Photokina startet in Köln

Kameras werden raffinierter und teurer

Photokina startet in Köln: Kameras werden raffinierter und teurer Photokina startet in Köln: Kameras werden raffinierter und teurer Foto: Koelnmesse
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Foto-Enthusiasten haben bis Sonntag wieder die Möglichkeit, auf der Photokina neue Entwicklungen bei Kameras zu bestaunen: Das Fotografieren und die Bildbearbeitung werden immer raffinierter. Das Smartphone wird Partner der digitalen Spiegelreflexkameras. Fast alle führenden Hersteller bieten netzwerkfähige Produkte mit WiFi-Funktionalität und Verbindungsmöglichkeiten zu Smartphones, die zur Fernsteuerung genutzt werden können.

Auf der Photokina werden erste Produkte gezeigt, deren Funktionen sich mit Hilfe von herunterladbaren Applikationen erweitern lassen – etwa zur Bildbearbeitung in der Kamera, zur Installation zusätzlicher Digitalfilter für Bildeffekte oder Beeinflussung von Kontrast und Helligkeit. Die Kameras können kabellos Fotos direkt auf die Computerfestplatte laden oder auf soziale Netzwerke übertragen.

Die Smartphones haben die Kamerahersteller auch angestachelt, Geräte mit Touchscreen zu bauen. Ebenso wie die Kameras immer kompakter und leichter werden, so schrumpfen auch die Objektive. Gleichzeitig wetteifern die Hersteller weiter um höhere Pixeldichten, schnellere Bildfolgen bei besserer Bildqualität oder hochlichtstarke Objektive selbst im Telebereich.

Alle Hersteller von spiegellosen Systemkameras bieten neue Objektive für diese relativ junge Kamera-Kategorie, die mit exzellenter Bildqualität auch für Profis tauglich geworden ist. Zudem drängen leistungsstarke Videofunktionen der Kameras die Camcorder immer mehr in den Hintergrund.

Diese Innovationen haben natürlich ihren Preis. So ist der Durchschnittspreis für Spiegelreflexkameras in den letzten zwölf Monaten von 633 auf 700 Euro gestiegen, der für kompakte Systemkameras von 470 auf 530 Euro.

Zwar schrumpft der gesamte Kameramarkt in Deutschland wegen des nachlassenden Verkaufs von Kompaktkameras von 8,6 Millionen im vergangenen Jahr auf voraussichtlich 7,9 Millionen Stück in diesem Jahr. Aber die höheren Preise für Spiegelreflex- und Systemkameras sowie das größere Interesse an Zubehör zur Bildbearbeitung lassen das Marktvolumen von 14,5 Milliarden auf voraussichtlich 17,5 Milliarden Euro steigen.

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Quelle: RP