Driveclub im Test | PlayStation 4

Schnittiger Vorführwagen ohne Extras

Driveclub im Test | PlayStation 4: Schnittiger Vorführwagen ohne Extras Driveclub im Test | PlayStation 4: Schnittiger Vorführwagen ohne Extras
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Fazit

Driveclub ist unkomplizierter, schnörkelloser Raserspaß, der gut und gerne noch für zwei oder drei Monate in der Werkstatt hätte stehen bleiben sollen. Denn was uns hier aktuell aufgetischt wird, ist schlicht und einfach noch nicht fertig: Während der Foto-Modus durchaus auf die optionale Liste gehört, finden wir das Weglassen der Wettereffekte schlicht frech.

Wem ein simples „Rennspiel“ ohne das ganze Drumherum reicht, der wird zweifelsohne viel Spaß mit Driveclub haben: Die Spielmechanik rockt, die Kurse sind eine fahrerische Wonne und visuell hat Driveclub durchaus seine Momente. Zudem freuen wir uns, dass „weichgespülte“ Features wie die Rückspulfunktion und Ideallinien fehlen: Daumen hoch dafür!

Einen dicken Kratzer im Lack hinterlässt das teils mangelhafte Soundgerüst, welches das Spiel unterstützt: Mit den quietschenden Reifen und den Mülltonnen-Crashs wird viel Atmosphäre vor die Hunde geworfen, von dem – nicht nur subjektiv! - schlechten Soundtrack ganz abgesehen.

Kurz: Rennspielpuristen greifen zu, alle anderen spielen erst mal Probe, zum Beispiel mit der (leider noch immer nicht erhältlichen) kostenlosen PS Plus Version. Noch besser: Wartet einfach zwei, oder drei Monate ab, bis sich das ganze Chaos gelegt hat und Driveclub auch inhaltlich komplett mit Wettereffekten und dem Foto-Modus daherkommt. Spätestens dann lohnt sich der Kauf auch für Zweifler.

Ihr merkt schon: Driveclub ist alles andere, als leicht zu bewerten. Hervorrangende Spielmechanik und tolles Kursdesign treffen auf viele Fehler und falsch gesetzte Prioritäten seitens der Entwickler: "19.000 Flamingos am Arsch!"

Driveclub erhält von uns 4 von 5 nervig quietschender Reifen, 7 von 10 fiesen Felsen am Straßenrand und einen 81-prozentigen Hochgeschwindigkeitsrausch. Obendrauf kommt auch hier (Destiny lässt grüßen!) ein dickes „To be continued!“-Schild. Cheers!

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