.

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Offizielle Wiedereröffnung soll am 27. September sein

Auch das gastronomische Konzept, betrieben durch die Firma Centro, soll sich komplett wandeln. Der Name des Restaurants wird QOMO sein. Chefkoch wird Masanori Ito. "Die Barrezepte stammen von: Uwe Christiansen und Kenichi Kakuta in Zusammenarbeit mit dem künftigen QOMO. Bar-Manager wird Claus Liebscher. Die DJs Yuri Barbas und Romain Deborde aus London haben eine Playlist exklusiv für das QOMO erstellt", sagt Philipp Santen von der Betreiberfirma Centro.

Die offizielle Wiedereröffnung ist für den 27. September geplant. Allerdings soll es einige Tage vorher bereits ein kleines Pre-Opening mit Gästen geben. Insgesamt kosten die Renovierungen und Umbaumaßnahmen 2,7 Millionen Euro, die zum Teil die IDR, zum Teil die Pächterfirma trägt. Der Pachtvertrag läuft inklusive einer Verlängerungsoption bis zum Jahr 2030. Der Pächter verspricht sich vom neuen Interieur eine höhere Auslastung und eine Steigerung des Niveaus. Die Bar-Ebene, eine Etage unter dem Restaurant, war bereits vor wenigen Jahren aufwendig renoviert worden. 

Quelle: RP