Der Eurovision Song Contest am 14. Mai

Manga-Mädchen Jamie-Lee Kiewitz tritt für Deutschland an

Der Eurovision Song Contest am 14. Mai: Manga-Mädchen Jamie-Lee Kiewitz tritt für Deutschland an Der Eurovision Song Contest am 14. Mai: Manga-Mädchen Jamie-Lee Kiewitz tritt für Deutschland an Foto: NDR/Willi Weber

Es gibt wohl keine Form von textiler, gesanglicher und tänzerischer Geschmacklosigkeit, die die ESC-Bühne noch nicht gesehen hat. Auch dieses Jahr ist der Eurovision Song Contest wieder ein buntes Sammelsurium aus pathetischen Tanzeinlagen, Windmaschinen und Glitzerkleidern. Am 14. Mai findet die 61. Ausgabe des Musik-Wettbewerbs in Stockholm statt – wir haben die deutsche Teilnehmerin Jamie-Lee Kiewitz und ihre Konkurrentinnen mal unter die Lupe genommen.

Der ESC ist ein Symbol für die europäische Einheit und Ausdruck des friedlichen Miteinanders. Und anscheinend der Beweis dafür, dass wir Europäer im Grunde doch alle gleich sind. Das erkennt man schnell, wenn man sich die Teilnehmer-Liste für den diesjährigen ESC so anschaut: schöne Frauen so weit das Auge reicht. Mal pathetisch mit Föhnwelle und Abendkleid, mal tanzbar mit knappen Höschen und viel Glitzer, aber immer ziemlich öde und ohne besonderen Wiedererkennungswert.

Jamie Lee Kiewitz (image/jpeg) Jamie-Lee Kiewitz - im Herzen ein Bonbon. Leider sticht auch Jamie-Lee Kiewitz, Gewinnerin der letzten Staffel "The Voice" und deutsche ESC-Hoffnung, aus dieser Masse an Pop-Mädchen nicht so richtig heraus. Ihr Lolita-Manga-Look und die für eine 17-jährige überraschend kraftvolle Stimme sind an und für sich definitiv ein Hingucker. Im direkten Vergleich mit der Konkurrenz klingt ihr Song "Ghost" aber leider genauso wie all die anderen inbrünstig dahingeschmetterten Lieder über Liebe, Qual und Leidenschaft.

Fast freut man sich, wenn man zwischendurch mal eine flotte Boygroup wie Lighthouse X aus Dänemark auf der Bühne entdeckt. Oder die finster drein blickenden Jungs von Minus One, die für Zypern antreten und deren Musik man fast schon zaghaft als Rock bezeichnen könnte. Oder Ivan, den Weißrussen, der aussieht wie David Garrett, tanzt wie Alexander Klaws und eigentlich ein paar lebende Wölfe mit auf die Bühne mitnehmen wollte (wurde ihm aber leider verboten :-( ).

Mit diesem Schnelldurchlauf durch alle Teilnehmer, könnt ihr euren persönlichen Favoriten herausfinden:

Ob Wolfs-Pop, Manga-Charme oder Windmaschinen-Pathos – ein Highlight wird das ECS-Finale am Samstag so oder so (spätestens nach der dritten Weißweinschorle). Wir sind dabei und drücken Jamie-Lee natürlich die Daumen – man darf ja schließlich noch hoffen. Und ansonsten hat Deutschland auf dem letzten Platz ja auch schon traditionellen Wert ;-)

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