Einkaufen in der Landeshauptstadt

Düsseldorf wird noch weiter zulegen

Einkaufen in der Landeshauptstadt: Düsseldorf wird noch weiter zulegen Einkaufen in der Landeshauptstadt: Düsseldorf wird noch weiter zulegen Foto: RP/Werner Gabriel
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Bei der aktuellen Passantenfrequenzzählung von Jones Lang LaSalle hat neben der Flinger Straße auch die Königsallee hervorragend abgeschnitten. Mit 5935 gezählten Besuchern innerhalb einer Stunde verbesserte sie sich leicht gegenüber dem Vorjahr und landete auf Platz 33 der Einkaufsstraßen. Unter den Luxusmeilen in der Auswertung belegt sie damit sogar bundesweit den Spitzenplatz, wie die Immobilienexperten weiter mitteilten.

Studie der IHK: Die beliebtesten Einkaufsstraßen in Düsseldorf Studie der IHK: Die beliebtesten Einkaufsstraßen in Düsseldorf Studie der IHK: Die beliebtesten Einkaufsstraßen in Düsseldorf Studie der IHK Die beliebtesten Einkaufsstraßen in Düsseldorf 10 Fotos Keine andere Lage dieser Ausrichtung habe den Sprung in die Top 50 geschafft, erst mit weitem Abstand folgten der Neue Wall in Hamburg (Rang 100 mit 2835 Besuchern) und die Stuttgarter Stiftstraße (Rang 123 mit 2310 Besuchern). Mit dem Bau des Kö-Bogens werde die Attraktivität der Kö und des Standorts Düsseldorfs sogar noch weiter steigen, betont Immobilienexperte Andreas Siebert. Die Qualitäten, die dort erreicht würden, seien mit keiner anderen Einkaufslage vergleichbar: "So etwas gibt es in der kompletten Region nicht.“ Immerhin siedelt sich im Kö-Bogen mit Breuninger ein Edel-Kaufhaus an, das mit einem hochwertigen Sortiment aufwarten wird - in direkter Nachbarschaft zum Hofgarten und mit der entsprechenden Aussicht. "Und das ganze auch noch gepaart mit einem architektonischen Highlight.“

Wenn schließlich alle Baustellen verschwunden seien, werde in der Folge wohl auch das vordere Ende der Schadowstraße wieder an frühere Zeiten anknüpfen und Spitzenwerte erreichen können. Während hier bei der jüngsten Zählung in einer Stunde 6500 Passanten unterwegs waren -was bundesweit immerhin noch Rang 30 bedeutet -, waren es im Zehn-Jahres-Durchschnitt gut 8500.

Die Passantenfrequenzen seien ein wichtiger Indikator für die Umsatzchancen, betonte Doris von Muschwitz von Jones Lang LaSalle: "Sie ergänzen die Aussagekraft gängiger Kriterien wie der Zentralitäts-, Umsatz- oder Kaufkraftkennziffer und tragen zum schlüssigen Gesamtbild einer Einkaufsmeile bei.“ Für Handelsunternehmen, die nach Deutschland expandieren, seien Frequenzen ein wichtiges Kriterium für den bundesweiten Standortvergleich. Dass Düsseldorf hier weiter gute Chancen hat, steht für Siebert dabei außer Zweifel. Der Trend zeige deutlich, dass die Metropolstädte gegenüber anderen Orten klar an Beliebtheit zunehmen. "Je einzigartiger das Handelsangebot ist, desto besser.“

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Quelle: NICOLE LANGE