Neuer Style zum neuen Album

Schrill, schriller, „Tokio Hotel“

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Pop-Band: Tokio Hotel mit neuem Look Pop-Band: Tokio Hotel mit neuem Look Pop-Band: Tokio Hotel mit neuem Look Pop-Band Tokio Hotel mit neuem Look 7 Fotos Die Haare haben blonde Strähnen und hängen bis weit über die Schultern. Schwarzer Nagellack ziert die Finger, die Augen sind dunkel geschminkt. In leuchtendem Pink strahlen die Lippen: Bill Kaulitz, Sänger der Popband „Tokio Hotel“, sieht auf den aktuellen Fotos seiner Plattenfirma noch extravaganter aus. Böse Zungen behaupten, noch weiblicher. Das neue Album von „Tokio Hotel“ kommt Anfang Oktober auf den Markt, doch für Aufsehen sorgt die Band schon jetzt: Grund sind die offiziellen Pressefotos. Der 20-jährige Sänger bedient wieder ganz das Klischee des abgedrehten Popstars: Mit Make-up, fedrigem Bolero-Jäckchen und einem seltsamen Brustpanzer, der wohl eine Weste sein soll. Kurzum: Bill Kaulitz hat sein Äußeres nochmal verschärft.

Die drei Bandkollegen, Zwillingsbruder und Gitarrist Tom Kaulitz, Bassist Georg Listing und Gustav Schäfer am Schlagzeug, sehen dagegen fast bieder aus. Einzig Tom mit seinen langen Rastalocken und dem Piercing in der Lippe geht auch optisch als Popstar durch.

Die Meinungen zu „Tokio Hotel“ gehen weit auseinander und Häme ist der Band nicht fremd. So kam Bill Kaulitz 2007 bei der Wahl zur „Unsexiest Woman Alive“ der Zeitung FHM auf Platz 27. Doch der 20-Jährige zeigt ein dickes Fell angesichts solcher bösen Spötteleien. Schließlich gab's auch genug positive Auszeichnungen für die Band, die auch in Amerika Erfolge erzielte. So wurde der Sänger 2008 von MTV zum „Mann des Jahres“ gewählt.

Mit ihrem dritten Studio-Album „Humanoid“ will die Band nun an alte Erfolge anknüpfen. Das Wort „Humanoid“ entstammt der Science Fiction Sprache und bedeutet „menschenähnlich“, erklärt die Plattenfirma Universal Music. Der Titel soll international verständlich sein, denn auch das gesamte Album wird in deutscher und englischer Sprache veröffentlicht. Und wenn die Sticheleien in deutschland zu viel werden, bleibt Bill ja immer noch die USA.

Quelle: rpo