210 Buden eröffnen am Donnerstag

Weihnachtsmarkt erwartet viele Touristen

210 Buden eröffnen am Donnerstag: Weihnachtsmarkt erwartet viele Touristen 210 Buden eröffnen am Donnerstag: Weihnachtsmarkt erwartet viele Touristen Foto: Andreas Endermann
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Ab Donnerstag eröffnen in der Stadt 210 Buden. Gäste werden aus den Niederlanden, Belgien und England erwartet.

So langsam aber sicher werden fast alle Geschäfte in der Innenstadt umdekoriert. Tannenbäumchen, Christbaumkugeln und Engeln in allen Variationen kann man kaum noch ausweichen. Es weihnachtet sehr und knapp einen Monat vor Heiligabend beginnt am 22. November wieder der große Weihnachtsmarkt in der Stadt. Offiziell eröffnet werden die 210 Buden zwischen Marktplatz und Schadowstraße aufgrund der Bambi-Verleihung erst am Freitag.

Aber Glühwein, Waffeln, frisch gebrannte Mandeln und die ersten Geschenke kann man schon einen Tag früher kaufen. "Wir rechnen mit Millionen Besuchern", sagt Eva-Maria Illigen-Günther vom Veranstalter Düsseldorf Marketing&Tourismus. Sie weiß selbst, dass bei diesen Millionen natürlich jeder mitgerechnet wird, der sich in der Mittagspause einen Reibekuchen kauft. Genau kann man die Besucherzahlen nicht angeben, aber der Weihnachtsmarkt ist nicht nur in Düsseldorf sehr beliebt.

Selbstgemachtes, Kunst & Design: Besondere Weihnachtsmärkte in NRW Selbstgemachtes, Kunst & Design Besondere Weihnachtsmärkte in NRW Zum Artikel » In den vergangenen Jahren sind immer mehr Gäste aus dem Ausland angereist. Zwischen 2001 und 2010 hat sich die Zahl der angemeldeten Reisebusse von 1000 auf 2150 mehr als verdoppelt. Für dieses Jahr sind bereits wieder fast 1000 Busse angemeldet. Das sind kurz vor dem Start des Weihnachtsmarkts schon fast 200 mehr als im Vorjahr. Mehr als die Hälfte aller Busreisenden kommt aus den Niederlanden, ein Viertel aus Belgien und aus Großbritannien wollen 41 Busfahrer versuchen, ihre Gäste trotz des ungewohnten Links-Verkehrs im Herzen Düsseldorf abzusetzen.

"In den Nachbarländern gibt es Weihnachtsmärkte in dieser Form nicht", sagt Eva-Maria Illigen-Günther. Viele Gäste bleiben auch über Nacht in der Stadt. Rund 294 000 Übernachtungen gibt es im Dezember, obwohl keine Messen oder Congresse stattfinden. "Die Stadt wird als internationale Shopping-Destination immer beliebter", sagt Eva-Maria Illigen-Günther. Auf dem Weihnachtsmarkt wird allerdings weniger auf Innovationen als auf viel Bekanntes und Alt-Bewährtes gesetzt. Aus zwei Dritteln der Buden wird Handwerkliches verkauft. Neu ist in diesem Jahr eine Zinngießerei am Marktplatz. Wieder dabei ist auch die Puppenbühne am Schadowplatz, aus der zwei Mal in der Woche ein Programm für Kinder gespielt wird. Am Schadowplatz steht auch eine LED-beleuchtete große Tanne.

"Designachten" im Dezember: Design-Weihnachtsmarkt im Gare du Neuss "Designachten" im Dezember Design-Weihnachtsmarkt im Gare du Neuss Zum Artikel » Die am Gustaf-Gründgens-Platz aufgebaute 450 Quadratmeter große Eisbahn kostet in diesem Jahr erstmals drei Euro Eintritt. "Uns ist der Sponsor AirBerlin abgesprungen", sagt Betreiber Titus Jacobs. Wenn sich bis kommenden Donnerstag jedoch ein Sponsor finden sollte, bliebe der Kufenspaß kostenlos. Einmal in der Woche kommen Spieler der DEG vorbei, dazu gibt es Unterricht im Schlittschuhlaufen. Neben der Eisbahn steht der "Schlüssel-Hüttenzauber" in dem zünftig gefeiert wird. Dazu haben sich Gruppen aus Italien und England angemeldet.

Die Eislaufbahn ist bis zum 6. Januar geöffnet, während der Weihnachtsmarkt am 23. Dezember die Schotten dichtmacht. Dann ist Weihnachten auch schon fast wieder vorbei.

Geschenke kaufen:

In der gesamtem Innenstadt verteilt

Standorte: Der Weihnachtsmarkt verteilt sich auf fünf Standorte. 33 Hütten stehen auf dem Handwerkermarkt am Marktplatz. An der Flinger Straße säumen unter dem Motto "Bürgermarkt" 23 Buden den Weg. Auf dem Heinrich-Heine-Platz sind 45 Hütten unter Engelchenmarkt zusammengefasst.

Am Sternchenmarkt im Innenhof des Max-Hauses sorgen Kristalle für einen funkelnden Sternchenmarkt. Rund um den Schadowplatz steht der Familienmarkt mit großem Weihnachtsbaum und Puppenbühne.

Am Gustaf-Gründgens-Platz findet sich die Eisbahn, die bis Januar geöffnet ist.

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Quelle: RP