Teil 4: Freizeitparks und Achterbahnen

100 Dinge, die man in Japan tun sollte

Teil 4: Freizeitparks und Achterbahnen: 100 Dinge, die man in Japan tun sollte Teil 4: Freizeitparks und Achterbahnen: 100 Dinge, die man in Japan tun sollte Foto: Nintendo / Universal Studios Japan / Shutterstock / Daniel Hecht

Nervenkitzel im Land der aufgehenden Sonne: Hier findet ihr einige der spannendsten Freizeit- und Vergnügungsparks der Welt! In unserem vierten Teil der Serie “100 Dinge, die man in Japan tun sollte” erfahrt ihr, welche Parks zum Pflichtprogramm gehören und auf welchen Achterbahnen man als Adrenalin-Junkie unbedingt gesessen haben sollte.

100 Dinge, die man in Japan tun sollte? Da haben wir uns einiges vorgenommen! Im ersten Teil unserer Serie haben wir euch auf die höchsten und spektakulärsten Aussichtspunkte Japans mitgenommen, im zweiten Teil gab es die ultimative Shopping-Tour durch Tokyo, Teil 3 widmete sich den schönsten Tempeln und Schreinen in Japan.

>>>Die praktische Übersichtskarte auf Google findet ihr hier!<<<

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Jetzt heißt es... “Ratatatata”. Das Herz pocht mit jedem Höhenmeter schneller, während die Achterbahn beinahe entspannt in Richtung Himmel klettert. “Ratatatata”. Die Aussicht wird immer besser, ein Blick auf das Riesenrad, das Stadion, die umliegende Stadt. Tokyo erstreckt sich bis zum Horizont, doch der Blick schweift unweigerlich von der Ferne nach unten, weit nach unten. Der “Thunder Dolphin” hat die Spitze erreicht - und setzt nun zum ersten “Drop” an, dem fast freien Fall hinab ins Shopping- und Entertainment-Paradies “L’Aqua”.

Während viele Achterbahnen meist außerhalb der Stadt liegen, findet ihr den “Thunder Dolphin” wortwörtlich mittendrin in Tokyo: Die Strecke führt über die Dächer des Einkaufszentrums “L’Aqua” und durch ein Riesenrad hindurch, gleich gegenüber dem Stadion Tokyo Dome. Sie ist nur eine von vielen Attraktionen, die euch Japan bietet.

Hier unsere 10 Vergnügungsparks und deren Top-Attraktionen, die ihr unbedingt besuchen solltet. Zur Anreise nehmen wir als Startpunkt den riesigen und zentralen Bahnhof “Shinjuku” in Tokyo, die ausgezeichneten Preise sind in Yen und haben den Stand von Anfang 2020. Zur Einordnung: 1.000 Yen sind zum Zeitpunkt dieser Zeilen umgerechnet ca. 8 Euro.

Fuji-Q Highland (Fujiyoshida)

Fuji Q Von ICQ34791919 (image/jpeg)

In unmittelbarer Nähe zum Fuji gelegen, gehört das Fuji-Q Highland zu den wohl populärsten Freizeitparks in ganz Japan. Unter die fast 40 Attraktionen mischen sich vier der besten Achterbahnen im ganzen Land, sowie das weltweit größte Gruselhaus.

Besonders spektakulär: Die Achterbahn Takabisha lässt euch in einem Winkel von 121 Grad vornüber herabfallen, während Dododonpa in sagenhaften 1,56 Sekunden auf 180 km/h beschleunigt ().

>>>In diesem Video könnt ihr euch ein Bild von Takabisha machen.<<<

>>>Und dieses Video zeigt euch Dododonpa.<<<

Für Touristen ist der Park natürlich besonders interessant, weil er in unmittelbarer Nähe zum Fuji liegt - so lässt sich der Ausflug dorthin noch mit einem Besuch der dortigen Highlights verbinden, darunter der riesige See Kawaguchiko und seine zahlreichen Ausflugsziele.

Dazu solltet ihr natürlich mindestens zwei Tage vor Ort bleiben - praktischerweise bietet euch das Fuji-Q Highland nicht nur eigene Hotels an, sondern empfiehlt auch zahlreiche Unterkünfte auf seiner Seite https://www.fujiq.jp/en/relate/.

