Zwischen Bilk und Altstadt

Neue Restaurants in der City

Zwischen Bilk und Altstadt: Neue Restaurants in der City Zwischen Bilk und Altstadt: Neue Restaurants in der City Foto: RP, Endermann
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Im Medienhafen, in der Altstadt und in Bilk eröffnen in den nächsten Tagen neue Lokale. Mit Mittagstischen und viel Live-Musik wollen sie an Orten Erfolg haben, an denen andere Wirte zuletzt aufgaben.

Die Düsseldorfer Gastroszene bleibt in Bewegung. Nachdem zuletzt in Flingern und Oberkassel einige Pächter und Wirte wechselten (siehe Info), stehen im Februar und März Eröffnungen in anderen Teilen der City an. Die neuen Restaurants und die Ideen ihrer Betreiber im Überblick:

Der Südamerikaner in Bilk

An der Ecke von Bilker Allee und Elisabethstraße klafft immer noch unübersehbar das Loch für die künftige U-Bahn. Wegen des Lärms und des Schmutzes hat Gastronom Manes Meckenstock dort nach eigenen Angaben aufgehört und ist in den Volksgarten gezogen. Am 1. Februar ab 18 Uhr treten Antonio Pereira Jacob und sein Team an, die Ecke gastronomisch neu zu beleben.

Sie haben bisher an der Hammer Dorfstraße das "La Casita" mit brasilianischen Fleischspezialitäten und südamerikanischer Stimmung bekannt gemacht. Samba-Shows und Live-Musiker soll es ebenso im "Rodizio Royal" in Bilk geben, auf der Karte werden dort auch spanische und portugiesische Gerichte stehen. Im Nebenraum des Hauses ist tagsüber eine Teeküche, abends eine Cocktailbar beheimatet. Das "Rodizio Royal" will täglich ab 11, wochentags bis 24 und am Wochenende bis 4 Uhr öffnen (warmes Essen bis 24 beziehungsweise 1 Uhr).

Der Italiener im Medienhafen

Der Hoffnungsträger für das zuletzt schwierige Lokal an der Kaistraße 4 heißt Angelo Capobianco. Der Italiener ist nun verantwortlich für das Haus, aus dem sich zunächst das "mk-"2 zurückgezogen hatte und in dem die "Hafenperle" nach zwei Jahren Insolvenz anmeldete. Capobianco, der in Essen ein Restaurant mit seinem Namen führt, will seine Stammgäste im Medienhafen schon am Mittag erobern.

Mit günstigen Gerichten hofft er, die Kreativen und Dienstleister aus der Nachbarschaft anzulocken und dazu zu bewegen, abends wiederzukommen und die italienischen Fisch- und Fleischspezialitäten zu bestellen. Auch bei ihm soll es am Wochenende Livemusik geben, die Pizzen des Hauses werden dann bis 3 Uhr serviert. Das noch namenlose Restaurant soll im März eröffnen.

Der Ungar in der Altstadt

Eines der großen Traditionslokale kehrt zurück. Das "Csikos", viele Jahre als Künstlerkneipe und für seine Gulaschsuppe weit über die Altstadt hinaus berühmt, eröffnet voraussichtlich in zwei Wochen wieder. Nach dem Aus für das Ur-"Csikos" war in dem Haus an der Andreasstraße zunächst eine Bar ohne Gäste geblieben, dann scheiterte ein gutes indisches Restaurant an seinen sehr guten Preisen.

Neben der Gulaschsuppe und anderen ungarischen Spezialitäten will der neue Chef, Nandor Eröss, sich ebenfalls frühzeitig Fans sichern. Am Nachmittag serviert ein ungarischer Konditormeister hausgemachte Kuchen und Torten. Wie in alten Tagen begleitet Klaviermusik das Essen, im Idealfall wird das "Csikos" der Jazzszene mal wieder eine neue Spielstätte bieten. Vielleicht bringt es das Restaurant dann erneut zu literarischem Ruhm, nachdem es in den Fünfzigern zum Vorbild für den Zwiebelkeller in Grass' "Blechtrommel" wurde.

Info: Weitere Wechsel

Kytaro Das griechische Restaurant an der Grafenberger Allee soll künftig „La Baracca“ heißen und ein in München erfolgreiches Konzept beheimaten.

Prinzinger Das Lokal an der Luegallee in Oberkassel ist derzeit geschlossen und will in wenigen Wochen mit einem neuen Konzept wieder eröffnen.

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Quelle: RP