Wir kamen, wir sahen, wir spielten

Neue News-Rubrik für TONIGHT.de: Games

Wir kamen, wir sahen, wir spielten: Neue News-Rubrik für TONIGHT.de: Games Wir kamen, wir sahen, wir spielten: Neue News-Rubrik für TONIGHT.de: Games Foto: Ronny Hendrichs

TONIGHT.de bekommt verspielten Zuwachs: In unserer neuen Games-Rubrik kümmert sich Kollege "Daddel-Daniel" ab sofort um alle Themen rund um's Gaming. Hier findet ihr alle brandheißen Neuigkeiten, Trailer und Bilder aus der Welt der Videospiele.

Umzüge sind im echten Leben meistens vor allem eines: stressig - sehr stressig! Dennoch gibt es wohl kein schöneres Gefühl, als letztendlich auf der Couch zu liegen und seinen stolzen Blick über die vier neuen Wände streifen zu lassen. Dabei kommt in mir dennoch der innere Perfektionist hoch: He, da könnte man nochmal drüber pinseln! He, da könnte man noch ein Regalbrett an die Wand schlagen! Und warum zum Geier zieht das hier wie Hechtsuppe?

Mein Name ist Daniel Hecht und ich bin wohl dass, was auf Privatsendern gerne als „Gaming-Experte“ beschrieben wird: Mit 33 Lenzen bin ich zwar kein Jungspund mehr, trage dafür aber das Wissen mehrerer „Gaming-Generationen“ in mir. Angefangen beim Nintendo Entertainment System anno 1986, über die Generation PlayStation bis hin zurück in die Zukunft auf PlayStation 4, Xbox One und Nintendo Wii U konnte ich gleich mehrere Konsolenkriege aus vorderster Front betrachten und meine fluffige Schreibe auf mehreren Plattformen (u.a. maniac.de und daniel-daddelt.de) unter Beweis stellen.

Daniel Hecht & Super Mario & Yoshi (image/jpeg)

Die wohl größte Herausforderung bislang: Seit über einem Jahr durfte ich den "Portal-Papa" beim Gaming-Portal von RP ONLINE namens „Spielehelden.net“ heraushängen lassen. Eine unglaublich spannende und tolle Zeit, die mich persönlich weit gebracht hat.

Und jetzt? Jetzt bin ich – zusammen mit allen bisher auf Spielehelden verfassten Beiträgen - endlich bei TONIGHT.de angekommen. Wie im echten Leben ist auch dieser Umzug über die ersten Tage sicher noch mit einigen Baustellen „gesegnet“. Seid euch sicher: Wir arbeiten hart daran, euch alle bisher veröffentlichten Beiträge von Spielehelden.net so gut wie möglich auf dieser neuen Seite zu präsentieren.

Was bietet euch TONIGHT.de/Games?

Ihr sucht Infos zu neuen Spielen für Xbox ONE, PlayStation 4, Nintendo Wii U und PC? Oder doch lieber Spielevorstellungen für Android, iOS, Nintendo 3DS und PS Vita? Interessante Blogs, die auch mal über den Tellerrand blicken? Ausführliche Ratgeber und detaillierte Tests zu aktuellen Spielen? Verrückte YouTube-Videos, faszinierende Artworks und schräges Merchandise? Dann setzt euch und nehmt euch 'nen Keks!

In Zukunft wollen wir euch auch auf TONIGHT.de die ganze Bandbreite eines Mediums bieten, welches sich unlängst zur medialen Spitze erhoben und von seiner „nerdigen“ Vergangenheit gelöst hat.

Wir wollen nur spielen!

„Spielen“ ist ein gutes Stichwort, bedeutet es doch erheblich mehr, als "nur" mal eben die PlayStation zu starten und mit Freunden eine Runde Call of Duty, FIFA oder Minecraft zu daddeln. Das "Spiel" ansich geht weit darüber hinaus und findet sich auch im Alltag (Kommunikation, Arbeit, Selbstbewusstsein) auf seine ganz eigene Art wieder. Viele Spieler nennen sich diesbezüglich gerne "Nerd" - doch die Kultur der Nerds hat sich in den letzten 30 Jahren ebenso gewandelt, wie die gesamte Spiele-Industrie.

Shy guy (image/jpeg) Ich persönlich bin stolz ein Nerd zu sein. War es damals, bin es heute. Doch was ist überhaupt ein Nerd? Und warum zum Geier sind plötzlich alle auf meiner Seite? Nach einem kurzen Ausflug zum modernen Orakel von Delphi (alias Wikipedia), konnte ich folgendes feststellen:

Zitat: “Nerd [nɜːd] (engl. für Langweiler, Sonderling, Streber, Außenseiter, Fachidiot) ist ein gesellschaftlicher Stereotyp, der für besonders in Computer oder andere Bereiche aus Wissenschaft und Technik vertiefte Menschen steht. Manchmal wird auch ein überdurchschnittlicher Intelligenzquotient …als begleitende Eigenschaft genannt. Am häufigsten sind Computerfreaks gemeint. Während der Begriff allgemein negativ konnotiert ist, hat er sich in Internetcommunitys und unter Computerspielern und -freaks zu einer selbstironischen Eigenbezeichnung gewandelt.”

Langweiler? Streber? Außenseiter? Nicht die Nerds, die ich kenne! Selbstironisch? Nun, schon eher! Bei der Wortherkunft ist man noch am streiten, ob es sich um ein Gedicht von Dr. Seuss aus dem Jahre 1950, oder das rückwärts gelesene Wort “Drunk” (“Knurd”) handelt. Wieder was dazu gelernt!