Fuji Q 3 (image/jpeg)

Fuji Q (image/jpeg)

Anreise: Von Bahnhof Shinjuku (Tokyo) aus per Bus (Shinjuku Expressway Bus Terminal) in Richtung Yamanakako Asahigaoka dauert die Fahrt 1 Stunde und 42 Minuten. Kostenpunkt: ca. 2.000 Yen. Weitere Infos unter https://www.fujiexpress.co.jp/

Alternativ dauert die Fahrt per Zug (Limited Express Fuji Excursion) rund 1 Stunde und 50 Minuten. Weitere Infos unter https://www.jreast.co.jp/hachioji/fuji_excursion/en/

Kosten: Der Eintritt ist kostenlos - aber ihr solltet euch nicht zu früh freuen, denn innerhalb des Parks kosten euch die Attraktionen natürlich etwas. Die vier großen Achterbahnen bekommt ihr für 2.000 Yen zu einem Preis, andere Attraktionen kosten zwischen 800 und 1.500 Yen.

Am sinnvollsten ist der “Free Pass”, mit dem ihr alle Attraktionen nutzen dürft. Kostenpunkt zur Zeit: 6.200 Yen.

Homepage: https://www.fujiq.jp/en/area/highland/

Universal Studios Japan (Osaka)

Universal Studios von Molar (image/jpeg)

In Osaka findet ihr ein weiteres Vergnügungspark-Highlight Japans: Den 2001 eröffneten Universal Studios Park. Wer den Japan-Urlaub ohnehin mit einem Trip nach Kyoto verbinden will, kommt eigentlich auch um das praktisch benachbarte Osaka nicht herum - alleine die Stadt beschäftigt euch mindestens für drei Tage, nahe Ausflugsziele wie Nara, Kobe und Himeji locken zusätzlich. Da bleibt sicher auch etwas Zeit für den Universal Studios Park übrig!

Insbesondere für Japan-Fans interessant: Im Gegensatz zu den amerikanischen Niederlassungen, findet ihr in diesem Park auch jede Menge japanische Franchises wie Hello Kitty, Fullmetal Alchemist, Yo-kai Watch, One Piece, Dragon Ball, Resident Evil und Monster Hunter.

Zu den aktuellen Highlights gehört sicher die Meldung, dass im Rahmen des Parks bald die “Super Nintendo World” eröffnen soll - inklusive Mario Kart Attraktion, Bowser’s Schloss und extrem viel Liebe zum Detail. Einen neuen Trailer dazu könnt ihr euch auf YouTube ansehen, eröffnen soll die Super Nintendo World noch vor dem Beginn der Olympischen Spiele in Tokyo 2020.

Super Nintendo World (image/jpeg)

Wer mit Nintendo nichts anfangen kann, muss aber nicht in die Tonne schauen: Alleine das fantastisch gestaltete Hogwarts-Schloss, welches die Attraktion “Harry Potter and the Forbidden Journey” beinhaltet, rechtfertigt den Besuch. Mindestens ebenso genial ist die Bootstour “Jurassic Park - The Ride”, zusätzlich lockt eine der spektakulärsten Stunt-Shows der Welt, unzählige Attraktionen und Shows für Kinder - und natürlich Merchandise und genial gestaltetes Franchise-Futter in allen Farben und Formen (wie wäre es mit einem gelb-blauen Minion-Bubbletea?).

>>>In diesem Video könnt ihr bei Jurassic Park - The Ride dabei sein!<<<

Universal Studios (image/jpeg)

Tipp: Beim Anstellen an die Attraktionen spart ihr etwas Zeit, wenn ihr nicht zwingend zusammen sitzen wollt. Die gesonderten Pärchen-Schlangen sind meist wesentlich länger!

Anreise: Mit dem Shinkansen fahrt ihr vom Bahnhof Shinjuku (Tokyo) rund dreieinhalb Stunden ins rund 500 Kilometer entfernte Osaka - am besten eignet sich dafür der Japan Rail Pass. Ansonsten werden rund 14.000 Yen alleine (!) für die Hinfahrt fällig.

Der Park selbst liegt direkt an der Bucht von Osaka, die Fahrt vom Hauptbahnhof aus dorthin dauert keine 20 Minuten.

