Everybody’s Gone to the Rapture | PlayStation 4

Dear Esther, äh, Rapture!

Everybody’s Gone to the Rapture | PlayStation 4: Dear Esther, äh, Rapture! Everybody’s Gone to the Rapture | PlayStation 4: Dear Esther, äh, Rapture!
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Everybody’s Gone to the Rapture | PlayStation 4 Dear Esther, äh, Rapture! 5 Fotos

Das britische Entwicklerstudio "The Chinese Room" scheint Geschmack an mysteriösen Titeln gefunden zu haben. Mit "Everybody’s Gone to the Rapture" wollen sie 2015 ihren ersten PlayStation 4 Titel abliefern.

Der PC-Indie-Titel Dear Esther wurde von vielen Leuten hoch gefeiert... und von beinahe genauso vielen Menschen unangespitzt in den Boden gerammt. Es ist bis heute nicht einfach eine objektive Bewertung für den indirekten Vorgänger zu Everybody's Gone to the Rapture zu liefern: In Sachen Spielmechanik bewegt Ihr Euch per WASD durch die wunderschöne, dreidimensionale Welt und blickt Euch mit der Maus um. 

Eine Mechanik, die eigentlich so elementar ist, dass man sich ihrer kaum mehr klar wird, aber in Zusammenhang mit Dear Esther tatsächlich das einzige Spielelement, an welches man sich in Sachen Spielmechanik klammern kann. Das war's. Mehr ist da nicht. 

Kein Wunder, dass der poetische Ausflug durch eine Höhle auf einen Leuchtturm nicht von allen Spielern gleich gut aufgenommen wurde: Trotz seiner audiovisuellen Schönheit ist Dear Esther spielerisch äußerst simpel gestrickt. 

Beinahe dieselben Vorwürfe musste sich wenig später auch Amnesia: A Machine for Pigs gefallen lassen. Der Nachfolger des beliebten Horrospiels wurde an The Chinese Room übergeben, welche aus dem cleveren Versteckspiel des Vorgängers eine spielerisch recht eintönige, wenn auch nicht minder spannende Geisterbahnfahrt entwickelten. 

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Und jetzt kommen wir endlich zu Everybody's Gone to Rapture, welches ebenfalls von den Briten entwickelt wird und 2015 für PlayStation 4 erscheinen soll. Da sich Sony (SCE) direkt um den Vertrieb kümmert, steht eine etwaige PC-Fassung noch in den Sternen.

Die 12 Monate Entwicklungszeit münden in den hier gezeigten Screenshots und dem unten angehängten Trailer. Das alles wirkt auf den ersten Blick schon verdächtig nahe an "Dear Esther": Die Story gibt sich geheimnisvoll, die Spielumgebung weitläufig und detailliert. 

Ersten Infos zufolge spielt Rapture in einem einsamen Landstrich namens Yaughton Valley im Juni 1984: Es ist die Geschichte von einer Gruppe von Menschen und wie sie miteinander leben. Nebenbei soll es sich noch um das Ende der Welt drehen. Na sowas!

Die Pressemitteilung redet von "the Game is all about discovery", was uns stark daran zweifeln lässt, dass The Chinese Room den bereits betretenen Pfad ihrer Programmierkünste freiwillig verlassen. Das wird letztendlich den Fans von Dear Esther gefallen und beinahe genauso viele Leute wieder auf die Barrikaden treiben. Hoffen wir einfach, dass die Spielmechanik von Everybody’s Gone to the Rapture etwas komplexer ausfällt, als in Dear Esther. Damit wäre schon vielen geholfen!

In der nachfolgenden Soundcloud-Anbindung könnt Ihr Euch bereits einen ersten Eindruck zum tollen Soundtrack des Spiels verschaffen.

Everybody’s Gone to the Rapture soll 2015 für PlayStation 4 erscheinen.