Rockstar Games wird (mal wieder) verklagt

Mafiabraut will 40 Millionen Dollar vom GTA V Entwickler

Rockstar Games wird (mal wieder) verklagt: Mafiabraut will 40 Millionen Dollar vom GTA V Entwickler Rockstar Games wird (mal wieder) verklagt: Mafiabraut will 40 Millionen Dollar vom GTA V Entwickler
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Mit ihrer Parodie realer Personen und Promis in GTA V sieht sich Rockstar Games mal wieder im Fadenkreuz der fadenscheinigen Klagen.

Das ist durchaus nichts neues: Tatsächlich wurde das Entwicklerteam aus Edinburgh erst kürzlich von Skandalnudel Lindsay Lohan verklagt, weil Ihr ein weiblicher Charakter im Spiel sehr nahe kommt. Diese Klage ging später sang- und klanglos unter. 

Die Vermutung liegt durchaus nahe, dass es beinahe allen Prominenten bei Klagen gegen Rockstar weniger um das Geld, als vielmehr um den daraus folgenden Medienrummel geht. 

Karen Gravano reiht sich da ein: Sie ist in den USA ein aus der Reality-TV-Serie "Mob Wives" bekanntes TV-Sternchen und Tochter von Salvatore "Sammy the Bull" Gravano, ehemaliger Stellvertreter des New Yorker Mafiosos John Gotti. 

Auch in GTA V wird eine ähnliche Geschichte erzählt: die virtuelle Antonia Bottino ist die Tochter des Gründers der "Gambetti-Gang", Sammy Bottino. Während einer der im Spiel typischen Zufallsbegegnungen wird Antonia lebendig begraben und vom Spieler gerettet. Während der darauf folgenden Fahrt plaudet sie munter aus dem Nähkästchen: Ihr Vater sei nach einer Anklage wegen Mordes zum Spitzel geworden. 

Ganz ähnlich also, wie der "reale" Fall von Karen Gravano. Ob diese virtuellen Ähnlichkeiten aber nun 40 Millionen Dollar wert sein sollen, darüber dürfen sich jetzt die Richter Sorgen machen. 20 Millionen Dollar sollen als Entschädigung, 20 Millionen als Kompensation gezahlt werden. 

Achja, hatten wir erwähnt, dass Karen Gravano ihre Geschichte als Buch veröffentlichen will? Natürlich! Und die PR-Mühle mahlt weiterhin... Rockstar Games selbst kann dazu mal wieder nichts sagen. Wir auch nicht.