Punk aus Leverkusen

Sinnlehre funkioniert bei Karma Crash nicht

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Sie setzen sich mit der Sinnlehre des Buddhismus auseinander und singen punkige Texte. Sozialkritisch, aber vor allem auch selbstkritisch ist die Punkband "Karma Crash" mit sich und der Gesellschaft. In einem Video der Rheinischen Post stellen sich die drei Jungs vor.

Der Grimm, Tüte und Björn nennen sich die drei Musiker von Karma Crash. Dahinter verbergen sich Gitarrist und Sänger Florian Grimm (22), Schlagzeuger Florian Springwald (21) und Bassist Björn Schuckardt (21).

Die drei Punker sagen über sich selbst, "wir nehmen unsere Musik nicht so Ernst, haben einfach Spaß daran und machen das Beste daraus". Gründer Florian Grimm fing vor sechs Jahren mit einer Schulband an. Damals nannte er sich und seine Crew noch "Chilling Charlotte". Nach einem Verschleiß von zwei Bassisten und drei Schlagzeugern trägt die Band mittlerweile den Namen "Karma Crash".

Mischung aus Punk und Hardcore

"Die Sinnlehre vom Buddhismus besagt, dass wenn der Mensch Gutes tut, ihm auch Gutes widerfährt. Dieses Prinzip funktioniert jedoch nicht immer. Daher heißen wir Karma Crash", erklärt "Der Grimm". "Ich finde diese Weisheit eine schöne Beschreibung des Lebens, doch sie passt nicht immer." Als er das so erklärt klingt er von der Tonalität ein bisschen wie Helge Schneider.

Auch beim Solo-Performen erinnert "Der Grimm" ein wenig an den eigenwilligen Unterhaltungskünstler. "Das haben mir schon viele Leute gesagt, aber Helge Schneider ist auch mein Vorbild." Die Imitation ist fast perfekt.

Wenn Tüte, der Grimm und Björn gemeinsam musizieren ist Helge Schneider kein musikalisches Thema mehr. "Wir machen unser eigenes Ding. Das ist eine Mischung aus Punk und Harcore."

Alles weitere zur Band seht Ihr in unserem Video.

Bandserie "Lev you"

Jede Woche stellen wir in der Serie "Lev you" eine lokale Musikband vor. Wollt auch Ihr mitmachen? Dann schickt uns eine E-Mail an die Lokalredaktion der Rheinischen Post unter redaktion.leverkusen@rheinische-post.de. Darin solltet Ihr uns mitteilen, was Ihr für Musik macht und einen Ansprechpartner sowie Telefonnummer nennen. Wir freuen uns auf Eure E-Mails.

Quelle: rpo