Kosten: 7.400 Yen und 4.980 Yen für Kinder (4 bis 11 Jahre). Wer zwei Tage vor Ort bleiben will, bekommt den 2-Day Studio Pass für 12.450 Yen und 8.420 Yen für Kinder.

Tipp: Mit dem Universal Express Pass könnt ihr euch nervige Wartezeiten von einer Stunde und mehr pro Attraktion sparen, angeboten werden verschiedene Pakete von 3 bis 7 Attraktionen mit Express-Zugang von 5.400 Yen bis 10.400 Yen. Die Express Tickets gibt es sowohl online, als auch direkt vor Ort.

Homepage: https://www.usj.co.jp/e/

Tokyo Disneyland und Tokyo DisneySea (Tokyo)

Tokyo Disney Sea (image/jpeg)

Bei der Planung eines - beinahe obligatorischen - Besuchs von Tokyo Disneyland, stellt sich gleich ein Problem: Tatsächlich teilt sich das riesige Gelände in zwei komplett eigenständige Parks, Tokyo Disneyland auf der einen, und Tokyo DisneySea auf der anderen Seite. Beide Parks sind lohnenswerte Ausflugsziele - und beide Parks beschäftigen euch locker für einen ganzen Tag.

Das große “Pro und Contra” bleibt aus Platzgründen an dieser Stelle außen vor, deswegen nur ein kurzes Abriss: Tokyo Disneyland bietet euch das eher “nostalgische” Abenteuer, inklusive vieler weltweit bekannter Attraktionen wie dem großen Cinderella-Schloss (inklusive fantastischem Feuerwerk und großer Parade!), dem “Jungle Cruise”, dem “Splash Mountain” und der legendären Achterbahn auf dem “Big Thunder Mountain”. Disneyland ist und bleibt ein magischer Ort für all jene, die mit dem Franchise aufgewachsen sind - und eventuell auch ihre Kinder daran teilhaben lassen wollen. Überhaupt ist Disneyland sicher die bessere Alternative für kleine Kinder - viele Attraktionen in DisneySea sind eher auf Jugendliche und “große” Kinder ausgerichtet.

DisneySea ist ungleich moderner - und für viele Freizeitpark-Fans objektiv der “bessere” Park. In insgesamt sieben Themenbereichen durchwandert ihr den mediterranen Hafen, das “Lost River Delta”, die arabische Küste, die Meerjungfrauen Lagune und eine mysteriöse Insel. In Sachen Attraktionen zählen “Toy Story Mania!”, “20.000 Meilen unter dem Meer” und der “Tower of Terror” zu den populärsten Fahrgeschäften.

Anreise: Obwohl es “Tokyo Disneyland” heißt, liegt der dazugehörige Park tatsächlich alles andere, als mitten in der Stadt gelegen. Will heißen: Je nachdem, wo ihr euch in Tokyo aufhaltet, solltet ihr mit einer etwas längeren Anreise rechnen, von Shinjuku Station aus immerhin 52 Minuten mit der Bahn.

Vor Ort müsst ihr dann nicht mehr lange bis zum Eingang laufen: von der JR Maihama Station sind es nur wenige Schritte bis zum Eingang von Tokyo Disneyland. Das benachbarte DisneySea erreicht ihr per Monorail.

Tipp: Reist am besten unterhalb der Woche an, um euch die größten Schlangen zu sparen. Und schaut unbedingt, ob euer Besuch nicht in die japanischen Ferienzeiten fällt - ansonsten wird es extrem voll!

Kosten:

Tickets gibt es in allen Farben und Formen, vom obligatorischen “1-Day-Passport” bis hin zum “After 6”-Passport für alle, die erst nach 18 Uhr im Park vorbeischauen wollen. Kostenpunkt für den “1-Day-Passport”: 7.500 Yen für Erwachsene, Jugendliche (12 bis 17 Jahre) zahlen 6.500, Kinder (4 bis 11 Jahre) 4.900 Yen.

In welchen Park ihr mit dem Ticket geht, entscheidet ihr selbst! Ihr könnt frei wählen zwischen Disneyland und DisneySea (natürlich nicht beide am selben Tag!).

