Über 35 Millionen Videoaufrufe

YouTube-Ausnahmetalent: Jon Cozart aka "Paint"

Über 35 Millionen Videoaufrufe: YouTube-Ausnahmetalent: Jon Cozart aka "Paint" Über 35 Millionen Videoaufrufe: YouTube-Ausnahmetalent: Jon Cozart aka "Paint" Foto: Screenshot YouTube
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Wenn jemand richtig talentiert ist, bekommt man in ganz seltenen Fällen eine Gänsehaut vor lauter Ehrfurcht. Der Amerikaner Jon Cozart ist defintiv so ein "Wahnsinn, ist der gut!"-Gänsehaut-Kandidat. Unter dem Namen "Paint" lädt der 20-jährige Filmstudent seit Jahren super witzig Videos hoch. Gut, dass er durch sein neustes Video "After Ever After" auch in Deutschland bekannt wurde – denn das schlägt momentan riesengroße Medienwellen.

"After Ever After" wird zum viralen YouTube-Hit

jon cozart, paint, screenshot (image/jpeg) Jon Cozart aka "Paint" ist wahnsinnig talentiert. Das Besondere an seinen Videos: Er singt alle Stimmen selbst und schneidet diese dann aufwendig zu einem Video und einem Song zusammen. Die Mimiken, die seine verschiedenen "Ichs" dabei untereinander austauschen, sind großartig! Es ist das Eine, eine gute Idee zu haben. Es ist das Andere, ein echtes Talent zu haben. Jon Cozart aus Texas vereint beides (Diese Stimme! Diese Mimik!). Das wichtigste aber ist: Er macht auch wirklich etwas daraus. Seit mehreren Jahren wächst seine virtuelle Fangemeinde daher rasant an. Mit Videos, in denen er Songs parodiert, ganze Filme wie Harry Potter in 90 Sekunden singend zusammenfasst oder irre witzigen Mashups und Medleys sammelte er bis heute über 35 Millionen Videoaufrufe bei YouTube. Außer, dass er an der University of Texas in Austin studiert, erfährt man allerdings sehr wenig über ihn als Privatperson. Seine Biografie fasst er auf seiner Facebook-Seite selbst so zusammen: Succeeding at YouTube. Failing at life.

Sein neustes Video sprengt jedoch alle Rekorde – in "After Ever After" spinnt er singend einmal aus, was die beliebtesten Disney-Figuren wie Ariel oder Pocahontas eigentlich nach dem kitschigen "And they lived happily ever after..."-Disney-Ende so erlebt haben könnten. Das an sich wäre bereits super witzig – denn seine Texte sind grandios (hier über Ariel):

I loved being princess down in -- this beautiful ocean blue
But mermaids are going missing -- they end up in someone's stew
So just try to put yourself in -- to somebody else's gills
You're killing my ecosystem -- with fishing and oil spills
Thank you BP, thank you BP
The British are killing, oil is spilling
Now I can't see... MY EYES!
Chinamen feast on Flounder's fins
Plus the Japanese killed all my whale friends
Oceans are browning, I think I'm drowning
Thanks to BP


4,6 Millionen Videoaufrufe in nur sechs Tagen

Richtig ehrfürchtig wird man allerdings bei der Umsetzung des Songs, denn er singt als ein und die selbe Person alle vier unterschiedlichen Stimmen des Liedes selbst. In einem Interview mit "Huffpost Live" gesteht er, dass er diese Idee selbst für unmöglich gehalten hat: "Die Idee zum Video hatte ich zusammen mit einem Freund, aber ich hätte nie gedacht, dass ich es schaffe, diese tatsächlich auch umzusetzen. Das war wirklich mit Abstand das schwierigste Video, das ich je gemacht habe. Ich habe einen Monat dafür gebraucht, alle einzelnen Stimmen aufzunehmen und zusammenzuschneiden."

Umso dankbarer sei er für das positive Feedback, das aus der ganzen Welt kommt. Innerhalb von nur sechs Tagen entwickelte sich "After Ever After" zum absoluten viralen Hit – weltweit wurde seine Disney-Parodie bisher 4,6 Millionen Mal angeschaut. Tendenz stark steigend!

Über 400.000 Abonenten bei YouTube

Vor so viel Talent kann man einfach nur den Hut ziehen! Hoffen wir, dass er sein Ziel erreicht – denn im genannten Interview scherzt der Moderator: "Unsere User sind begeistert von dir. Alle finden dich gutaussehend, charmant und sooo witzig. Du wirst viele Date-Anfragen bekommen!". Dazu Jon Cozart mit einem dicken Lächeln: "Das will ich hoffen. Dafür mach ich das schließlich alles."

Hier das gesamte Interview:

Auch richtig genial - sein Lady Gaga-Medley über bekannte Bösewichte:

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