"tour de menu 2014"

"Ratatouille": Französisches Bistro mit Flair in Pempelfort

"tour de menu 2014": "Ratatouille": Französisches Bistro mit Flair in Pempelfort "tour de menu 2014": "Ratatouille": Französisches Bistro mit Flair in Pempelfort Foto: Jana Frey
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15 Jahre "tour de menu" mit vielen Specials: Schlemmen bei der "tour de menu 2014" 15 Jahre "tour de menu" mit vielen Specials Schlemmen bei der "tour de menu 2014" Zum Artikel » Mit dem Thalys ist man von Düsseldorf aus in weniger als vier Stunden mitten in Paris – wer sich nur für einen Abend lang vom französischen Flair verzaubern lassen will, kann aber auch die Straßenbahn nach Pempelfort nehmen. Seit rund drei Jahren bietet Sam Keshvari im Bistro „Ratatouille“ echte französische Küche an. TONIGHT.de hat das Menü der aktuell laufenden „tour de menu 2014“ für euch getestet.

Je veux d'l'amour, d'la joie, de la bonne humeur, Ce n'est pas votre argent qui f'ra mon Bonheur, Moi, j'veux crever la main sur le Coeur…

Die Lieblingsrestaurants der Düsseldorfer : Das sind die Gewinner der "tour de menu gusto 2013" Die Lieblingsrestaurants der Düsseldorfer Das sind die Gewinner der "tour de menu gusto 2013" Zum Artikel » Aus den Boxen klingt leise Zacs "Je veux", das niemals totgehört sein wird, an den Wänden hängen Bilder aus Paris und die kleinen Tische im Bistro sind mit rotweiß-karierten Decken eingekleidet – das "Ratatouille" ist am Montagabend bis auf den letzten Stuhl belegt (und auch sonst solltet ihr unbedingt vorher reservieren). Zwischen Tulpen, Kerzenlicht und französischem Bistro-Flair wollen die bunt gemischten Gäste das Menu der diesjährigen "tour de menu 2014" in dem Restaurant testen, das bei der "tour de menu gusto" im vergangenen Herbst den ersten Platz in der Kategorie "Duft der weiten Welt" machte und auch bei der "tour de menu 2013" auf dem Siegertreppchen stand.

Ratatouille - Düsseldorf Restaurant Ratatouille Mehr Infos » Die französische Eleganz schlägt sich im "Ratatouille" nicht nur in der ausgesprochenen Freundlichkeit der Kellner und in den galanten Formulierungen der Speisekarte nieder, sondern wird auch auf den liebevoll angerichteten Tellern sichtbar. Unser Menü startete mit einem Gruß aus der Küche (feiner Eiersalat mit Kerbel-Pesto auf Toast) – très bien! Ein heißes und würziges Kartoffel-Lauchsüppchen mit Perigord-Trüffel (den man ja nur lieben oder ganz sicher nicht lieben kann) machte definitiv Appetit auf mehr. Als Zwischengang folgte eine hübsche Menage vom Oktopus und Crevetten auf Wasabi-Tonkabohnentörtchen mit Jus von der Götterfrucht, die den Geschmackshorizont um gleich mehrere Nuancen erweitert.

menü (image/jpeg) Die einzelnen Gänge des Menüs.

Beide Hauptgänge waren wirklich formidable und überraschten mit spannenden Beilagen wie dunklen Linsen und weißen Bohnen in roter Sauce. Obwohl pappsatt blieb vom Dessert kein Krümmelchen mehr übrig – super frisches Pistazien-Limettengrassorbet mit Karamel-Safran und Tarte au Citron. Das kann einiges.

Das Menü im Überblick

  • Amuse-Bouche
  • Kartoffel-Lauchsuppe mit Perigord-Trüffel
  • Menage vom Oktopus und Crevetten auf Wasabi-Tonkabohnentörtchen mit Jus von der Götterfrucht (dazu: Château Grand Bireau, Bordeaux Clairet Contrôlée rosé, 2012, Glas 0,1l)
  • Galantine vom Perlhuhn aus der Bresse mit Mille feuille vom Steinpilz (dazu: Château Maylandie, le cabanon, Corbières Contrôlée, 2012, Glas 0,1l)

oder

  • Ballotine vom Kalbsfilet und Foie Gras mit Jus „Quatre Herbes“ und Gratin vom Erdapfel und der Morchel (dazu: Domaine Boisgrand, Bordeaux Haut Médoc Contrôlée, 2009, Glas 0,1l)
  • Tarte au Citron mit Pistazien-Limettengrassorbet und Karamell-Safran (dazu: Bruno Hunold, Cremant d´Alsace Contrôlée rosé brut, Glas 0,1l)

Für das Menü zahlt ihr 37,90 Euro - für die Weinbegleitung kommen wirklich faire 15 Euro hinzu.