Recht clever ist das “Fastpass”-System, mit dem ihr Wartezeiten umgehen könnt: Vor beinahe jeder Attraktion gibt es die Fastpass-Maschinen, in die ihr euer regulärer Ticket haltet um den Fastpass zu aktivieren. Danach wird euch mitgeteilt, wann ihr vor Ort sein müsst, um euch an der “normalen” Schlange vorbeizuschleichen.

Homepage: https://www.tokyodisneyresort.jp/en/index.html

Tokyo Dome City (Tokyo)

Tokyo Dome_ (image/jpeg)

Neben dem titelgebenden Baseballstadion “Tokyo Dome” findet ihr hier einen waschechten Freizeitpark inmitten der Stadt: Tokyo Dome City liegt wirklich “mittendrin” in Tokyo, eingerahmt von Shinjuku im Westen, dem Kaiserpalast im Süden und Ueno im Osten.

Zwei der Highlights des Parks sieht man praktisch sofort: Das “Big O” genannte Riesenrad kommt ohne Träger in der Mitte aus und macht somit Platz für die Achterbahn “Thunder Dolphin”, welche mitten durch das Riesenrad hindurch fährt. Als wäre das nicht spektakulär genug, ist die Achterbahn auch noch eingebettet in das dortige Einkaufszentrum. Macht euch auf eine geniale Fahrt durch zwei Löcher in der Fassade und das dahinter liegende Dach gefasst. Die erste Spitze der Achterbahn erreicht übrigens 80 Meter Höhe - schwindelfrei solltet ihr sein!

>>>Wer sich das ganze mal ansehen will: Hier findet ihr eine Fahrt mit dem Thunder Dolphin auf YouTube!<<<

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Nicht nur der Freizeitpark und das Stadion locken in diesen Teil der Stadt: Gleich nebenan liegt einer der schönsten Parks der Stadt (Koishikawa Korakuen). Der perfekte Absacker für das ganze Adrenalin, welches ihr vor Ort gesammelt habt!

Anreise: Tokyo Dome City ist eine der wenigen populären Stationen innerhalb von Tokyo, welche nicht mit der Yamanote Linie erreicht werden können. Von Shinjuku aus steigt ihr in die Chuo-Sobu oder die Chuo-Line, etwas länger benötigt die Oedo Line (bis Kasuga Station). So oder so seid ihr in knapp 20 Minuten vor Ort.

Kosten: Der Eintritt zur Anlage ist kostenlos, nur die Attraktionen kosten euch Geld. So kann jeder entscheiden, wieviel Geld man vor Ort lassen will. Wer wirklich alles mitnehmen will, sollte sich den “1-Day-Passport” näher ansehen: 4.200 Yen werden dafür fällig, Kinder zahlen 1.800 Yen.

Einzeln ist der “Thunder Dolphin” mit 1.200 Yen am teuersten, für das Riesenrad werden 850 Yen fällig. Kurz: Der genannte Passport lohnt sich wirklich nur für diejenigen, welche sich hier den ganzen Tag über austoben wollen.

Homepage: https://www.tokyo-dome.co.jp/

Yokohama Cosmo World (Yokohama)

Yokohama Cosmoworld (image/jpeg)

Sicher nicht der größte Freizeitpark dieser Auflistung, aber eines der bekanntesten Fotomotive in Yokohama: Obwohl Yokohama weiter als eigene Stadt gilt, erkennt man den Übergang von Tokyo zu Yokohama als Tourist nicht mehr wirklich - beide Städte sind komplett zusammengewachsen.

Die Yokohama Cosmo World liegt gleich in der Nähe der Bucht auf einer vorgelagerten Insel, auf der ihr auch das populäre Einkaufscenter “Red Brick Warehouse” und das unter Touristen sehr beliebte “Cup Noodles Museum” findet. Da der Vergnügungspark recht klein ist, könnt ihr diese zusammen mit dem gigantischen Landmark Tower auf die To-Do-Liste für den Tag packen.

Die Highlights des Parks sind das (insbesondere abends) spektakulär beleuchtete Riesenrad, welches mit 112,5 Metern zu den größten der Welt gehört, sowie der “Vanish Roller Coaster” der nach dem ersten Drop in einem Wasserbecken unter die Erde “verschwindet”. Mit 750 Metern Länge und einem ersten Drop aus 35 Metern Höhe ist die Fahrt für erfahrene Achterbahn-Fans eher “gemächlich” - Spaß macht’s trotzdem!

