James Kingston hat keine Angst vor großen Höhen

Dieser Mann klettert den Eiffelturm hinauf

James Kingston hat keine Angst vor großen Höhen: Dieser Mann klettert den Eiffelturm hinauf James Kingston hat keine Angst vor großen Höhen: Dieser Mann klettert den Eiffelturm hinauf Foto: James Kingston / Screenshot

James Kingston ist ein Extrem-Kletterer, der gerne mal im rechtlich grauen Bereich auf hohe Gebäude klettert - komplett ungesichert und mit einem Fuß immer am Limit. Seine neueste Eroberung: der Eiffelturm in Paris.

"La Tour Eiffel" ist stolze 324 Meter hoch und ist wohl eines der populärsten Bauwerke in ganz Europa: Kein Wunder, dass der Turm insbesondere für Extrem-Klettermaxe wie James Kingston eine ganz besondere Faszination ausübt.

Kingston hat in den letzten Jahren schon so einige, intensive Touren hinter sich gebracht und ist sowas wie eine Choreophäe auf dem Gebiet: Auf seinem YouTube-Kanal findet ihr unter anderem Videos seiner Klettertouren auf den Wembley Bogen (London) und einige atemberaubend hohe Kräne. Wer hier nicht schwindelfrei ist, sollte sich den Horror besser nicht antun - selbst auf YouTube dürfte es einigen Akrophobikern kalt den Rücken runterlaufen.

Die Geschichte der Besteigung des Eiffelturms ist derweil auch ohne den Höhenangst-Faktor extrem spannend: Laut Kingston ist der Turm stark gesichert und wird von schwerbewaffneten Wachen rund um die Uhr kontrolliert. Sein erster Plan sich einfach ein Ticket zu kaufen und dann von der zweiten Plattform über die Treppen nach oben zu klettern scheiterte aufgrund des großen Andrangs von Touristen - es blieb einfach keine Möglichkeit sich ungesehen abzusetzen.

Anstelle dessen startete Kingston mit einem Kumpel den zweiten Versuch um 1 Uhr Nachts und kletterte praktisch von ganz unten nach ganz oben, wobei er geschickt an den Wachen vorbeischlich und die unzähligen Kameras umgang, die das Gelände abschirmen. Leider war auch diesmal an der obersten Plattform Schluss: Hell erleuchtet waren hier noch genügend Wachleute vorhanden, um ein weiteres Vordringen unmöglich zu machen. 

Noch schlimmer: Beim Betreten der Plattform wurden Kingston und sein Begleiter scheinbar entdeckt, worauf sie "die Flucht" nach unten antreten mussten. Die Nacht wurde dann in einer kleinen Kerbe des Eiffelturms verbracht, während die Wachmänner die Beleuchtung abstellten und vereint nach den Eindringlingen suchten.

Nach Sonnenaufgang und einer letzten Klettertour stellten sich Kingston und sein Partner der Polizei am Fuß des Eiffelturms und wurden abgeführt. Nach sechs Stunden Aufenthalt bei der Polizei wurden sie ohne Anklage laufen gelassen. Sie mussten nur versprechen die nächsten 3 Jahre die Finger vom Eiffelturm zu lassen. Derweil kann Kingston ein weiteres Großprojekt von seiner Liste kreuzen.

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