Eiji Aonuma spricht über Zelda U und Majora's Mask 3D

"Zelda Wii U sieht jetzt noch besser aus als auf der E3"

Eiji Aonuma spricht über Zelda U und Majora's Mask 3D: "Zelda Wii U sieht jetzt noch besser aus als auf der E3" Eiji Aonuma spricht über Zelda U und Majora's Mask 3D: "Zelda Wii U sieht jetzt noch besser aus als auf der E3"
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In der aktuellen Famitsu, dem wichtigsten Spielemagazin Japans, ist ein kleines Interview mit Eiji Aonuma zu finden, dem Herren über alle Zelda-Projekte. Dabei spricht er in erster Linie über das Remake von Majora's Mask für den Nintendo 3DS, aber es gibt auch Neues über den Wii U-Ableger zu berichten. So habe man viele Grafikstile ausprobiert, um den richtigen für ein Open World-Zelda zu finden. Der nun gewählte Stil solle seit der E3 noch hübscher geworden sein.

Zudem weist Aonuma auf den Gegner aus dem kurzen E3-Trailer hin, der etwas gänzlich Neues in die Zelda-Reihe einführt: Zum ersten Mal werdet Ihr auf dem Rücken Eures Pferdes angegriffen und müsst während Eurer Flucht überlegen, wie Ihr gegen den spinnenhaften Boss vorgehen wollt. Gerade derart überraschende und stressige Momente wollte das Entwicklerteam diesmal integrieren. Bis wir Neues präsentiert bekommen, dürften wir aber wohl bis zur E3 2015 warten müssen, so Aonuma.

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In Bezug auf Majora's Mask 3D (Mehr Infos dazu findet Ihr hier!) erhalten wir Einblick in die Entstehungsgeschichte des Remakes. Zelda-Erfinder Miyamoto fand die Idee, auch den zweiten N64-Teil der Reihe zu portieren, nicht verkehrt. Dank der Stand-By-Funktion des 3DS könnte man den Stress des Zeitlimits etwas mindern. Aonuma musste dagegen das Spiel noch einmal durchspielen, um von der Idee überzeugt zu sein.

Dafür mussten dann aber weitere Spielhilfen eingebaut werden, um vor allem Neulinge etwas an die Hand zu nehmen. Spielmechaniken, auf die im Original nie eingegangen oder die erst durch endloses Wiederholen klar ersichtlich wurden, sollen nun deutlich besser erklärt werden.

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Das Remake soll aber nicht per se einfacher gemacht werden. Der Drei-Tage-Zyklus wird immer noch nur 72 Minuten dauern und auch am Verhalten der Bürger, das über ein Notizbuch protokolliert wird, ändert sich nichts. Allerdings sei man dabei einen Bosskampf stark zu überarbeiten. Als komplett neues Feature haben Spieler jetzt die Möglichkeit, an zwei Stellen im Spiel zu angeln.

Die Gyro-Steuerung aus Ocarina of Time 3D wird zurückkehren, genau wie die komfortable Touch-Steuerung aus A Link Between Worlds. Zu guter Letzt stellt Aonuma in Aussicht, dass Majora's Mask 3D zusätzliche Features für Besitzer eines New 3DS beinhalten würde.

Daneben gab das Interview noch eine interessante Info zur Herkunft des Zeitlimits preis: Dieses Feature ist doch tatsächlich inspiriert von "Lola rennt". Der deutsche Film war Anfang der 2000er scheinbar auch in Japan ein großer Hit und konnte so seinen Beitrag zu einem sehr eigenwilligen Zelda-Titel leisten.