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[97.1]: Ein ganz normaler Sendetag

hochschulradio düsseldorf: [97.1]: Ein ganz normaler Sendetag hochschulradio düsseldorf: [97.1]: Ein ganz normaler Sendetag Foto: hochschulradio düsseldorf
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Radio gehört zum Medien-Alltag wie Fernsehen oder Internet. Die meisten von euch hören wahrscheinlich nebenbei zu. Aber habt ihr euch auch schon mal gefragt, wer dahinter steckt und wie eine Sendung überhaupt entsteht? Als Redakteurin bei hochschulradio düsseldorf [97.1], dem Sender von Studenten für Studenten, stellt unsere TONIGHT-Kollegin Dinara Pleuger euch mal einen typischen Sendetag vor...

Murmeltiere haben keine Chance!

Bei hochschulradio düsseldorf im Campus Süd fängt die Redaktion um 6 Uhr morgens an, die Morgensendung "insider" vorzubereiten. Das bedeutet für mich: um 4.30 Uhr aufstehen, da die Bus-und Bahnverbindungen vor 6 Uhr noch nicht so fließend sind... Das frühe Aufstehen ist für manch Interessierte am hochschulradio ein kleines Hindernis, aber so schlimm ist das nicht ;)

Themen checken - vorbereiten - Technik fahren

Ab 6 Uhr heißt es dann: Sendung vorbereiten! Es gibt normalerweise einen Moderator, einen Redakteur vom Dienst (RvD) und zwei Teammitglieder. Der Moderator ist für die Technik und die Gestaltung der Sendung verantwortlich, der RvD wählt die Themen aus und überprüft die Nachrichten und die Teamies bereiten die Themen und Nachrichten vor. Wer also bisher dachte, dass die Leute beim Radio alles frei sprechen: nein, die meisten Inhalte werden vorher aufgeschrieben (außer Interviews), aber wirklich so, dass sie mündlich klingen. Auch das ist eine Kunst für sich! Kurz vor der Sendung überprüft der Moderator noch die Technik – dazu gehören die Musik, die Jingles der Sendung und auch die O-Töne in Beiträgen. Nur so kann alles sauber und störfrei laufen!

hochschulradio düsseldorf - on air (image/jpeg) Und – on air!

Um Punkt 8 Uhr heißt es dann: on air! Der "insider" läuft montags, mittwochs und freitags von 8 bis 11 Uhr und stellt aktuelle, lokale und hochschulbezogene Themen vor. Es gibt einen bestimmten Sendeablauf und danach richten sich die verschiedenen Teams, die sich mit den Sendungen abwechseln. Die drei Stunden gehen immer wahnsinnig schnell vorbei und um 10 oder 11 Uhr habe ich meistens schon richtig Kohldampf und möchte bereits mittagessen– schließlich bin ich seit sechs Stunden auf den Beinen! Nach der Sendung sind wir froh, wenn unsere Beiträge gut gelaufen sind und überprüfen diese nochmal beim sogenannten Aircheck.

Der Aircheck: Jeder soll gestärkt werden

Alle suchen sich einen Beitrag raus, der geaircheckt werden soll. Dazu gibt jeder einen Kommentar ab, welche Punkte gut oder verbesserungswürdig waren und aus diesem Feedback soll jeder gestärkt rausgehen. Denn wir lernen jedes Mal, uns zu verbessern – und das bekommen auch unsere Hörer mit!

hochschulradio düsseldorf - logo (image/jpeg) Was sonst so auf der [97.1] läuft

Außer dem "insider" gibt es noch die Nachmittagssendung "rushhour", die montags, mittwochs und freitags von 16 bis 18 Uhr läuft. Daneben arbeiten die Mitglieder des hochschulradios in verschiedenen Ressorts wie Kultur, Politik, Musik oder Gaming mit, die auch jeweils eigene Sendungen haben. Wenn mal keine Sendung auf der [97.1] läuft, gibt es chartsuntypische Musik aus Indie, Alternative, Electro, Rock oder Hip-Hop zu hören – also alles, was nicht zum Mainstream passt.

Empfangen könnt ihr das hochschulradio düsseldorf über Antenne auf der 97.1, über Kabel auf der 91.2 oder per Livestream mit dem VLC-Player. Mehr Infos gibt es auch unter www.hochschulradio.de.