Das trägt man(n) drunter

Dress to success

Das trägt man(n) drunter: Dress to success Das trägt man(n) drunter: Dress to success Foto: iStock

Modische Kleidung ist schon lange nicht mehr nur der Damenwelt vorbehalten. Auch die Herren der Schöpfung entdecken zunehmend modisch aktuelle Kleidung für sich und legen gesteigerten Wert auf ein gutes, stilvolles Aussehen. Selbst mit kleinem Budget ist es heute kein Problem mehr, sich modisch und schick anzuziehen, mit ein bisschen Kreativität und einem Blick für Farben und Kombinationen ist das auch ohne teure Investitionen beim Herrenausstatter möglich. Dort sind ohnehin kaum trendige Sachen zu finden, sondern Anzüge, Sakkos, Hemden und Hosen mit Bügelfalte. Also freundlich ausgedrückt finden sich dort modische Klassiker, die auch Vater, Großvater und Urgroßvater schon getragen haben.

Wer zu einer Hochzeit, Beerdigung oder Staatsempfang geladen ist, wird kaum um einen Anzug herumkommen und sollte dabei nicht vergessen, sich auch eine Krawatte auszusuchen und binden zu lassen, denn so unbequem diese auch ist, sie komplettiert das Bild im Anzug erst und sollte daher richtig und ordentlich gebunden werden, sonst wird das Bild schnell schief. In der Regel stehen ja ohnehin andere Termine auf dem Plan, und mit Anzug ins Konzert oder zum Open Air ist sicherlich eine Möglichkeit, um schnell Aufmerksamkeit zu erregen, aber nicht unbedingt die optimale Kleidung für den Anlass.

Worauf Frauen übrigens verstärkt bei Männern achten, ist das, was er drunter trägt: Trendige Unterwäsche für den Herrn wird zwar in der Regel nur einem ausgewählten Kreis von wenigen Zuschauerinnen vorgeführt – oft sogar nur einer einzigen – doch die sind dafür oft sehr anspruchsvoll. Wer sich schick und modisch kleidet, egal in welchem Style und Stil, und drunter Schlüpfer und Trägerhemd aus Großvaters Zeiten trägt, der ruiniert den guten ersten Eindruck. Wer sich also anzieht, um anziehend zu wirken, sollte nicht erst im vollständigen Outfit einen kritischen Blick in den Spiegel werfen, sondern sich auch in Unterwäsche betrachten und für gut befinden.