"Stadtklang" holt tolle Künstler nach Düsseldorf

Livemusik – garantiert stimmungsvolle Abende

"Stadtklang" holt tolle Künstler nach Düsseldorf: Livemusik – garantiert stimmungsvolle Abende "Stadtklang" holt tolle Künstler nach Düsseldorf: Livemusik – garantiert stimmungsvolle Abende Foto: Stadtklang
Von |

Jazz, Indie, Pop, Rock und Folk. Die Musikpalette des diesjährigen Düsseldorfer Livemusik-Frühlings im April ist breit gefächert. Das Beste für Interessierte: der Eintritt zu allen Konzerten ist kostenlos, das Erlebnis aber unvergesslich.

Authentische Melikka

Die singt über ihr Leben und ihre Identität als junge Künstlerin oder als Migrantentochter. Sie spricht das Zwischenmenschliche mit ihren Zeilen in jedem Zuhörer an. Die Rede ist von Melikka, die über ein breites Genre-Spektrum verfügt. Mal überrascht sie mit nordafrikanischen Elementen, die zum Tanz einladen, mal fährt sie die gefühlvolle Schiene mit Klavierballaden und einem Hauch Jazz. Zu sehen ist Melikka am 4. April um 20 Uhr im Café Ellipse am Fürstenplatz.

JEIEL überzeugt mit Indie-Pop

Wir wechseln das Genre und stellen euch die fünf Düsseldorfer Musiker JEIEL vor, die seit 2010 auch über die Stadtgrenzen hinweg zu überzeugen wissen. Sie setzen auf eine Mischungs aus Indie-Rock und Power-Pop und haben sichtlich Spaß an ihrer Arbeit. Ihre Songtexte wirken ehrlich, denn sie handeln von Zweifeln, Fragen und Hoffnung.

Ohrwurmpotenzial vorhanden. Die Konzerte der Fünf sind gekonnt inszeniert mit einfühlsamen Balladen und treibenden Liedern. Das wichtigste Untesiel ist dabei immer die Gitarre. Wer die Band also mal persönlich kennenlernen möchte, der hat am 5. April im Bistro Schwesterherz auf der Bilker Allee die Gelegenheit. Auch hier gilt: Der Eintritt ist frei. Beginn ist 20 Uhr.

Auch die Band Komparse macht auf sich aufmerksam. Das Quartett verfügt über ein großes Repertoire an Songs quer durch die Genres hinweg. Seit 2012 erscheint die Band nach eigenen Auskünften im "neuen Gewand" und setzen auf eine Mischung aus Elektronik, Indie und Protest. Zu sehen ist die Band am 12. April ab 20 Uhr im Nova auf der Collenbachstraße 74 in Derendorf.

André Baldes, der Vollblutmusiker

Nach seiner Zeit in einer Aachener Deutschrockband entschloss sich André Baldes eigene Lieder zu schreiben und zu komponieren. Das war im Jahre 2009. Zwei Jahre später ging er mit seinen Songs bereits deutschlandweit auf Konzerte und überzeugte mit Elementen aus dem Folk-, Pop-, und Rock-Bereich.

Perkussives Gitarrenspiel, tighte Rhythmen, warme Bässe und ein perliges Piano transportieren gefühlvoll die Stimmungen der facettenreichen Songs und schaffen es immer wieder, das Publikum zu berühren. Die intelligenten Texte sind nah an der Geschichte des Sängers angelehnt. Einen Einblick in sein Leben gewährt Baldes am 19. April ab 20 Uhr im Schwan Derendorf. Auch hier ist der Eintritt frei.

Abschluss bildet Kris Angelis

Kris Angelis erzählt gerne einen Schwank aus seinem Leben: "Meine Mama erzählte mir, dass ich schon gesungen habe, bevor ich reden konnte. Ich hab die Melodien gesungen, ohne die Wörter überhaupt zu kennen." Dem Gesang ist sie treu geblieben und so ist die leidenschaftliche Gitarrenspielerin nun am 25. April mit ihrer Mischung aus Folk und Pop im Mengwasser auf der Friedrichstraße 115a zu sehen.