Die besten Programme zum Abspielen

Internetradios bieten große Vielfalt

In vielen Haushalten haben sie das klassische Radio längst abgelöst: Internetradio-Empfänger sind derzeit groß im Kommen. Mit ihnen kann man nicht nur lokale Programme anhören, sondern hat die Wahl zwischen Tausenden Sendern aus allen Teilen der Welt.

Und nicht nur das: Die Geräte bieten auch noch Zugang zu interaktiven Musik-Communities, sozialen Netzwerken und Streaming-Diensten. Zudem lassen sie sich über den Router mit dem heimischen PC vernetzen.

Wer in die Welt von "Radio Internet" eintauchen will, ist längst nicht mehr an den PC gefesselt, sagt Sven Hansen von der Zeitschrift "c't". Inzwischen gibt es WLAN-Radios in allen Preisklassen - vom Radiowecker mit Internetanschluss bis zur HiFi-Anlage mit starken Endstufen und sattem Sound.

Auch der iPod wird mit einer Dockingstation und passenden Anwendungen aus dem App-Store schnell zum Empfangsgerät fürs Internetradio, wenngleich er in puncto Bedienqualität nicht mit den Standalone-Geräten mithalten kann. Auch immer mehr Handys beherrschen die Wiedergabe von Audio-Streams aus dem Internet.

Per WLAN ans Netz

Alle Internetradio-Empfänger lassen sich ganz einfach per WLAN ans Netz anschließen. Die meisten teureren Geräte haben zudem einen Ethernet-Anschluss, wodurch Empfangsprobleme etwa durch umliegende Funknetze umgangen werden können.

Mit vielen der Internetradios lässt sich auch das ganz normale UKW-Programm anhören, und einige sind sogar fürs Digital Audio Broadcasting (DAB) gerüstet. Während die einfachsten Geräte eher wie das gute alte Kofferradio klingen, haben die teuren Empfänger nicht nur soundtechnisch einiges zu bieten, sagt Hansen. Mit ihnen lässt sich auch problemlos auf Musikdienste und Web-Communities zugreifen.

Wer sich ein Internetradio zulegen will, sollte neben dem Klang und den Anschlüssen auch unbedingt auf die Größe des Displays achten, rät Hansen. Die ellenlangen Stationslisten gleichen einem Sender-Dschungel, und bei den oft zu kleinen Displays verliert man schnell den Überblick.

Hier helfen spezielle Dienstleister im Internet weiter: Wer sein Radio bei Portalen wie Shoutcast, Reciva, mysqueezebox oder RadioTime registriert, kann die Senderlisten ganz bequem am PC sichten und Favoriten anlegen, die dann auf dem Display auftauchen. Manche Geräte haben auch Stationstasten, die sich ganz individuell mit den Lieblingssendern belegen lassen.

Mühelos UKW-Qualität

Ebenfalls hilfreich sind sogenannte Webradio-Dienste wie Aupeo aus Deutschland oder das britische Last.fm. Sie legen ein Benutzerprofil an und erzeugen daraus individualisierte Musikstationen, also Playlists mit der eigenen Lieblingsmusik. Diese generell kostenfreien Dienste gibt es meist auch in einer Premium-Variante: Für ein paar Euro im Monat fallen Werbeeinblendungen weg, und auch die Qualität der Audio-Streams ist deutlich höher. Allerdings sind nicht alle Audiodienste mit allen Radiogeräten kompatibel - hier lohnt sich ein Nachhaken beim Händler.

Dank hoher Bitrate oder effizienter Audio-Komprimierung erreichen die meisten Internetradio-Sender inzwischen mühelos UKW-Qualität, und manche übertreffen sie sogar. Alles ab 128 Kilobit pro Sekunde (kBit/s) ist für das gewöhnliche Ohr völlig akzeptabel. Wer noch bessere Qualität will, muss bei den entsprechenden Musikdiensten meist einen Obolus entrichten. Aupeo etwa liefert nach eigenen Angaben rekordverdächtige 320 kBit/s - gegen eine einmalige Gebühr von 30 Euro. Die Basisversorgung mit 128 kBit/s ist kostenfrei zu haben.

Dank Internetradio sind auch Mitschnitte inzwischen wieder schick. Software zum Speichern der Musik gibt es zuhauf, wie Hansen sagt. Einige davon wie No23 Recorder sind kostenfrei, andere wie der Phonostar-Player, eine Kombination aus Abspiel- und Aufnahmesoftware, haben eine abgespeckte, kostenlose Version im Sortiment.

Für den Winamp-Player gibt es ein Streamripper-Plugin, das die Streams aus dem Webradio im MP3-Format auf der Festplatte abspeichert. Die Aufzeichnungssoftware ClipInc schneidet den kompletten Audiostream von Internet-Sendern mit, man muss dafür aber eine Lizenz kaufen.

Überblick

Während beim guten alten UKW-Radio die Zahl der Sender je nach Region ziemlich überschaubar blieb, wird man beim Internetradio von der Auswahl schier erschlagen.

Einen Überblick kann man sich beispielsweise unter surfmusik.de verschaffen. Qualitativ hochwertige Radiosender stehen dort unter der Rubrik "ADSL/DSLRadio", und in einem separaten Bereich sind die Live-Streams deutscher UKW-Sender nach Bundesländern aufgelistet.

Den Wunschhit auf einen Klick bekommt man auf Portalen wie jango.com und songza.com. Man muss nur den Künstler im Suchfeld eingeben, schon erscheint eine Liste aller verfügbaren Titel.

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Quelle: rpo