Autopsie-Ergebnis

Jackson starb an Überdosis Narkosemittel

Verstorbener "King of Pop": Jackson-Fans trauern in London Verstorbener "King of Pop": Jackson-Fans trauern in London Verstorbener "King of Pop": Jackson-Fans trauern in London Verstorbener "King of Pop" Jackson-Fans trauern in London 15 Fotos "King of Pop" Michael Jackson ist dem Chef-Gerichtsmediziner von Los Angeles zufolge an einer Überdosis des starken Betäubungsmittels Propofol gestorben. Das Narkosemittel sei Jackson mit einer Mischung von anderen Medikamenten verabreicht worden, ging aus Gerichtsdokumenten hervor, die am Montag in Houston veröffentlicht wurden. Der US-Musiker starb Ende Juni im Alter von 50 Jahren. Dem Bericht zufolge wird der Tod Jacksons als Totschlag gewertet. Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht der Arzt des Musikers, Conrad Murray. Er war bei Jackson als dieser am 25. Juni zusammenbrach und einen Herzstillstand erlitt.

Dem Durchsuchungsbefehl für Murrays Haus und Praxis zufolge, litt Jackson unter Schlaflosigkeit und konnte nur durch die Einnahme starker Mittel schlafen. Propofol habe er aufgrund seiner Konsistenz als seine "Milch" bezeichnet. Propofol wird üblicherweise zur Beruhigung und Betäubung von Patienten vor Operationen benutzt.

Murray habe sich Sorgen über eine mögliche Abhängigkeit Jacksons von dem Mittel gemacht und die Dosis reduziert, hieß es weiter. In den frühen Morgenstunden von Jacksons Todestag habe Murray ihm zudem Valium, Ativan und das Beruhigungsmittel Versed gegeben. Wie die Polizei in Houston mitteilte, seien bei den Durchsuchungen Beweismittel für Totschlag sichergestellt worden und dass Murray diese Straftat begangen habe.

Murrays Anwalt war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Ein Sprecher von Jacksons Familie teilte mit, sie habe vollstes Vertrauen in die Behörden bei den Ermittlungen.

Quelle: rpo