Bühnenshow zu Pink-Floyd-Klassikern

"The Wall" in der Esprit-Arena

Bühnenshow zu Pink-Floyd-Klassikern: "The Wall" in der Esprit-Arena Bühnenshow zu Pink-Floyd-Klassikern: "The Wall" in der Esprit-Arena Foto: Emi

Die Show wurde weltweit erst rund 30 Mal gezeigt - jetzt kommt das Musikepos "The Wall" von Pink-Floyd-Songschreiber Roger Waters nach Düsseldorf. Der Vorverkauf für das Musikereignis am 18. Juni 2011 beginnt bereits am 11. Juni 2010.

Das Album "The Wall" mit Klassikern wie „Comfortably Numb“, „Another Brick In The Wall“, „Mother“, „Run Like Hell“ und „Young Lust“ hat sich rund 40 Millionen Mal verkauft. Die Show zum Album ist so aufwändig, dass sie nur 30 Mal in vier Städten gezeigt wurde - und 1990 auf dem Potsdamer Platz vor rund einer halben Million Zuschauer.

Herzstück der Show ist eine 73 Meter breite und knapp 11 Meter hohe Mauer, die in der ersten Konzerthälfte errichtet und gegen Ende der Aufführung zerstört wird. Außerdem bringt Waters ein abstürzendes Kampfflugzeug und überdimensionale, aufblasbare Puppen auf die Bühne.

Mit „The Wall“ erzählt Roger Waters eine teilweise autobiografische Geschichte über Verzweiflung, Isolation und Angst. Hauptakteur ist der Rockstar Pink, der während einer Tour mit dem Ende seiner Ehe konfrontiert wird. Er überdenkt sein Leben und beginnt, eine Schutzmauer um sich zu errichten. Die Steine der Mauer symbolisieren die Ursachen für verschiedene Leiden wie eine erdrückende Mutter, grausame Lehrer oder die untreue Ehefrau. Pink stellt sich vor, in die Rolle eines faschistischen Diktators erhoben zu werden mit den Zuschauern als devote Anhänger. Schließlich stellt er sich seinen Peinigern und die Mauer beginnt zu bröckeln. Aber nach dem Einsturz wachsen langsam andere Mauern, die einen permanenten Zyklus des Gefangenseins suggerieren.

In Deutschland ist die Show 2011 neben Düsseldorf auch in Hamburg, Berlin und Mannheim zu sehen.

Quelle: rpo