Spiele-Kultur im Wandel der Zeit

Das Selbstverständnis von Nerds ist definitiv gewachsen, vorbei sind die Zeiten der ehemaligen Schuljungen, welche sich im richtigen Leben vor allem mit Clearasil, diversen Kondom-Aufzieh-Techniken und den ersten Playboy-Ausgaben auseinandersetzen mussten. 

Yoshi (image/jpeg) Erstaunlich ist die Wandlung des Begriffes: Nerds sind heute eben nicht nur mehr die fetten Kiddies von damals, nein, auch die fiesen Sportler-Mobster dürfen sich heutzutage “Nerd” nennen, wenn sie auch nur wissen, wie man mit einer iPhone-App Eier hart kocht, oder amerikanische Internetseiten per VPN-Tunnel erreicht. Fragt man hingegen “Weißt du eigentlich wie Super Mario zu seinem Namen gekommen ist? Nenn mir zwei Spiele von Nippon Ichi! Und was ist eigentlich Shenmue?”, erntet man meist verständnislose Blicke. Und den Spruch: “Du bist voll der Nerd!”

Während der Einfluss von Videospielen auf Menschen noch immer eifrig wissenschaftlich debattiert wird, bin ich der festen Meinung: Videospiele haben einen positiven Einfluss auf uns alle, sie beflügeln unsere Fantasie und lassen uns schwierige Situationen im realen Leben spielerisch meistern. Wir sind also nicht nur Helden im Spiel, wir sind ganz reale Helden, immer füreinander da, immer für andere zur Stelle.

Natürlich würden wir nie mit sowas prahlen, schließlich sind die meisten von uns schrecklich schüchtern. Die Träumer. Die sentimentalen Weicheier. Die “mit einem Träne im Auge vor den Credits sitzenden” Couch-Potatoes. Aber ganz egal welcher Typ „Nerd“ ihr auch seid, ob Butter- oder Knäckebrot, ob Stutenkerl oder Zupfkuchen, auf TONIGHT.de/Games sollt ihr in Zukunft alle gleichberechtigt bedient werden.

Who the fuck is Daniel Hecht?

Mein persönlicher Werdegang sieht in etwa so aus:

Frisch aus den Windeln entwachsen zockte ich als Knirps bereits im Lieblingsrestaurant meiner Eltern: Der Wirt kramte den kultigen „Mario’s Cement Factory“-Tabletop (1983) immer extra für meiner einer heraus und versüßte so jede noch so lange Wartezeit auf's Essen.

Mit 9 Jahren vor dem NES: In “Ice Climber” kletterte ich zahlreiche Eisberge hinauf, bei “Super Mario Bros.” verzweifelte ich in den späteren Levels (bis ich die Warp-Zone gefunden hatte!) und Spiele wie "The Goonies", “Simon’s Quest” und “The Adventures of Link” (damals noch "AT-WEN-TUHRES" ausgesprochen) beeinflussten meine Fantasy maßgeblich.

Daniel Hecht & Super Mario (image/jpeg)

Mit 14 Lenzen in der Schule, bewaffnet mit allen zu dieser Zeit aktuellen Magazinen zum Thema (Zeitschriften wie Fun Generation, Mega Fun, Video Games und Total haben einen wesentlichen Teil meiner Jugend mitbestimmt!) und natürlich dem tragbaren Toaster, aka Game Boy.Später wurde meine Schulzeit vom Nintendo 64 (Goldeneye!) und zum Ende hin von der Sega Dreamcast mitbestimmt. Good old times! 

Mit 24 das erste Mal in meiner ersten, eigenen Bude an meinem ersten, eigenen HDTV. Daraufhin auf diversen Bühnen als Rockstar in Guitar Hero und Rock Band.

Mit 26 das erste mal in Tokyo: In den engen Gassen des Zocker-Nirvanas Akihabara, sowie im Spiele-Paradies “Super Potatoe”. Japan lässt mich seitdem nicht mehr los, viele weitere Japan-Urlaube sollten folgen. Unser "Japan-Ratgeber" gehört zu den meist gelobten Texten bislang - ein gutes Gefühl!

Japan Arcade Daniel Hecht (image/jpeg)

Super Mario Hochzeitskuchen / Daniel Hecht (image/jpeg) Mit 27 auf meiner Hochzeit, zusammen mit musikalischer Rock-Band Begleitung, ausliegenden LCD-Spielen und einem Mario-Kart Hochzeitskuchen.

Mit 30 Jahren an der Uni: „Die Anwendung der kognitiven Hermeneutik auf Videospiele“ ließ mich mein Studium 2012 mit Gaming-Bezug beenden – inklusive akademischer Videospiel-Definition und Interpretation des Klassikers „BioShock“.

Mit 32 Jahren das erste Mal wirklich professionell als Portal-Papa von Spielehelden.net.

Mit 33 Jahren erstmals als Vater: Am 1. März 2015 wurde meine Tochter geboren, der standesamtliche Daddler-Nachwuchs. Neben privatem Umzug steht jetzt auch online der nächste Umzug an: TONIGHT.de, ich komme!

Daniel Hecht in Japan (image/jpeg)

Euch allen viel Spaß auf TONIGHT.de/Games! Wenn ihr Verbesserungsvorschläge und Kritik äußern wollt, immer her damit: Am besten erreicht ihr uns über spielehelden@rp-digital.de!