>>>Den Vanish Roller Coaster in Yokohama findet ihr hier auf Youtube!<<<

Anreise: Von Shinjuku aus dauert die Fahrt ins südlich gelegene Yokohama rund eine Stunde. Die angenehmste Reise-Option ist die Fukutoshin Line, da ihr hier nicht umsteigen müsst.

Tipp: Steuert nicht, wie meist vorgeschlagen, den Bahnhof Yokohama an, sondern die Sakuragicho Station - diese liegt weitaus näher dran, so dass ihr den Yokohama Landmark Tower und den benachbarten Vergnügungspark fußläufig binnen weniger Minuten erreichen könnt.

Wer kein Problem mit Umsteigen hat, der steuert die noch näher gelegene Minatomirai Station an - hier besteht allerdings die Gefahr, dass ihr euch inmitten vom Hochhaus-Dschungel verirrt. Der etwas längere Spaziergang von Sakuragicho aus ist übersichtlicher und führt euch besser in das beeindruckende Stadtpanorama ein.

Kosten: Tickets werden vor Ort pro Attraktion abgerechnet, die Kosten variieren von 300 bis 800 Yen.

Homepage: https://www.yokohamajapan.com/

Ghibli Museum (Mitaka) und Ghibli-Park (Nagoya)

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Während das Ghibli Museum bereits seit 2001 in den Inokashira Park in Mitaka lockt, eine gute halbe Stunde vom Tokioter Bahnhof in Shinjuku entfernt, ist die Eröffnung des neuen Vergnügungspark-Highlights erst für 2022 geplant: Der Ghibli Park soll auf dem ehemaligen Weltausstellungsgelände von 2005 bei Nagoya entstehen. Vom Bahnhof Shinjuku erreicht ihr Nagoya in rund zwei Stunden mit dem Schnellzug Shinkansen.

Der Ghibli-Park soll aus fünf Bereichen bestehen, welche sich allesamt auf bekannte Filme aus dem Ghibli-Kosmos konzentrieren. Der Clou dabei: Allesamt sollen sich organisch in die bestehende Naturkulisse integrieren - hier werden also keine Wälder abgeholzt, was sowohl die Waldgeister, als auch Prinzessin Mononoke beruhigen sollte.

Bis dahin, und selbst danach, solltet ihr das Ghibli Museum bei einem Japan-Besuch ganz weit oben auf eure To-Do-Liste setzen: Das extrem charmante und unglaublich detaillierte Museum ist eine Herzensreise für alle Fans von “Mein Nachbar Totoro”, “Das wandelnde Schloss” und “Chihiros Reise ins Zauberland”.

Ghibli Museum (image/jpeg)

Tipp: Anfang 2020 veröffentlicht Netflix in Europa auch Ghibli-Filme in seiner Streaming-Bibliothek. Ab dem 1. Februar 2020 gibt es unter anderem “Mein Nachbar Totoro” und “Das Schloss im Himmel” zu sehen, ab dem 1. März gesellen sich “Chihiros Reise ins Zauberland” und “Prinzessin Mononoke” hinzu, ab dem 1. April “Das wandelnde Schloss” und “Ponyo”. Insgesamt werden ab April 2020 21 von 22 Ghibli-Filmen auf Netflix erhältlich sein.

Kosten: Da ihr vor Ort keine Tickets kaufen könnt (!), müsst ihr die Karten für das Ghibli Museum zwingend vorab reservieren - am besten sogar bereits vor dem Antritt eurer Japan-Reise! Faustregel: Mindestens einen Monat vorher!

Die Kosten selbst sind erstaunlich günstig: 1.000 Yen zahlen Erwachsene, Jugendliche von 13 bis 18 Jahre kommen bereits für 700 Yen rein.

Die Ticketpreise für den Ghibli-Park sind noch unbekannt.

