Countdown zum Vorentscheid

Lena Meyer-Landrut singt sich für den Grand Prix ein

Beim deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest stellt sich Vorjahressiegerin Lena Meyer-Landrut ab Montag mit zwölf Songs dem Votum des Fernsehpublikums. Zwei davon stammen nach Senderangaben aus der gemeinsamen Feder von Lena und ProSieben-Entertainer Stefan Raab.

Einen Titel steuert Aloe Blacc ("I need a Dollar") bei. Dass die Sängerin wieder für Deutschland an den Start geht, steht schon seit Längerem fest. Die Zuschauer können in diesem Jahr nur über das Lied entscheiden, das die 19-Jährige beim Grand-Prix-Finale am 14. Mai in Düsseldorf singen soll.

In den beiden Halbfinalrunden von "Unser Song für Deutschland" am Montag und am 7. Februar bei ProSieben präsentiert Lena jeweils sechs neue Titel, die Zuschauer wählen jeweils drei für das Finale am 18. Februar im Ersten. Dort entscheidet das Publikum über Lenas Grand-Prix-Lied.

Erneut auf dem Jurorensessel sitzt Raab. Im ersten Halbfinale bewerten zudem Silbermond-Frontfrau Stefanie Kloß und der Unheilig-Sänger Der Graf die Songs, im zweiten Halbfinale sind es Anke Engelke und Joy Denalane.

"Bei 'Unser Song für Deutschland' steht nicht meine Person im Mittelpunkt, sondern die Musik. Auch die Komponisten der Songs nehmen einen wichtigen Platz in der Sendung ein", sagte Lena. Es werde sehr bunt und abwechslungsreich. "Die Songs sind sehr unterschiedlich, und deshalb werden wir sie auch sehr unterschiedlich präsentieren. Es gibt Balladen, akustische Jazz-Sachen, 60er-Jahre-Soul, Elektro-Zeugs", kündigte die Sängerin an.

Lena will nicht Letzte werden

Der deutsche Vorentscheid war 2010 von der ARD und ProSieben - mit dem Grand-Prix-erfahrenen ProSieben-Moderator Raab - erstmals gemeinsam organisiert worden. Damals traten mehrere per Casting gefundene Sänger gegeneinander an. Aus der Konkurrenz ging Lena als Siegerin hervor, die im vergangenen Mai mit dem Titel "Satellite" den Grand Prix in Oslo für sich entschied. Raab wird gemeinsam mit Engelke und Judith Rakers das Finale und die Halbfinalrunden in Düsseldorf moderieren.

Zu ihren Erwartungen beim Song Contest 2011 sagte Lena, sie lege sich selber keinen großen Druck auf die Schultern. "Ich will da mit Spaß und Freude reingehen und sehen, was am Ende dabei herausspringt. Klar, ich will nicht Letzte werden. Aber ich muss auch nicht unbedingt Erste sein."

Nach "Spiegel"-Angaben ist die Euphorie für die Vorjahressiegerin auch innerhalb der ARD offenbar nicht mehr so stark. Der Programmbeirat für das Erste habe die 19-Jährige schon im Oktober nach ihrem Auftritt in der ARD-Sendung "Der Deutsche Fernsehpreis" kritisiert.

Es sei "deutlich geworden, dass die Sängerin mittlerweile ihre Unbefangenheit verloren" habe, berichtete das Hamburger Nachrichtenmagazin am Samstag unter Berufung auf das Sitzungsprotokoll. Sie spiele "nun nur noch eine Rolle". ARD-Programmdirektor Volker Herres schließt sich der Kritik nicht an. Der "Spiegel" zitiert ihn mit den Worten: "Ich bleibe Lenastheniker."

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Quelle: rpo