SteamWorld Dig im Test

Roboter buddeln besser

SteamWorld Dig im Test: Roboter buddeln besser SteamWorld Dig im Test: Roboter buddeln besser
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SteamWorld Dig im Test | Indie Roboter buddeln besser 5 Fotos

SteamWorld Dig ist beileibe kein neues Spiel, ursprünglich erschien der Titel bereits im August 2013 über den Nintendo eShop für Nintendo 3DS. Wir haben uns jedoch - passend zum Titel - die Steam-Version unter die Nägel gerissen und einen Auflug in den Untergrund mit Rusty dem Roboter gewagt.

Was gleich zu Beginn auffällt ist der extrem detaillierte und liebevolle Grafikstil, der dem Indie-Titel an allen Ecken und Enden eine ganz besondere Atmosphäre verleiht. Ausgehend von einer Stadt in der Wüste erforscht Rusty die Minenlandschaft im Untergrund. Dabei stößt er schnell auf die letzten Roboter-Reste seines Onkels. Was ist geschehen? Und wie tief führt die Mine eigentlich hinab?

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In Sachen Spielmechanik präsentiert sich SteamWorld Dig als muntere Mischung aus einer Prise Minecraft und einer dicken Portion Metroidvania: Je weiter wir in die Mine vorstoßen, desto mehr Geld kommt auf Rustys Konto und desto mehr Fertigkeiten werden freigeschaltet. Während wir zu Beginn nur mit einer Spitzhacke nach Gold, Diamanten und seltenen Edelsteinen buddeln, kommen im späteren Spielverlauf Bohrer und motorisierte Fäuste hinzu. 

Wer besonders tief gebuddelt hat, muss sich natürlich auch um den Rückweg zur Oberfläche sorgen: Nur hier wird die Lebensenergie wieder aufgefüllt, ebenso wie lebenswichtige Wasser- und Licht-Reserven, um unter Tage überhaupt etwas sehen zu können. Zum Glück helfen die Roboter in der kleinen Westernstadt unserem Freund gerne aus - natürlich nur gegen bare Münze, die wir im Austausch gegen die gefundenen Edelsteine erhalten. 

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SteamWorld Dig ist beileibe kein kompliziertes oder episches Spiel: Die Spielmechanik ist schnell verinnerlicht, die Spieldauer mit 4 bis 6 Stunden eher kurz. Und dennoch zieht das Abenteuer in den Bann, die Steuerung flutscht perfekt und die Atmosphäre unter Tage lässt einen nicht mehr los. Nur noch ein Edelstein, noch eine neue Fertigkeit... wenn man dann noch auf spezielle Höhlen vollgepackt mit Gegnern und Rätseln trifft, blüht das Forscherherz schnell auf. 

Die Kürze des Abenteuers wird übrigens durch die zufällig generierten Höhlen einigermaßen aufgefangen, einige Achievements richten sich sogar explizit an Speedrunner. So soll man das Spiel zum Beispiel in unter 2 Stunden und 30 Minuten schaffen, oder kein einziges Leben verlieren.

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Im direkten Vergleich mit der ebenfalls fantastischen Version für den Nintendo 3DS, bietet SteamWorld Dig für PC hochaufgelöste Grafiken, Keyboard- und Gamepad-Support, Steam-Achievements und Steam Trading Cards. 

Aktuell kostet der Titel 8,99 Euro. SteamWorld Dig ist nebenbei ein sicherer Kandidat für den nächsten Steam-Sale. Wer Interesse hat, sollte sich den Titel unbedingt auf die Wunschzettel packen! Wir hatten extrem viel Spaß mit Rusty!

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