Homepage: http://www.ghibli-museum.jp/en/

Nagashima Spa Land (Nagoya)

Nagashima Spa Land (image/jpeg)

Ein feuchter Traum und Garant für leuchtende Augen für alle Achterbahn-Fans: Mit 12 Achterbahnen hält das Nagashima Spa Land euren Adrenalin Level stets ganz weit oben. Nebenbei lockt ein riesiger Wasserpark, ein Spa, ein gigantischer Garten, sowie das nahe Einkaufszentrum “Mitsui Outlet Park Jazz Dream” ins “Nagashima Resort”.

Zu den Highlights des Parks gehört ganz sicher der “Steel Dragon”: Zur Eröffnung im Jahr 2000 brach die Achterbahn gleich mehrere Rekorde, muss sich aber selbst 20 Jahre später nicht vor der Konkurrenz verstecken. Mit 2.479 Metern ist sie weiterhin die längste Achterbahn der Welt - und mit einer Höhe von 97 Metern erlebt ihr einen der spannendsten “Drops” im ganzen Land.

>>>Anschnallen und ab damit: Hier könnt ihr eine Fahrt auf dem Steel Dragon im Video wagen.<<<

Anreise: Bei so schönen Aussichten, nehmen wahre Achterbahn-Fans auch die längere Anfahrt in Kauf - oder quartieren sich einfach für kurze Zeit in einem Hotel in Nagoya ein. Kurz zur Erläuterung: Mit über 2,3 Millionen Menschen innerhalb der Stadt wandert Nagoya auf Platz 4 der größten Städte Japans.

Wer früh aufsteht und abends nach Plan fährt, kommt jedoch auch mit nur einem Tag Aufenthalt aus: Von Shinjuku aus benötigt ihr mit dem Shinkansen knapp dreieinhalb Stunden, bis euch der Bus vor dem Vergnügungspark absetzt. Rechnet mit einem Reisepreis von rund 25.000 Yen (hin und zurück) - oder gönnt euch besser den Japan Rail Pass, insbesondere wenn es danach noch weiter nach Osaka und Kyoto gehen soll.

Kosten: Auch im Nagashima Spa Land müsst ihr nicht zwingend vollen Eintritt zahlen, denn sämtliche Attraktionen lassen sich auch “einzeln” kaufen. Dabei werden meist zwischen 300 und 1.000 Yen pro Fahrgeschäft fällig.

Ansonsten zahlt ihr 6.500 Yen für eine Tageskarte, welche euch nebenbei auch noch Zutritt zum Wasserpark gewährt. Schulkinder zahlen 4.900 Yen, Kleinkinder 2.800 Yen.

Homepage: https://nagashima-resortkohosuishin.jp/en/ und https://www.nagashima-onsen.co.jp/

Legoland Japan Resort (Nagoya)

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Nur einen Katzensprung vom Nagashima Spa Land entfernt findet ihr das Legoland Japan Resort, welches wieder näher ins Zentrum von Nagoya rückt. Der Park eröffnete im April 2017 und bietet euch über 40 unterschiedliche Fahrgeschäfte und Attraktionen - da kommt man insbesondere als Lego-Fan eigentlich nicht dran vorbei.

Regelrecht atemberaubend sind die riesigen Lego Nachbauten bekannter japanischer Bauwerke: Egal ob Fuji, Tempel oder riesiges Schloss, hier werdet ihr aus dem Staunen kaum mehr herauskommen.

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Die Fahrattraktionen richten sich allesamt eher an Kinder und Jugendliche, selbst die Achterbahn “Der Drache” dürfte Adrenalin Fans eher ein gemütliches Grinsen ins Gesicht zaubern. Die Faszination des Parks beruht also vor allem auf den vielen liebenswerten Lego-Details. Wer mit Kindern vor Ort ist, sollte sich den Park unbedingt auf die To-Do-Liste schreiben!

Anreise: Die Anreise ist dieselbe, wie bereits beim Nagashima Spa Land beschrieben. Vom Bahnhof Nagoya aus kommt ihr per Bahn (Aonami Line) in rund 35 Minuten zum Legoland - ohne umzusteigen.

Kosten: Der Tagespass kostet 3.400 Yen, bzw. 3.700 Yen in der Hauptsaison. Wer zusätzlich noch ins nebenan gelegene “Sea Life Nagoya” abtauchen will, greift am besten zum Kombi-Ticket für 3.900, bzw. 4.200 Yen.

Homepage: https://www.legoland.jp/

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